SV Rot-Weiß Rheinbreitbach 1929 e. V. - Abteilung Tischtennis
Heidi Wunner bestätigt ihre Ausnahmestellung im Tischtennis
Rheinbreitbach. Mit zwei grandiosen Erfolgen bestätigte die Rheinbreitbacherin Heidi Wunner erneut ihre herausragende Rolle im Senioren-Tischtennis auf Bundesebene. Bei den Deutschen Meisterschaften im schwäbischen Dillingen sicherte sich die mittlerweile 79-jährige SVR-Spielerin an der Seite von Norbert Küster (Hessisches Tischtennisverband) im Mixed den zweiten Platz, bei den Internationalen Trierer Stadtmeisterschaften gelang ihr im Einzel in der Altersklasse Ü 75 der Sprung ganz oben auf das Siegertreppchen sowie im Doppel der zweite Platz und damit eine erfolgreiche Generalprobe für die anstehenden Weltmeisterschaften in Las Vegas.
Jahreshöhepunkt im Seniorenbereich
Mehr als 500 Teilnehmer und an allen Wettkampftagen voll besetzte Tribünen: Die deutschen Meisterschaften im Tischtennis in Dillingen boten auch bei ihrer 39. Auflage auf Bundesebene den sportlichen Jahreshöhepunkt im Seniorenbereich. Für Wunner begann das Turnier nicht gerade vielversprechend. Nachdem sie im Einzel die Gruppenphase ohne Niederlage überstanden hatte, musste sie gleich im ersten Hauptrundenspiel in der Runde der letzten acht Teilnehmer überraschend gegen Rosi Berg mit 2:3 die Segel streichen. „Ich habe mich von Beginn an nicht gut gefühlt“, so Wunner, die ihre Niederlage im Einzel ebenso wie das schnelle Ausscheiden in der Doppelkonkurrenz aber schnell abgehakt hatte.
Dafür lief es dann im Mixed an der Seite von Norbert Küster umso besser. Gleich im ersten Match waren allerdings gute Nerven gefragt, denn die Partie verlief bis zum letzten Ballwechsel absolut ausgeglichen.
Beim Stand von 10:10 im entscheidenden fünften Satz ging es in die Verlängerung, die Wunner/Küster schließlich mit 16:14 für sich entscheiden konnten. Im Endspiel war es ähnlich spannend. „Nach äußerst knapp verlorenem ersten Satz, schien sich das Blatt nach einem 11:3 Erfolg im zweiten Durchgang noch einmal zu unseren Gunsten zu wenden“, so Wunner. „Danach aber lief es irgendwie nicht mehr richtig rund.“ Auch wenn die Begegnung bis zum Schluss auf des Messers Schneide stand, gab es am Ende eine 1:3 Niederlage. Traurig war Wunner trotz allem nicht. „Schließlich bin ich auch in diesem Jahr wieder mit einer Medaille nach Hause gefahren“, freute sich die Rheinbreitbacherin.
Fantastische Leistung gezeigt
Eine fantastische Leistung zeigte Wunner einmal mehr bei Internationalen Trierer Stadtmeisterschaften, die sie 2011 und 2013 zuvor schon zwei Mal gewonnen hatte. Bei der 64. Auflage des renommierten Turniers ließ sich die Rheinbreitbacherin in ihrer Altersklasse auch durch die starke Konkurrenz in der Trier-Arena, insbesondere auch aus dem benachbarten Ausland, nicht beeindrucken. Im Einzel ging sie von Beginn konzentriert zu Werke, ließ sich auch in kritischen Situationen nicht aus der Ruhe bringen und schaffte es schließlich im Endspiel sogar die zehnfache Europameisterin Marianne Plasberg aus Düsseldorf, gegen die sie in der Gruppenphase noch verloren hatte, zu besiegen. Ähnlich furios die Vorstellung im Doppel. An der Seite von Ruth Schneider vom Westdeutschen Tischtennisverband endete die Siegesserie erst im Endspiel. Die nächste Herausforderung wartet unterdessen schon auf Heidi Wunner. In der nächsten Woche fliegt sie nach Las Vegas zu den Tischtennis-Weltmeisterschaften der Senioren. Auch wenn die Konkurrenz dort noch um ein Vielfaches stärker als auf nationaler Ebene ist, hofft sie natürlich insgeheim darauf, dass ihr „vielleicht die ein oder andere Überraschung“ gelingt.
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