Lokalsport | 08.08.2023, 12:01 Uhr

In der ersten Runde des Kreispokals ausgeschieden

SV Alemannia Adendorf – Germania Impekoven 1:6 (0:0)

Adendorf. In der ersten Runde des Kreispokals traf die Alemannia mit dem B-Kreisligisten Germania Impekoven auf einen höherklassigen Gegner. Nach der erfolgreichen Vorbereitungsphase mit Siegen gegen die ebenfalls klassenhöheren Gegner SV Wormersdorf (3:2) und VFL Meckenheim (gewonnen nach Elfmeterschießen beim 1. Fischer-Cup, bei dem man dann im Finale mit 1:3 gegen den A-Ligisten SV BW Oedekoven unterlag) wähnten sich die Adendorfer aber keinesfalls chancenlos.

Die erste Halbzeit ohne große Höhepunkte verlief bei gleichen Spielanteilen torlos. Die Defensive des SVA stand sicher und zeigt sich gegenüber der letzten Saison deutlich verbessert. Größere Torchancen für Impekoven wurden nicht zugelassen, während sich in der Offensive das Fehlen des quirligen Roman Wiese bemerkbar machte.

Ein langer Pass in den freien Raum vor den Strafraum der Adendorfer schnappte sich Fabrice Holstein und überlistete den sonst sehr sicheren Schlussmann Stefan Kliesch mit einem Heber (50.). Als sich drei Adendorfer nicht richtig einig waren, wer den Ball übernehmen sollte, nutzte Moritz Hartmann die Situation und sorgte für das 0:2 (56.). Kurz darauf führte eine sehenswerte Direktabnahme zum 0:3 durch Patrick Dietz (59.). Der SVA zeigte sich deutlich angeschlagen und fand trotz großen Kampfs nicht mehr richtig ins Spiel. Tobias Hoffmann (81.) und noch einmal Patrick Dietz (83.) beseitigten letzte Zweifel am Sieg der Impekovener, bevor Fabian Kuhnle durch einen fein gezirkelten Freistoß zumindest den Ehrentreffer erzielen konnte. Das 1:6 durch Jan-Julian Trimborn (97.) war die letzte Aktion vor dem Schlusspfiff.

Das Ausscheiden im diesjährigen Kreispokal gegen einen klassenhöheren Gegner ist sicher kein Beinbruch. Trotzdem schmerzt die Höhe der Niederlage. In jedem Fall kann sich die immer noch junge Mannschaft der Alemannia nun ganz auf die Meisterschaft konzentrieren.

Mit dem großen und sehr leistungsdichten Kader, der noch durch einige wichtige Zugänge verstärkt werden konnte, sollte der SVA um die vorderen Plätze der Staffel 3 der Kreisliga C mitreden können. Die Saison beginnt mit einem Heimspiel gegen den TuS Odendorf 1919, in dem man nach der letztjährigen 2:6-Heimpleite einiges wiedergutzumachen hat.

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