Lokalsport | 13.06.2016

Tischtennis Regionstag: TT-Sportler mit Versammlung zu Gast in Ramersbach

Ingo Terschanski bleibt Chef der Tischtennisspieler in der Region

Der neu „alte“ Vorstand der Tischtennis Region: (v.l.n.r) Andreas Ueberbach, Hans-Peter Führer, Ingo Terschanski, „Wopo“ Poppelreuter und Frank Ortmeier. BL

Kreis Ahrweiler. Der Tischtennis-Regionstag war kürzlich zu Gast in Ramersbach: Der SV Ramersbach hatte das Treffen der TT-Spieler ausgerichtet. 26 der insgesamt 48 in der Region organisierten Vereine hatten ihre Vertreter in das 2014 neu gebaute Bürgerhaus entsandt.

In Sachen Führungsetage setzten die Tischtennisspieler dabei auf Kontinuität. Bei den Neuwahlen zum Vorstand gab es eine komplette Bestätigung der Führungsetage. Chef der Tischtennisspieler in der Region bleibt Ingo Terschanski (Sinzig). Ebenfalls im Amt bestätigt wurden Regionssportwart „Wopo“ Poppelreuter (Ahrweiler) und sowie Regionsspielleiter Andreas Ueberbach (Kripp) sowie Jugendwart Frank Ortmeier (Sinzig). Die vom Vorstand benannten Ressortleiter, Hans Peter Führer (Niederzissen) für den Schulsport und Bernd Linnarz (Sinzig) für die Öffentlichkeitsarbeit wurden von der Versammlung ebenfalls bestätigt. Für den Leistungssport bleibt Günter Lung (Mendig) weiter zuständig. Der neue Vorstand wurde nur für ein Jahr gewählt, um sich an den Turnus im Verband anzupassen. 2017 wird dann noch einmal gewählt, dann allerdings für drei Jahre. Terschanski merkte kritisch an, dass dann nicht mehr alle aus dem Vorstand zur Verfügung stehen werden.

Ehrengäste waren Kreissportvorsitzender Fritz Langenhorst, der ja auch Ortsvorsteher von Ramersbach ist, sowie TTVR-Präsident Heinz Alfred Fuchs, der auch als Wahleiter fungierte. Das Bürgerhaus in Ramersbach erwies sich als idealer Versammlungsort. Zumal die Helfer der Tischtennisabteilung um Werner Kasel beste organisatorische Vorarbeit geleistet hatten und auch für einwandfreie Verpflegung sorgten.

Zahlreiche Ehrungen

Im Mittelpunkt der Versammlung standen einmal mehr die Ehrungen der Meister und Pokalsieger und natürlich auch die Verleihung der Leistungspokale in Nachwuchsbereich. Die Ehrungen fanden „blockweise“ statt, was den Ablauf der Versammlung deutlich beschleunigte.

Im Tischtennis-Verband Rheinland gab es in den vergangenen Jahren einen deutlichen Rückgang der Aktiven und der gemeldeten Mannschaften. Auch wenn die Zahlen in der Region deutlich besser sind, auch in der „Musterregion“ gab es in der vergangenen Dekade eine leichte Abwärtstendenz. „Vor allem im Bereich der Jugend sind die Vereine gefragt“, waren sich Ingo Terschanski und TTVR-Präsident Heinz-Alfred Fuchs einig. Fuchs berichtete auch über die enge Finanzlage des Verbandes.

Anzahl der Mannschaften stagniert

„Die Anzahl der Mannschaften in der Region stagniert“, hatte Regionsspielleiter Andreas Ueberbach festgestellt. 191 Teams sind gemeldet (im Vorjahr 193) 50 Teams starten im Jugendbereich (51). Einen rapiden Rückgang gab es aber bei den Teilnehmerzahlen zur Regionsmeisterschaft. Logische Konsequenz. Im November 2016 werden in Sinzig die Meisterschaften von Nachwuchs und Frauen/Männer erstmals an einem Wochenende stattfinden.

Dank viel Computereinsatz in der Vorbereitung konnten die Tischtennisspieler die Klasseneinteilung für den Frauen- und den Männerbereich erledigen. Allerdings mit kleinen Problemen. Die 2. Kreisklasse wird nach dem Willen der Vereine in der kommenden Saison mit Viermannschaften spielen. Fast keiner der Vereine hatte die angebotenen Aufstiegsoptionen gezogen, um die Ligen darunter aufzufüllen. Es drohen 12er-Ligen oder nur Spielklassen mit sechs Mannschaften. Die will in der Tischtennis-Szene eigentlich niemand. „Wenn es Probleme gibt, habt ihr Vereine euch das selbst zuzuschreiben“, zuckte Spielleiter Andreas Ueberbach angesichts des unterentwickelten Aufstiegswillens und der komplizierten Wettspielordnung nur mit den Schultern.

Die Diskussionen bei der stets sehr diskussionsfreudigen Basisveranstaltung der Tischtennisspieler hielten sich im Rahmen. Gerade die Vereinsvertreter wissen um die Problematik des demografischen Wandels bestens Bescheid. Mit der Siegernadel in Gold für 40 Jahre aktiven Tischtennissport wurden von TTVR-Präsident Heinz Heinz Alfred Fuchs „Wopo Poppelreuter und Andreas Ueberbach ausgezeichnet. Umfangreiche Informationen zum Geschehen in der Tischtennisszene gibt es im Internet unter www.aw-my-coc.ttvr.net. BL

Goldene Siegernadel: (v.l.n.r.) Regionsvorsitzender Ingo Terschanski, Andreas Ueberbach, „Wopo“ Poppelreuter und TTVR-Präsident Heinz Alfred Fuchs.

Goldene Siegernadel: (v.l.n.r.) Regionsvorsitzender Ingo Terschanski, Andreas Ueberbach, „Wopo“ Poppelreuter und TTVR-Präsident Heinz Alfred Fuchs.

Der neu „alte“ Vorstand der Tischtennis Region: (v.l.n.r) Andreas Ueberbach, Hans-Peter Führer, Ingo Terschanski, „Wopo“ Poppelreuter und Frank Ortmeier. Fotos: BL

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