LG Rhein-Wied bei Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Eugene
Junk geht an den Start
Neuwied. Als Sophia Junk nach dem Aufwachen die Nachricht vom Bundestrainer las, konnte die Sprinterin der LG Rhein-Wied ihr Glück nicht fassen. „Ich musste sie dann nochmal lesen und konnte es erst gar nicht wirklich glauben. Ich habe dann direkt mit meinem Heimtrainer Martin Schmitz und meinem Bundestrainer Ronald Stein Rücksprache gehalten, und wir haben uns recht schnell dazu entschieden, diese vielleicht einmalige Chance nutzen zu wollen“, schildert die 23-Jährige, wie sie die frohe Kunde aufnahm, für die anstehende Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Eugene nachnominiert worden zu sein.
In diesem Jahr konnte Junk bislang zwar noch keinen Start über 200 Meter absolvieren, aber ihre Leistungen aus dem vergangenen Jahr haben sie in der Weltrangliste so weit nach oben gebracht, dass sie nun durch ein paar Absagen der eigentlich Startberechtigten doch noch in den Genuss ihrer ersten großen WM kommt. „Ich bin total gespannt auf die Erfahrung, die auf mich zukommen wird“, blickt die Deutsche U23-Meisterin von 2021 auf die 200-Meter-Entscheidung voraus.
Ihre Coronainfektion hat Junk inzwischen gut verkraftet, sodass sie sich nun voll und ganz auf ihre Teilnahme freuen kann. „Ich gehe mit absoluter Freude an den Start.“
