Ute Simon-Adorf siegt beim „Ironman-70.3“ in Südkorea
„Ironwoman“ kommt aus Sayn
1,9 Kilometer schwimmen, 90 Kilometer Rad fahren und 21,1 Kilometer laufen
Bendorf-Sayn/Südkorea. Ausgerechnet bei einem Triathlon, der „Ironman“ heißt, siegt eine Frau aus Bendorf-Sayn in ihrer Klasse. Ein „Ironman-70.3-Rennen“ besteht aus 1,9 km Schwimmstrecke, 90 km Einzelzeitfahren auf dem Rad und 21,1 km Laufdistanz. Der Name leitet sich aus der Summe der Einzeldistanzen von 70,3 Meilen ab.
Die Rennserie der World Triathlon Corporation geht damit mit der Hälfte der Distanzen des Ironman in Hawaii an den Start. Ute Simon-Adorf aus Sayn nahm mit dem Team von „Laufen und Helfen“ in Südkorea in Gurye teil. Schon der Slogan der Veranstaltung machte Mut: „Anything is possible!“ Schließlich holte sie den ersten Platz Ihrer „Klasse 50-54“ und hat sich somit einen Slot für die „ironman 70.3“ im nächsten Jahr in Chattanooga/Tennessee gesichert. Auf ihrer Homepage bezeichnet sich die Mental-Coachin daher auch als „Ironwoman“. „Herrliche Landschaft, tolle Organisation und super nette Menschen“, sind Ute Simon-Adorf und Christof Knebel begeistert. „1,9 km im Jirisan-See, wunderschöne 90,1 km durch den Südwesten Südkoreas und noch einen Halbmarathon bis zum Finish im Stadion, das war schon fantastisch“. Mit der Teilnahme sind für soziale Projekte des Koblenzer Vereins „Laufen und Helfen“ wieder mehr als 400 Euro zusammen gekommen. -PS-
Mit ihrem Sieg sicherte sich die Saynerin einen Startplatz für das Rennen 2017 in Tennessee. Fotos: privat Foto: Anwender
