TC Sportpark RW Rheinbach mit richtungsweisender JHV

Jugendförderung ausweiten und sportliche Perspektive schaffen

Jugendförderung ausweiten
und sportliche Perspektive schaffen

Die Teilnehmer der Mitgliederversammlung kamen zu einem positiven Fazit.Foto: Privat

07.03.2018 - 15:32

Rheinbach. Der TC Sportpark RW Rheinbach e.V. traf sich zur diesjährigen Mitgliederversammlung. Bei angenehmer Atmosphäre hatte der Vorstand einiges zu berichten und stellte den Mitgliedern richtungsweisende Projekte vor.


Trotz eines turbulenten letzten Jahres, mit für den Verein zum Teil unvorhersehbaren Ereignissen, viel das Fazit positiv aus. Besonders hervorzuheben ist, dass der Ressortleiter Finanzen ein positives Ergebnis vorstellen konnte. Hierdurch war und ist es zukünftig möglich die finanzielle Förderung der Mannschaften im Damen und Herrenbereich, vor allem aber die Jugendförderung weiter auszubauen. Auch der sportliche Bericht konnte sich sehen lassen und fand bei den anwesenden Mitgliedern höchste Anerkennung. Die Regionalligamannschaft um Anders Jarryd, Jeremy Bates und Randolf Fischer konnte sich in Hamburg am Rothenbaum den Titel des Deutschen Vizemeisters in ihrer Altersklasse sichern. Ein toller Erfolg war der Aufstieg der 1. Damenmannschaft in die 2. Verbandsliga. Nach dem Abgang einiger Topspieler stieg die 1. Herrenmannschaft trotz großem Einsatz und toller kämpferischer Einstellung der Ersatzspieler, in die 2. Verbandsliga ab. Hier starten 2018 nun 2 Herrenmannschaften des TC Sportpark RW Rheinbach und haben ehrgeizige sportliche Ziele. Die Jugendmannschaften hielten im Sommer alle souverän die Klasse und kratzten, mit den Juniorinnen U18 (2. Verbandsliga) um die beiden Toptalente Lea und Stella Beldiman und den Knaben U15 (2. Kreisliga), sogar am Aufstieg. In der Wintersaison konnten die Juniorinnen U18 dann den Aufstieg in die 1. Bezirksliga feiern. Für die Sommersaison 2018 wurden wieder 10 Mannschaften im Damen und Herren-Bereich gemeldet sowie 7 Jugendmannschaften es sind erneut fast alle Altersklassen vertreten, teilweise sogar doppelt. Entgegen dem allgemeinen Trend sinkender Mitgliedszahlen wurde dank einer tollen Jugendarbeit ein erneuter Zuwachs der Mitgliedszahlen im Jugendbereich festgestellt. Dies spiegelte sich dann auch in einer regen Beteiligung am jährlich stattfindenden Sommerjugendcamp wieder. Auch bei den Jugendstadtmeisterschaften schnitt der Verein erfolgreich ab und holte drei Titel. Bei den Erwachsenen war der Verein in diesem Jahr Ausrichter und konnte sich nicht nur über sieben von elf möglich Titeln freuen, sondern den Mitgliedern auch von der vom Vorstand erfolgreich ins Leben gerufenen ¨Players Party¨ berichten. Ein toller spanischer Abend mit reger Beteiligung aller teilnehmenden Vereine.

Neben dem Sportlichen standen auch einige personelle Veränderungen an. So wurde Martina Freund zur neuen Ressortleiterin Sport, Martin Fischer zum 2. Vorsitzenden und Thomas Hoffmann zum Ressortleiter Marketing und Öffentlichkeitsarbeit gewählt. Sein Vorgänger Helmut Gerhartz wird stattdessen den zuletzt freien Posten des Ressortleiters Sportstädtenmanagement einnehmen. Zudem gelang es dem Vorstand, in Person von Peter Berger, als neuen Platzwart zu engagieren. Aufgrund seiner hohen Fachkompetenz wird dieser die ohnehin hohen Standards des Vereins bei den Plätzen weiterhin verbessern.

Nach der Komplettierung des Vorstandsteams erfolgte ein Ausblick auf die geplanten und zum Teil schon ins Leben gerufenen Projekte für 2018. So wird Mitte des Jahres auf der Anlage im Sportpark eine neue voll automatische Bewässerungsanlage installiert. Für die Jugendförderung wurde in Gedenken an unser im letzten Jahr verstorbenes Mitglied Jochen Luhnau der Jochen-Luhnau-Fonds ins Leben gerufen. Mit dessen Hilfe soll die Jugend gezielt Fördermaßnahmen erhalten wie z.B. kostenloses Fördertraining und Trainingsanzüge oder Ausflüge finanziert werden. So sollen die Jugendlichen langfristig an den Verein gebunden sowie auch leistungsorientiert an den Seniorenbereich herangeführt werden. Nähere Infos zum Jo-Lu-Fo finden man auf der Homepage oder es befindet sich ein entsprechender Aushang im Sportpark. Darüber hinaus plant der Verein in diesem Jahr erstmalig eine LK Turnierserie ins Leben zu rufen und es sollen auch mehr Events außerhalb des Tennisplatzes angeboten werden. Der TC Sportpark RW Rheinbach möchte Plattform für eine gesunde Mischung aus Breiten- und Leistungssport werden und dabei das Vereinsleben wieder stärken.

Zum Schluss wurde noch der langjährige 1. Vorsitzende Dr. Horst Lutter zum neuen Ehrenpräsident gewählt. Schließlich ist es ihm und seinem langjährigen Team zu verdanken, dass der Verein auf gesunden wirtschaftlichen Beinen steht und die Fusion mit dem TC Sportpark Rheinbach so schnell und reibungsfrei über die Bühne ging.

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Kommentare
Gabriele Friedrich:
Das ist Ansichtssache. Man kann nicht einerseits eine Partei ablehnen oder ausklammern und andererseits Spenden annehmen. Alles eine reine Charaktersache. [ Zitat ] Die Alternative für Deutschland (Kurzbezeichnung: AfD) ist eine rechtspopulistische, in Teilen rechtsextreme politische Partei in Deutschland....
Thomas S.:
Ob von der CDU, SPD, ... oder wie hier von der AfD. Das Geld ist bei unseren Kleinen immer ein gutes "Investment". ...
Gabriele Friedrich:
Ein Denunziant übt meist eine persönliche Rache aus. Das ist hier wohl nicht der Fall. [ Zitat ] Handelt es sich jedoch um die Anzeige einer Straftat oder schweren Verbrechens, so fällt dies nicht unter den Begriff der Denunziation, sondern wird gesellschaftlich zur ***Abwehr von Gefahren für die Allgemeinheit***...
Peter Busse:
Bildung tut nicht weh Herr Schmidt. Allgemein bekannt ist der Spruch „Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant“. Die Urheberschaft wird oft Hoffmann von Fallersleben zugeschrieben, seit dieser Vers in die Zitatensammlungen von Daniel Sanders (1906) und Richard Zoozmann (1911)...
S. Schmidt:
Dazu möchte ich August Heinrich Hoffmann von Fallersleben zitieren: „Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant“. ...
juergen mueller:
Jahrelang ausdiskutiert, wie das so in Koblenz üblich ist. Dann Toilettencontainer hingestellt - fertig. Alles andere regelt sich dann von selbst. Denkste. Ratlos - Tatenlos. Nicht zu Ende gedacht. Was woanders funktioniert - in Koblenz noch lange nicht. Nie daran gedacht, dass hunderte Zweibeiner...
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