Sportkegler Münstermaifeld e.V. engagiert sich weiterhin
Keine Sorge um den Nachwuchs
Kooperation mit dem „Förderverein Flüchtlingshilfe Maifeld“
Münstermaifeld. In Kooperation mit dem „Förderverein Flüchtlingshilfe Maifeld“ stieg der Sportkegler Münstermaifeld e.V. Ende Mai 2015 aktiv in die diesbezügliche Mitarbeit ein. Zunächst wurde auf Anfrage ein Kegelabend für Erwachsene organisiert und durchgeführt, der für großen Andrang sorgte. 26 Erwachsene (aus dem Bereich der VG Maifeld) aus Syrien, Afghanistan und Georgien trafen sich vorheriges Jahr in der Kegelsporthalle Münstermaifeld mit der Ansprechpartnerin Karin Fust und einem Dolmetscher zu einem erlebnisreichen und harmonischen Abend. Nachdem auf jeder der vier Bahnen - jeweils durch einen erfahrenen Übungsleiter - die ersten Einweisungen in die „neue Sportart“ erfolgt waren, gab es kein Halten mehr. Aus den veranschlagten zwei Stunden wurden fünf, jede „Neun“ wurde frenetisch bejubelt und die fachkundigen Betreuer freuten sich vorab „schadenfroh“ auf die Rückmeldungen betreff Muskelkater und anderer kleiner Beschwerden. Dazu kam es dann auch in den nächsten Tagen - dennoch lautete das einstimmige Fazit: Wiederholungsbedarf. Dem kamen und kommen die Sportkegler aus Münstermaifeld gerne nach. Nach einer weiteren Veranstaltung Anfang 2016 und weiterhin steigendem Interesse ist geplant, ab Mai in regelmäßigem Rhythmus alle vier bis sechs Wochen einen solchen Nachmittag/Abend durchzuführen, sobald die diesbezüglichen organisatorischen Angelegenheiten geregelt sind.
In der Jugendarbeit gehörig zugelegt
In Anbetracht dieses kaum erwarteten Zuspruchs und Interesses wurde der Verein auch durch Hinweise des LBS und Lotto Rheinland-Pfalz ermutigt, im Jugendbereich nachzulegen. Die einstmals erfolgreichste Jugendabteilung im Sportkegeln von Rheinland-Pfalz besaß im Januar gerade noch fünf aktive jugendliche Mitglieder. Diese Ausgangssituation ließ die Vereinsführung gezielt aktiv werden. Durch die punktuelle Ansprache und Werbung in den beiden Kindergärten, der Grundschule und in der Flüchtlingshilfe konnte die Jugendabteilung inzwischen um weitere 13 Mitglieder aufgestockt werden - sechs einheimische und sieben mit Migrationshintergrund - ein Bombenerfolg.
Fazit der Trainer und Übungsleiter: „Wir haben das regelmäßige, gemeinsame Training aller Neulinge nunmehr über acht Wochen erlebt. Einfach unglaublich, wie alle Kinder und Jugendlichen problemlos und rücksichtsvoll miteinander umgehen. Wir freuen uns sehr auf die weitere Arbeit in der Jugendabteilung - es macht richtig Spaß!“ Schade, dass drei Familien mit vier Jugendlichen aus terminlichen Gründen nicht teilnehmen konnten.
