Lokalsport | 05.07.2016

Koblenzer Ruderclub Rhenania bei den Deutschen Meisterschaften in Hamburg

Junge Ruderer sichern sich zweimal Silber und einmal Bronze

Freuten sich über Silber (v.l.) Max Schwartzkopff, Lukas Duhnkrack, Philipp Nonnast (alle Frankfurt), Maximilian Bierwirth (Koblenz), Michel Zörb (Gießen).privat

Hamburg. Der Koblenzer Ruderclub Rhenania nahm an den Deutschen Meisterschaften U17, U19, U23 auf der Dove-Elbe in Hamburg teil.

„Das war ein ‚Hammer-Rennen‘ im Vierer m.St der U 23. Vom Start weg sind wir nicht gut weggekommen und das favorisierte Boot vom Stützpunkt in Dortmund führte bis 500 Meter vor dem Ziel schon mit knapp einer Bootslänge. Aber an der 500 Meter Marke gab es eine Ansage im Boot und Schlag für Schlag fuhren wir auf die führende Crew auf“, so Maximilian Bierwirth vom Koblenzer RC Rhenania. Im Ziel trennten Michel Zörb (Gießen), Lukas Duhnkrack, Philipp Nonnast und St. Max Schwartzkopff (alle drei Frankfurt) nur noch sieben Zehntel zum Sieg.

Die Freude war groß über die Silbermedaille, verbunden mit ein wenig Wehmut über die mit nur sieben Zehntel verpasste Qualifikation zur U 23 Weltmeisterschaft, die das siegreiche Boot erreichte. „Wir rudern erst seit drei Wochen in dieser Besetzung zusammen und das Boot lief richtig gut, zehn Meter früher mit dem Endspurt angefangen, dann hätten wir den Dortmunder Vierer gehabt“, resümierte Maximilian Bierwirth nach dem Rennen.

Der Südteamvierer U 19 um Schlagfrau Helena Schäfer (Koblenz RC Rhenania) mit Leonie Bergé (Offenbach), Marie Zeidler (Ingolstadt) und Josephine Kiesel (Würzburg) erwischte einen tollen Start und behauptete die zweite Position bis ins Ziel hinter dem starken Vereinsvierer aus Potsdam, der in der Saison bisher ungeschlagen war. Sie ruderten das beste Rennen der Saison und wurden dafür mit Silber belohnt. „Helena Schäfer hat als Schlagfrau immer sofort auf die Angriffe der Gegnerinnen reagiert“, freute sich Landestrainer Peter Berger. „Wir haben aller 250 Meter eine Zehner-Serie eingebaut und behaupteten so unsere Position“, konnte es Schäfer kaum fassen, die nun in Hamburg offiziell in das Junioren-Nationalteam berufen wurde. Voller Motivation stiegen die Vier dann noch in den Achter, einer Renngemeinschaft aus dem Süden, die die Bronzemedaille erruderte.

Julius Müller startete im Einer der Junioren A. Über Vorlauf und Halbfinale qualifizierte sich Müller für das B-Finale, das er mit einem furiosen Endspurt gewonnen hat. Achtungserfolge setzten auch die Leichtgewichts-B-Junioren: Im Doppelzweier musste Leon Reuß mit seinem neuen Partner Alexander Karpow (Mainz) über Vorlauf, Hoffnungslauf und Halbfinale für den Einzug ins B- Finale kämpfen. Mit einem Start-Ziel-Sieg schoben sie im B-Finale ihre Bugspitze als Erste über die Ziellinie. „Das war eine kämpferisch starke Leistung, denn im Ziel war der Abstand zum nächst platzierten Boot nur sechs Zehntel“, freute sich Vereinstrainer Jost Schömann-Finck.

Bei den Juniorinnen B der gleichen Alters-und Bootsklasse ruderte Natalie Weber mit Katharina Nitsche (Treis-Karden) im B-Finale auf Platz 4.

Der Südteamvierer U 19 holte Silber (v.l.): Helena Schäfer (Koblenz),Leonie Bergé (Offenbach), Marie Zeidler( Ingolstadt), Josephine Kiesel( Würzburg).

Der Südteamvierer U 19 holte Silber (v.l.): Helena Schäfer (Koblenz),Leonie Bergé (Offenbach), Marie Zeidler( Ingolstadt), Josephine Kiesel( Würzburg).

Freuten sich über Silber (v.l.) Max Schwartzkopff, Lukas Duhnkrack, Philipp Nonnast (alle Frankfurt), Maximilian Bierwirth (Koblenz), Michel Zörb (Gießen).Fotos: privat

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