Pfingstzeltlager des Judo Club Neuwied e.V. war wieder ein voller Erfolg
Im Dschungel ist die Hölle los
Neuwied. Unter dem Motto „Im Dschungel ist die Hölle los“ verbrachten 136 Kinder im Alter von 5 bis 15 Jahren vier wunderschöne Tage auf dem alten Sportplatz in Feldkirchen.
Bereits am Mittwochmorgen begannen zahlreiche Helfer mit den Aufbauten. Freitags nachmittags war es dann endlich soweit. Nach und nach trudelten alle Kinder auf dem Zeltplatz ein und nachdem sich alle Eltern verabschiedet hatten, konnte es richtig losgehen. Während eines kleinen Rundgangs über das Gelände wurden den Kindern alle Regeln und Abläufe erklärt. Nach dem Abendessen wurden die Kinder in kleine Gruppen eingeteilt, sodass jedes Kind einen festen Betreuer hatte. 35 Helfer und Betreuer waren fast rund um die Uhr im Einsatz. Am Abend genossen die Kinder die Atmosphäre am Lagerfeuer. Es wurden Stockbrot und Marshmallows gegrillt und die Kinder beschäftigten sich ausgiebig damit, in ihre Stöcke kleine Kunstwerke zu schnitzen. Einige Kinder konnten es kaum abwarten, sich in die Zelte zu kuscheln, während andere am liebsten die ganze Nacht am Feuer verbracht hätten.
Lagerolympiade für Kinder und Betreuer
Nach einer ersten kurzen Nacht und einem leckeren Frühstück stand am Samstagvormittag die beliebte Lagerolympiade auf dem Programm. Passend zum Motto hatten sich die Betreuer verschiedene Spielstationen einfallen lassen, die die Kinder in kleinen Gruppen absolvieren durften. Die Palette reichte vom Waldschmuck über Sackhüpfen, leckere Geschmacksstationen, kleine Mutproben bis zum Spinnennetz.
Nach einer Stärkung mit Spinat, Kartoffelpüree und Fischstäbchen standen sich Kinder und Betreuer am Nachmittag bei den Betreuer gegen Kinder Spielen gegenüber. Beim Tauziehen hatten die Betreuer gegen 136 Kinder keine Chance. Diese revanchierten sich dafür beim Fußball mit einem 4:3 Sieg.
Nach einer Pause und leckeren Würstchen, die die Kinder selbst mit ihren Stöcken am Feuer grillen durften, ging es mit zwei Programmpunkten nach Alter aufgeteilt weiter. Die kleineren Zeltlagerteilnehmer brachen zu einer kleinen Nachtwanderung auf, bei der sie jede Menge entdecken konnten. Neben einigen Leuchtballons, die sie hier und da am Wegrand fanden, mit verschiedenen Fragen zum Thema Dschungel, kreuzten eine Riesenkröte und einige andere kleine Tiere ihren Weg.
Der „Weg des Grauens“ für die ganz Mutigen
Auf die älteren Zeltlagerteilnehmer wartete unterdessen der sehr beliebte, aber auch gefürchtete „Weg des Grauens“. Eine kurze Strecke im dunklen Wald, die nur die ganz Mutigen alleine und ohne Taschenlampe hinter sich brachten. Hier und da wartete natürlich eine kleine gruselige Überraschung. Glücklich zurück am Zeltplatz fielen die ersten Kinder todmüde in ihre Betten.
Nach einer schon etwas längeren und ruhigeren zweiten Nacht wartete am nächsten Morgen nach dem Frühstück der nächste Programmpunkt. Das Chaosspiel machte seinem Namen alle Ehre, bereitete den meisten Kindern aber großen Spaß.
Chaosspiel sorgte für großen Spaß
18 kleine Gruppen traten in einem Geländespiel, bei dem es um Schnelligkeit, Glück, Wissen und Ideenreichtum geht, gegeneinander an. Innerhalb weniger Minuten glich der Zeltplatz einem kleinen Schlachtfeld - mit einer Horde wild durcheinanderlaufender Kinder. Pünktlich zum Mittagessen schafften es auch die letzten Gruppen, ihren Spielstein über die Ziellinie zu bringen.
Nachdem alle Spaghetti verzehrt waren, rüsteten sich alle für die lang ersehnte Wasserschlacht zwischen Kindern und Betreuern. Wäschekörbeweise wurden dafür Wasserbomben gefüllt und gebunkert. Leider fiel die Wasserschlacht dem herannahenden Gewitter zum Opfer und musste auf nächstes Jahr verschoben werden.
Zeltlagerdisco mit der Wahl von Mr. und Mrs. Zeltlager
Zum Glück blieb nicht viel Zeit, darüber traurig zu sein, denn das Highlight des Zeltlagers, die Zeltlagerdisco, näherte sich.
Frisch gewaschen und herausgeputzt begann der Abend mit der Wahl von Mr. und Mrs. Zeltlager. Mit Anbruch der Dunkelheit ging dann die Party richtig los, und alle Kinder rockten die Tanzfläche bis in die Nacht. Die vereinseigenen Feuerspucker sorgten zusätzlich für staunende Gesichter.
Am nächsten Morgen war es dann leider schon wieder Zeit zum Aufräumen und Sachen packen, bis die Eltern am Mittag zum Besuchernachmittag kamen. Mit einem kleinen Programm, leckerem Kuchen, gegrillten Würstchen und Steaks ging ein wunderbares Zeltlager zu Ende, das durch die Mithilfe vieler Helfer und Betreuer zu einem besonderen Erlebnis wurde.
Schon jetzt freuen sich die Verantwortlichen auf das Pfingstzeltlager 2019.
