Lokalsport | 13.03.2026

Weltmeisterlicher Besuch bei Kampfkunstseminar in der Rhein-Mosel-Stadt

Jean Frenette aus Kanada begeistert in Koblenz

Kampfkunstlegende trainiert junge und alte Talente.

Koblenz. In der letzten Woche versammelten sich mehr als 40 Teilnehmer in der Willems Kampfkunst Akademie, um ein weiteres Seminar der Extraklasse zu erleben.

Die WKA-Koblenz e.V. hatte den fünffachen Weltmeister Jean Frenette aus Kanada eingeladen, der bereits 1995 in die Rhein-Mosel-Stadt gekommen war, um sein Wissen weiterzugeben.

Jean Frenette, bekannt aus über 300 Filmen wie Police Academy, beeindruckte nicht nur als Stuntman und Darsteller, sondern vor allem durch seine herausragenden Leistungen in der Kampfkunst.

Unvergessen bleibt sein erster Weltmeisterschaftssieg 1987 in der ausverkauften Olympiahalle München, wo er als Superstar glänzte. Seine Bewegungen und die besondere Ausstrahlung machten ihn zu einer der großen Persönlichkeiten in der Kampfkunstszene.

Der Taekwondo-Bundestrainer der ITF-Germany, Bernie Willems (9. Dan), der auch Trainer der WKA-Koblenz e.V. ist, hatte Frenette zu diesem besonderen Event nach Koblenz eingeladen. Die Teilnehmer des Seminars reichten von der jüngsten, erst sieben Jahre alt, bis zum ältesten Teilnehmer im Alter von 75 Jahren.

Nach einer intensiven Gymnastik, die Frenette selbst noch heute meisterhaft beherrscht, begann das Training mit seinen einzigartigen Kicktechniken. Die Bewegungen wurden zunächst sanft und langsam ausgeführt, bevor sie in Blitzgeschwindigkeit umgesetzt wurden. Weltmeisterliche Kombinationen aus Faust- und Fußtechniken folgten unmittelbar danach. Nach drei Stunden intensiven Trainings hatten alle Teilnehmer wertvolle neue Techniken von dieser beeindruckenden Legende der Kampfkunst gelernt. Ein Ereignis der ersten Liga, darin waren sich alle einig.

Das Seminar stand im Zeichen des kleinen Drachen der Kampfkunst, Bernie Willems, der sich zu dieser Zeit einer Herzoperation in einem Koblenzer Krankenhaus unterziehen musste.

Kampfkunstlegende trainiert junge und alte Talente. Foto: Melanie Stürz-Heß

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