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Die 49. Adenauer ADAC-Rundstrecken-Trophy

Heimsieg für Frikadelli Racing

11.07.2018 - 08:27

Adenau. Mit der Ausrichtung des vierten VLN-Laufes durch den MSC Adenau absolvierten zahlreiche Piloten des MSC ihr Heimspiel. Besonders erfreulich war es dabei für den Verein, dass am Ende mit Frikadelli Racing ein Team aus ihren Reihen den Sieg einfahren konnte. Mit diesem Erfolg verbuchten Norbert Siedler (Österreich) und Lance David Arnold (Duisburg) zum zweiten Mal in Folge den Gesamtsieg für das Team aus Barweiler. Nach über vier Stunden Fahrzeit betrug der Vorsprung des Duos im Frikadelli Porsche 1:29,174 Minuten auf den zweitplatzierten Ferrari 488 GT3 vom Wochenspiegel Team Monschau mit Leonard Weiss (Monschau), Christian und Nico Menzel (beide Kelberg). Das Podium komplettierten Georg Weiss (Monschau), Oliver Kainz (Mayen) und Jochen Krumbach (Eschweiler) im zweiten Ferrari 488 GT3 von WTM. Hinter den drei erstplatzierten Fahrzeugen entbrannte in der Schlussphase des Rennens noch ein spannender Kampf um die weiteren Positionen, zwischen dem Phoenix-Audi und dem zweiten Frikadelli-Porsche. Beim Überqueren der Ziellinie betrug der Vorsprung von Frank Stippler (Bad Münstereifel) und Vincent Kolb (Frankfurt) im Audi R8 LMS gerade einmal 0,13 Sekunden auf Felipe Fernandez Laser (Leipzig), Sabine Schmitz und Klaus Abbelen (beide Barweiler) im 911-er von Frikadelli Racing. Christian Hohenadel (Quinschied) und Patrick Assenheimer belegten im Mercedes-AMG GT3 den sechsten Platz. Insgesamt hatten bei bestem Sommerwetter 135 Fahrzeuge das Rennen auf der 24,358 Kilometer langen Kombination aus Nürburgring Kurzanbindung und Nordschleife in Angriff genommen, von denen 107 das Ziel erreichten.


Nicht jedes Fahrzeug fand den Weg ins Ziel


Dabei verlief das vierte VLN-Rennen des Jahres für einige der lokalen Teams anders als erhofft. Nachdem das Adenauer Team von Teichmann Racing beim Lauf zwei Wochen zuvor in der neuen eingeführten Klasse für KTM X-Bow GT4 Fahrzeuge auf Anhieb einen Klassensieg verbuchen konnte, endete dieses Rennen für Startfahrer Marc Hennerici (Mayen) mit einer gebrochenen Radmutter schon in der ersten Runde. Die beiden Porsche Cayman GT4 CS des Teams erreichten in ihrer Klasse auf den Positionen vier und fünf das Ziel. Dabei verschenkten die zeitweise führenden in der Klasse, Fabio Gosse (Siebenbach), Daniel Bohr (Luxemburg) und Hendrik van Danwitz (Tönisvorst) durch einen Unfall wertvolle Minuten und die Chance auf eine bessere Platzierung. Das zweite Auto des Teams, welches auf P5 die Ziellinie überquerte, pilotierten Torleif Nytroeen (Mayen), Thorsten Jung (Niederzissen) und Maik Rönnefarth (Bad Neuenahr). Nach dem Unfall bedingtem Aus von Marcel Mannheller und Karsten Knechtges (Mayen) beim dritten VLN Lauf, erreichten auch bei der Adenauer ADAC-Rundstrecken-Trophy die beiden Titelaspiranten nicht das Ziel. Die Motorhaube ihres BMWs hatte sich wegen eines gebrochenen Haubenhalters geöffnet und dabei die Frontscheibe so stark beschädigt, dass Marcel Mannheller erneut den Boliden vorzeitig abstellen musste. Das Meuspather Team startete mit insgesamt fünf Fahrzeugen in das Heimrennen des MSC Adenau. Die beste Platzierung erreichte dabei mit Position drei der erstmals eingesetzte BMW 328i F30 von Josef Knechtges (Mayen) und Beate Schmitz (Nürburg). „Ein durchwachsenes Wochenende. Wir haben zwar einerseits eine gelungene Premiere für den neuen Produktionswagen gefeiert, andererseits müssen wir eine weitere Nullnummer für das Spitzenfahrzeug verkraften“, sagte Teamchef Stefan Manheller. Noch schlechter verlief das Rennen für das Team des Eifelblitz von Scheid-Honert Motorsport, wobei Teamchef Johannes Scheid (Kottenborn) nach einem Unfall in der zwölften Runde, die Rückkehr seines BMWs 235i ins Fahrerlager auf dem Abschleppwagen hinnehmen musste.

Einen souveränen Klassensieg feierten dagegen zum zweiten Mal in Folge Andreas Gülden (Reiferscheid) und Moritz Oestreich (Maintal) im Seat Cupra TCR von Mathilda Racing. Für Gülden war dies bereits der dritte Sieg im vierten Rennen.


Ergebnisse unter Vorbehalt


Die genannten Ergebnisse spiegelten bei Redaktionsschluss aber nur die Reihenfolge des Zieleinlaufes wieder, da aufgrund mehrerer möglicher Verstöße gegen das Überholverbot bei Gelber Flagge die Wertungen des vierten VLN-Laufes noch unter Vorbehalt sind. Den Sportkommissaren des DMSB (Deutscher Motor Sport Bund) war es wegen der großen Anzahl der beteiligten Fahrzeuge nicht möglich, dieses noch am Renntag zu überprüfen. „Die Sportkommissare werden die Geschehnisse, bei denen auch Fahrzeuge aus der Spitzengruppe involviert waren, aufarbeiten und das Resultat erst dann finalisieren“, sagt Michael Bork, Leiter Sport der VLN. Schon nach dem Zeittraining hatte die Rennleitung ein deutliches Zeichen gegen die immer wieder vorkommenden Missachtungen der Flaggenzeichen gesetzt. Wegen eines Verstoßes dieser Art wurde der Schweizer Rennfahrer Jonathan Hirschi von der gesamten Veranstaltung ausgeschlossen, zudem wurde ihm der Entzug der sogenannten Nordschleifenlizenz mitgeteilt. Hirschi hatte zuvor in einer mit Flaggensignalen auf 120 km/h begrenzten Zone, die Geschwindigkeit nicht wie die anderen Teilnehmer ordnungsgemäß reduziert. Mit diesem Rennen verabschiedet sich die VLN erst einmal bis Sonntag, 19. August in die Sommerpause, nach der dann mit dem ROWE 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen die Akteure in die zweite Saisonhälfte starten. BURG

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Kommentare
Gasuwe:
Wenn das ein deutscher Täter gewesenen wäre hätte man das als erstens erwähnt.

Ja zum Klimaschutz

Uwe Klasen:
Da nur die Hälfte des jährlich emittierten CO² in der Atmosphäre verbleibt, beträgt der gesamte deutsche Anteil 0,04 % an den globalen CO²-Emissionen. Im Übrigen ist 2018, nach 2017 und 2016, das dritte Jahr in Folge mit Abkühlung (!) (lt. NASA-Daten), trotz Weltweit steigenden CO²-Emissionen!
Uwe Klasen:
Die Steuerlast nimmt kontinuierlich zu, laut Daten der OECD nimmt Deutschland, zumindest, bei Steuern und Abgaben eine Spitzenposition ein. --- Dazu ein Satz aus dem politischen Testament von „Friedrich der Große“ (1712 – 1768): „Also ist es recht und billig, daß jeder Privatmann zu den Staatskosten beiträgt, aber er soll nicht sein halbes Einkommen mit dem Herrscher teilen.“
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