Hirt-Elf gastiert im Pokal beim SC Bendorf-Sayn
Oberwinter. Der TuS Oberwinter hat das letzte Testspiel vor der Rheinlandpokal-Begegnung beim SC Bendorf-Sayn gegen den Mittelrhein-Bezirksligisten FC Blau-Weiß Friesdorf mit 1:2 (0:1) verloren. In einer munteren ersten Halbzeit boten beide Teams ein ausgeglichenes Spielgeschehen. Überraschend die 1:0-Führung durch Nils Rütten (28.), der einen katastrophalen Ballverlust im Mittelfeld der Einheimischen clever nutzte. In der zweiten Halbzeit ergriffen die Platzherren durch Max Blohm und Mirco Koll die Initiative und kamen zum verdienten 1:1-Ausgleich. Nach einer Ecke von Blohm bediente Islam Reggami seinen Mitspieler Tim Herrscher (68.), der das Leder im gegnerischen Netz unterbrachte. In der 76. Minute entschied ein Foulelfmeter die Partie. Und wieder war es der Friesdorfer Torjäger Rütten, der den Strafstoß unhaltbar zum 1:2-Endstand verwandelte.
Trotz zahlreicher Stammkräfte, die privat verhindert oder urlaubsbedingt fehlten, bot die TuS-Elf eine zufriedenstellende Vorstellung mit einem unglücklichen Ausgang. Der Meinung war auch Oberwinters Coach Cornel Hirt, der nach dem Abpfiff meinte: „Ich will die Niederlage nicht überbewerten. Wir kommen langsam auf Touren. Es sieht alles schon ordentlich aus und die Mannschaft macht sichtlich Fortschritte.“
TuS Oberwinter: Fachinger, Koll, Harst, Gies, Reggami, Arama (46. Kocak), Blohm, Boutziri, Manneh (46. Herrscher), Schällhammer (46. Bügge), Aldakak (46. Schreiber).
Schiedsrichter: Lukas Krause (Nickenich).
Torfolge: 0:1 Nils Rütten (28.), 1:1 Tim Herrscher (68.), 1:2 Rütten (76. Foulelfmeter).
Vorschau: In der ersten Runde des Rheinlandpokals 2024/2025 ist der TuS Oberwinter beim A-Ligisten SC Bendorf-Sayn zu Gast. Die ambitionierten Platzherren spielen in der Sayntal-Arena (Kunstrasenplatz) und gelten als sehr heimstark. Für Hirt kein großes Problem. „Wir sind noch in der Vorbereitungsphase und ich sehe die Begegnung als Testspiel unter Wettkampfcharakter“, erläutert der TuS-Coach und ergänzt: „Natürlich wollen wir weiterkommen und deshalb nehmen wir den Gegner auch nicht auf die leichte Schulter.“ LS
