Rudergesellschaft Lahnstein 1922 e.V.
Kein Corona-Schlaf
Lahnstein. Die Corona-Maßnahmen der letzten Monate haben unser aller Leben, in fast allen Bereichen stark eingeschränkt. Die gefallenen und dauerhaft niedrigen Infektionszahlen zeigen, dass sich die gemeinsamen Anstrengungen gelohnt haben und man sich nun über Lockerungen der angeordneten Maßnahmen freuen konnte.
So trainiert die Jugend der RGL bereits wieder fleißig im Rahmen des Möglichen. Nachdem die Jugendgruppe bis zu den Pfingstferien in Kleinbooten zeitversetzt durch das Trainierteam betreut wurde, freuen sich nun alle, durch die Lockerungen auch bald wieder gemeinsam aufs Wasser gehen zu können. Sollte die Corona-Lage weiterhin stabil bleiben, hoffen alle darauf, die ein oder andere Herbstregatta fahren zu können.
Die erste Regatta des Jahres absolvierten bereits Felix Kordon und Hanna Sopp. Die beiden nahmen in der Woche nach Pfingsten an einem Trainingslager des Landesruderverbandes in Linz/ Österreich teil, welches mit der Eurow - Regatta 2021 abschloss. Auf der WM Strecke von 2019 fanden sie perfekte Trainingsbedingungen vor und stellten sich starken Gegner aus Deutschland und Österreich.
Felix startete im U19 Einer. Zum ersten Mal in dieser Altersklasse und damit auch zum ersten Mal über die olympische Wettkampfstrecke von 2000m. Platz 5 am Samstag und Platz 2 am Sonntag sind daher super Ergebnisse, auf die Felix aufbauen kann.
Hanna Sopp ging im U17 Einer und im Doppelzweier mit ihrer Partnerin Paula Kollmann vom Koblenzer Ruderclub Rhenania an den Start. Da es in Österreich im U17 Bereich keine Leichtgewichtsrennen gibt, mussten die Mädels in der offenen Gewichtsklasse antreten. Im Doppelzweier belegten sie am Samstag einen beachtlichen zweiten, am Sonntag Platz 5 im ersten gesetzten Lauf, der schnellsten Boote vom Vortag. Dabei fehlten ihnen nach einem spannenden Endspurt nur 7/100 zum drittplatzierten und 3/100 zum viertplatzierten Boot.
Im Einer konnte Hanna ihren Lauf am Samstag gewinnen, was ebenfalls das Finale der besten sechs am Sonntag bedeutete. Hier reichte es für Hanna zu Platz sechs, was aber keineswegs enttäuschend ist, wenn man bedenkt, dass über 30 Ruderinnen am Start waren.
Es bleibt den beiden nach dieser trainingsintensiven Woche keine Zeit, sich auszuruhen. Bereits Ende Juni steht mit den Deutschen Jugendmeisterschaften auf dem Essener Baldeneysee der Höhepunkt der diesjährigen, coronabedingt leider sehr kurzen Saison an. Und nach der Sommerpause hoffen dann auch Felix und Hanna auf einige schöne Herbstregatten zusammen mit dem Rest der RGL Jugend.
