Lokalsport | 05.04.2023

10. WiedtalUltraTrail unter erschwerten Bedingungen

„Hart, aber schön“

Trotz der Anstrengung herrschte bei den Teilnehmern beste Laune.  Fotos: VfL Waldbreitbach/Julia Fröder

Waldbreitbach. „Hart, aber schön“ - so hat das Fazit der 38 Finisher bei der Jubiläumsausgabe des 10. WiedtalUltraTrails (WUT) gelautet, zu dem der VfL Waldbreitbach eingeladen hatte. Beim morgendlichen Start um 7:30 Uhr an der Sporthalle Waldbreitbach hatte es Petrus noch gut gemeint. Denn entgegen den Prognosen, die den ganzen Tag über Dauerregen vorhergesagt hatten, blieb es die ersten fünf Stunden von oben trocken. Nicht jedoch von unten. Die Teilnehmer mussten sich an zahlreichen Stellen durch knöcheltiefen Schlamm und Pfützen, die kleinen Seen ähnelten, kämpfen. Von den 60 Angemeldeten hatten bereits vorab zehn krankheits- und verletzungsbedingt abgesagt. Weitere zehn waren wohl wegen der Schlechtwetterprognose gar nicht erst angereist. Lediglich zwei Teilnehmer mussten unterwegs abbrechen, so dass immerhin 38 Erfolgreiche nach etwa 65 km mit rund 2100 Höhenmetern ins Ziel kamen.

Beachtlich war anzusehen, wie die Läuferschar am Abend nach einem fast zehnstündigen anstrengenden Lauftag gemeinsam und bestens gelaunt in strömendem Regen auf dem Schulhof in Waldbreitbach einliefen. „Trailläufer sind schon eine eigene Laufspezies und besonders mit der Natur und ihren Unwägbarkeiten verbunden“, meinten übereinstimmend die beiden Guides Wolfgang Bernath und Tobias Bußmann. Zwei besonders strahlenden Gesichtern gelang es, zum ersten Mal über die Marathondistanz von 42,2 km hinaus zu laufen. „Der ständige Wechsel zwischen Laufen und Gehen erlaubt nämlich weitere Strecken als gewohnt zu schaffen“, erklärt Lauftreff-Übungsleiterin Hannelore Walkenbach.

Die Anmeldungen kamen aus sechs Bundesländern, ein Teilnehmer war sogar aus der Nähe von Rotterdam angereist. Etwa zehn Sportler haben im Wiedtal übernachtet. Zahlreiche „Wiederholungstäter“ waren darunter. „Die Werbung für den Lauf geht vorwiegend über Mund-zu-Mund-Propaganda“, weiß Bernath.

„Die positive Resonanz der Teilnehmer beruht im Wesentlichen auf der schönen Strecke in toller Landschaft mit zahlreichen Aussichtspunkten wie Malberg und Bärenkopp“, hat Bernath durch zahlreiche Rückmeldungen erfahren. Aber auch die reibungslose Organisation und vor allem die hervorragende Streckenverpflegung an den vier Verpflegungspunkten unterwegs wurde oft gelobt. Eine Besonderheit unter den Trailläufen ist beim WUT das abschließende umfangreiche Pastabuffet im Waldbreitbacher Hotel zur Post. Dort wurden allen auch die Urkunden sowie die handgetöpferten WUT-Jubiläumstassen überreicht. Ein Läufer meinte: „Eine klasse Landschaft! Dass es aber so anstrengend rund um Waldbreitbach werden würde, hatte ich nicht erwartet. Es war aber mega geil!“

Vom VfL Waldbreitbach liefen als ortskundige Guides Tobias Bußmann, Wolfgang Bernath, Hanne Walkenbach und Arne von Schilling mit. Zudem waren Iris von Schilling und Sebastian Fröder auf einzelnen Streckenabschnitten als „Besenläufer“ im Einsatz.

Die Ergebnisliste und alle Informationen zum WiedtalUltraTrail auf der Webseite www.mut-zum-wut.de

Trotz der Anstrengung herrschte bei den Teilnehmern beste Laune. Fotos: VfL Waldbreitbach/Julia Fröder Foto: JULIA FROEDER

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