Lokalsport | 22.05.2018

Fußball-Rheinlandliga

In Oberwinter darf weiter gezittert werden

TuS Oberwinter – SV Windhagen 0:1 (0:1)

Die Gäste gingen nach einem schnellen Konter in Führung. - RÜ -

Oberwinter. Am vorletzten Spieltag der Fußball-Rheinlandliga leistete sich der TuS Oberwinter eine bittere 0:1 (0:1)-Niederlage gegen den widererstarkten SV Windhagen.

Oberwinter fiel dadurch auf den viertletzten Tabellenplatz zurück. Eine Platzierung, die im ungünstigsten Fall den Abstieg bedeuten kann. Insgesamt hängt alles von der Aufstiegs- und Abstiegsrate in Rheinland- und Oberliga ab. Überschattet wurde die Partie von schweren Verletzungen der TuS-Spieler Dane Irmgartz (7.) und Fabian Groß (32.). Irmgartz war bei einem Kopfballduell unglücklich mit seinem Gegenspieler Armando Grau zusammengeprallt, sein Mannschaftskollege Fabian Groß hatte in einem Zweikampf ebenfalls unglücklich den Fuß eines SVW-Akteurs in den Unterleib bekommen. Beide wurden per Notarzt ins Krankenhaus gebracht. Fußball wurde auch noch gespielt und hier hatten die Einheimischen einen äußerst schwachen Tag erwischt. Der Siegtreffer der Gäste fiel bereits in der zehnten Minute, als Stefan Zent seinen Mitspieler Adrian Glos in Szene setzte und der problemlos das 0:1 markierte. Von da an dominierten die Gäste das Geschehen und beschäftigten den TuS-Keeper Benjamin Kauert im Minutentakt. So waren es Gökhan Akcakoca (21.), Grau (22., 23., 30., 44.), Zent (35.) und Robin Heßler (38.), die an dem glänzend reagierenden Kauert scheiterten. Auf der anderen Seite verpassten Groß (26.) und Paul Gemein (28.) den möglichen Ausgleich zu markieren. Nach der Pause entwickelte sich die Partie ausgeglichener. Trotzdem vergaben die Gäste noch mehrere gute Einschussmöglichkeiten. Das hätte sich in der Schlussphase fast gerächt. Jetzt stand Windhagens Torwart Thomas Kosiolek im Mittelpunkt, der gegen Björn Thünker (78.), Gemein (82.) und Jaber (89.) den möglichen Ausgleich verhinderte. „Die beiden schweren Verletzungen sind uns nicht im Trikot hängen geblieben, das hat die Mannschaft schon geschockt“, betonte TuS-Trainer Tomas Lopez, der von der Vorstellung seiner Schützlinge enttäuscht war: „Das war mit Abstand das schlechteste Spiel von uns seit Monaten. Was wir heute geboten haben, hatte mit Fußball nicht viel zu tun. So darf man nicht auftreten, wenn man den Klassenerhalt klar machen will. Wir waren in allen Belangen unterlegen.“ Im Lager der Gäste sah es SVW-Coach Martin Lorenzini ähnlich: „Wir haben uns zahlreiche hochkarätige Chancen erarbeitet, teils aber überhastet und leichtfertig vergeben. Oberwinter war mit nur einem Gegentreffer noch sehr gut bedient.“

TuS Oberwinter: Kauert, Koll, Groß (32. Thünker), Gemein, Brötz (67. Jaber), Münch, Schweigert, Irmgartz (7. Kalin), Enke, Nuhn, Sonntag.

Schiedsrichter: Felix Eliah Salzmann (Hahnstätten).

Zuschauer: 120.

Tor: 0:1 Adrian Glos (10.).

Vorschau

Am letzten Spieltag wartet am Samstag um 15.30 Uhr ein richtig dicker Brocken auf die Lopez-Schützlinge. Gastgeber ist der TSV Emmelshausen, der bereits als Meister und Aufsteiger zur Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar feststeht. Im Hinspiel unterlag Oberwinter auf der Bandofer Höhe mit 0:3 und dürfte sich in der Rolle des krassen Außenseiters wohl fühlen, denn alles andere als eine Niederlage wäre eine Überraschung. Aber bekanntlich ist im Fußball alles möglich. LS

Dieser Kopfball verfehlte nur knapp das Gehäuse des TuS.

Dieser Kopfball verfehlte nur knapp das Gehäuse des TuS.

Die Gäste gingen nach einem schnellen Konter in Führung. Fotos: - RÜ -

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