Lokalsport | 05.02.2024

HV Vallendar

Heimniederlage gegen Tabellenführer Mundenheim

Wer zu Beginn ein kampfbetontes und torarmes Spiel beim Aufeinandertreffen der beiden besten Abwehrreihen der Liga erwartet hatte, war aufgrund der rasanten Anfangsphase überrascht.  Copyright: Stefan Loeser

Vallendar. Am vergangenen Samstagabend empfingen die Vallendarer Löwen den Tabellenführer VTV Mundenheim in der Sporthalle auf dem Mallendarer Berg. Nach der Niederlage in Dansenberg hatte sich die Mannschaft von Trainer Veit Waldgenbach viel vorgenommen und wollte dem Favoriten Paroli bieten. Mit Schröder und Krechel kehrten zwei Rückraumspieler zurück in den Kader und gaben Coach Waldgenbach so mehr Alternativen.

Wer zu Beginn ein kampfbetontes und torarmes Spiel beim Aufeinandertreffen der beiden besten Abwehrreihen der Liga erwartet hatte, war aufgrund der rasanten Anfangsphase überrascht. Beide Mannschaften gingen viel Tempo und kamen zu schnellen Torerfolgen. Die Jungs vom HVV erwischten einen guten Start und führten nach knapp 4 Minuten mit 4:2. Die Gäste aus der Pfalz konterten und glichen nach 5 Minuten zum 4:4 aus. Dann allerdings begann das Angriffsspiel des HVV etwas zu stocken, was besonders an der erneut desolaten Chancenverwertung lag. Obwohl immer wieder Lösungen gegen die harte Deckung der Gäste gefunden wurde, scheitere man zu oft am starken Schlussmann Nico Klein.

Die Mundenheimer nutzten die Schwächephase, in der man über 10 Minuten ohne eigenes Tor blieb, und konnte sich auf 4:7 absetzen. Angeführt vom gut aufgelegten Marcel Schenk im Löwen-Tor fand man nun wieder bessere Lösungen im Angriff und kam durch Leon Krechel in der 17. Minute zum 7:7-Ausgleich. Die Partie blieb offen, doch weiterhin hatte die Waldgenbach-Sieben Probleme im Angriff und ließ unter anderem zwei Siebenmeter ungenutzt. Bis zur Pause konnte man wieder über 10 Minuten keinen Torerfolg verzeichnen. Die gute Abwehrarbeit verhinderte bis zum 9:13-Halbzeitstand aber eine Vorentscheidung.

In der Halbzeitpause war schnell klar, dass man aufgrund eigener Fehler zurücklag und keineswegs die schlechtere Mannschaft war. So kamen die Jungs vom HVV auch gut in die zweite Hälfte und starteten eine Aufholjagd. Innerhalb von 3 Minuten verkürzte man von 11:14 auf 14:15 und hatte bereits in der 36. Minute den Anschluss wieder hergestellt. In dieser Phase profitierte man besonders von drei Treffern des gut aufgelegten Rechtsaußen Cedric Busse. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem besonders die Abwehrreihen gute Arbeit leisteten. Die Pfälzer konnten nochmal auf 3 Tore wegziehen, doch die Vallendarer Löwen gaben sich nicht auf.

Rückraumspieler Kai Lißmann eröffnete mit dem 21:22 in der 51. Minute die Schlussphase. Doch auch hier profitierten die Gäste von der suboptimalen Chancenverwertung des HVV. Trainer Veit Waldgenbach versuchte es nochmal im 7:6, doch dies zeigte nicht die gewünschte Wirkung. So stand am Ende eine unglückliche 24:28-Niederlage auf der Anzeigetafel.

Stimmen zum Spiel

Trainer Veit Waldgenbach: „Wir waren heute absolut auf Augenhöhe mit dem Tabellenführer. Vor allem die Abwehrarbeit war herausragend. Leider scheitern wir erneut an unserer unzureichenden Chancenauswertung und können uns so für eine gute Leistung nicht belohnen.“

Torhüter Marcel Schenk: „Es ist enorm ärgerlich, dass wir mit leeren Händen dastehen. Wir waren keineswegs die schlechtere Mannschaft, schaffen es aber nicht, im Angriff effizient genug zu sein. Nach der Karnevalspause wollen wir dies in Worms verbessern und wieder was Zählbares einfahren.“

Es spielten für den HVV: Schenk (1), Orth (beide im Tor), Schmitt (1), Lohner, Schmidt (3), Stein, Schröder (2), Busse (4), Ramaj, Waldgenbach (6/2), Schüller (1), Lißmann (4), Krechel (2), Franielczyk.

Wer zu Beginn ein kampfbetontes und torarmes Spiel beim Aufeinandertreffen der beiden besten Abwehrreihen der Liga erwartet hatte, war aufgrund der rasanten Anfangsphase überrascht. Copyright: Stefan Loeser

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