Fußball-Bezirksliga Ost – Saison 2016/17
Hundsangen mit erstem Heimsieg
Chihiro Nogi, Lukas Faulhaber und Tommy Brühl treffen gegen Westerburg
Hundsangen. Die schwarze Serie bei der SG Hundsangen ist endlich gerissen. Nach fünf Heimspielen ohne Sieg gelang am letzten Sonntag gegen die SG Westerburg der so lang ersehnte Erfolg vor eigenem Publikum. Und dieser fiel mit 3:0 sogar recht deutlich aus. Mit diesen drei Treffern waren die Gäste insgesamt sogar noch gut bedient, denn bereits in Halbzeit eins hatte die SGH zahlreiche Möglichkeiten ausgelassen. So waren gerade einmal gut zehn Sekunden gespielt, als Marcel Hürter das Spielgerät an den Pfosten des Gästetores knallte. Doch damit waren die Offensivarttacken der Hausherren zunächst einmal beendet. Westerburg gelang es, Ruhe ins Spiel zu bringen und ab und an sogar einmal in Tornähe der Hausherren aufzukreuzen. Aber insgesamt agierten beide Seiten zu drucklos. Dies sollte sich nach dem Wechsel zumindest vonseiten der Gastgeber ändern. Dabei kam der SG Hundsangen wohl auch der frühe Führungstreffer entgegen, der Chihiro Nogi in bester Abstauber Manier bereits zwei Minuten nach der Pause gelungen war. Als dann auch noch Lukas Faulhaber fünf Minuten später auf 2:0 erhöhte, war die Partie bereits gelaufen. Den Schlusspunkt setzte dann Tommy Brühl, der achtzehn Minuten vor dem Spielende den 3:0-Endstand markierte. „Das schnelle 1:0 hat den Bann gebrochen“, strahlte der verletzte Hundsangener Trainer Martin Schlimm nach der Partie. Aber er erkannte auch die Defizite seiner Mannschaft. „In Halbzeit eins hat uns der kreative Part gefehlt. Wir hatten fast keine einzige Torchance vorzuweisen.“ Dass der Erfolg verdient war, gestand auch Steffen Dörner, Trainer der SG Westerburg ein: „Der Doppelschlag hat uns dann das Genick gebrochen. Dabei hatten wir eine durchaus gute erste Halbzeit hingelegt“, so der Coach in seinem Fazit.
SG Hundsangen/Obererbach: Schmitt, Jung, J. Hannappel, Leonardi, Noll, Brühl, Poppe (63. Schneider), D. Hannappel, Hürter (82. M. Hannappel), Faulhaber, Nogi. TH
