Lokalsport | 23.07.2013

Ahrkreis-Piloten erneut im Wetterpech

Kein sonniges Wochenende für die Segelflieger

Gerade bei schwierigen Wetterbedingungen kann man sich im Team gegenseitig helfen undkommt so oft schneller voran.Thomas Marr

Kreis Ahrweiler. Segelflieger haben ihren ganz eigenen Anspruch ans Wetter: Wolkenloser Himmel und hochsommerliche Temperaturen bieten nicht zwangsläufig auch gute Thermik. Trotzdem ließen die Piloten keine Chance aus, in der 14. Runde der Segelflug-Landesliga Punkte zu erfliegen.

Im Vorteil waren aber erneut die Vereine aus dem südlichen Rheinland-Pfalz. Während samstags am Eifelrand die Reste einer Kaltfront lagen und sonntags das Einsetzen der Thermik lange auf sich warten ließ, war das Wetter südlich der Mosel deutlich besser. Von der Pfalz aus waren Flüge bis in den Schwarzwald möglich, der mit Traumwetter glänzte. Die Eifel-Flieger dagegen mussten viel Schweiß investieren, um überhaupt wertbare Flüge zustande zu bringen.

So gingen die Plätze 1-3 in dieser Runde an den AC Pirmasens, den AC Idar-Oberstein und die Paradiesvögel Ludwigshafen. Immerhin noch Rang 4 erflog sich der LSV Bad Neuenahr: Spät gestartet waren Peter Metzen (Ventus 2c/18m, 75km/h) und Dietmar Spranger (DG600/18m, 74km/h) über der Eifel und dem hohem Venn erfolgreich im Team unterwegs. Dominic Kneipp mit Co Thomas Marr (Duo Discus, 63,6km/h) sorgten für den dritten Wertungsflug.

Für die SFG Wershofen reichte es mit Flügen von Norbert Peter (Cirrus 17.7m, 52km/h) und Wolfgang Hofmeister-Dunkel (DG800S/18m, 24km/h) in dieser Runde nur für Platz 13. Für den LV Mönchsheide hatte Stephan Parker Pech. Er musste bereits nach rund 30km den Motor seiner Stemme S10 zu Hilfe nehmen. Der anschließende Segelflug über Westerwald und Siegerland wurde daher nicht mehr gewertet. In der Tabelle bleibt dem LSV Bad Neuenahr der Platz an der Sonne (109 Punkte), spürt seine Verfolger aber weiterhin deutlich im Nacken. Federn lassen mussten sowohl die SFG Wershofen (Platz 9, 33 Punkte) als auch der LV Mönchsheide (Platz 14, 20 Punkte).

Blick aus dem hinteren Sitz eines Doppelsitzers.

Blick aus dem hinteren Sitz eines Doppelsitzers.

Gerade bei schwierigen Wetterbedingungen kann man sich im Team gegenseitig helfen und kommt so oft schneller voran.Fotos: Thomas Marr

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