Pech für das Andernacher Team Racing One beim dritten VLN-Rennen 2019
Im „Pflanzgarten“ endete das Rennen für Andernacher Team
Andernach/Nürburgring. Der 61. ADAC ACAS Cup war der dritte Lauf zur größten Breitensportserie der Welt, der VLN Langstreckenmeisterschaft auf der Kurzanbindung Grand Prix Strecke plus Nordschleife des Nürburgrings. Dichter nebel erschwerten das Qualifying um die besten Startplätze im Rennen über die Dauer von vier Stunden. Im Qualifying, in dem über 190 Touren- und GT Rennwagen starteten mit den besten Rennfahrern aus der ganzen Welt, erkämpften sich Jürgen Bleul aus Urbar, Christian Kohlhaas aus Andernach und Stephan Köhler aus Dreieich den 47. Rang auf dem Ferrari 458. Im Rennen selbst, das aufgrund von einsetzendem Regen sich um 20 Minuten nach hinten verschob, weil man den Teams in der Startaufstellung genügend Zeit zum Wechsel auf Regenreifen geben wollte, wurde der Regen zunehmend stärker und die Nordschleifenpiste immer rutschiger. Das hatte zur Folge, dass viele Favoriten auf den Sieg und viele Konkurrenten mit ihren Boliden neben der Strecke landeten oder in die Leitschienen krachten.
Um 12.18 Uhr begann dann der Start von VLN 3 und es wurde um jeden Zentimeter gerungen, es ging schon in der Anfangsphase des Rennens mächtig zur Sache. Das Team Hella Pagid-racing one mit ihren Nordschleifenerprobten Piloten ließen sich von all dem nicht beeindrucken und fuhren ihr Rennen. Doch gegen ca. 13.30 Uhr passierte es, ein BMW M4 GT4 mit den Fahrern Wolter und Ebertz drehte sich und kollidierte mit dem Ferrari Boliden in der Anfahrt zum Streckenabschnitt „Pflanzgarten“. Schade eigentlich, denn das Team war auf dem Weg nach vorne und der Ferrari lief wie ein Uhrwerk.“ Sehr schade, dass uns das passiert ist, es regnete ja fast das ganze Rennen durch und es war schon schwierig, hier zu pushen. Ich weiß noch nicht ,welchen Schaden unser Auto davon getragen hat. Der nächste VLN Rennlauf ist ja erst am 13. Juli. Das Qualirennen zum 24 Stundenrennen und auch das 24 Stundenrennen werden wir nicht am Start stehen. Von daher haben wir jetzt Zeit, den Wagen wieder herzurichten für Juli“, so Martin Kohlhaas, der Teamchef. Aber das Team ist ja auch noch in der TCR Germany am Start und in der GT4 Championchip.
Dietmar Deblon
