Internationale Deutsche Supermoto Meisterschaft (IDM)
Kevin Röttger erreicht seine selbst gesetzten Ziele
Erfolgreich bei den Meisterschaften in Schaafheim
Schaafheim. In den letzten beiden Jahren konnte der am Nürburgring beheimatete Rennfahrer Kevin Röttger in den Klassen S4 und S3 der Supermoto IDM jeweils den dritten Rang der Meisterschaft einfahren – in dieser Saison fährt er erfolgreich in der Nationale Deutsche Meisterschaft S2 und erreicht mehr als nur die selbst gesteckten Ziele.
„Ich mag die Strecke im hessischen Schaafheim mit dem sehr anspruchsvollen Offroadanteil sehr“ und der Adenauer konnte sich im Zeittraining bei strahlendem Sonnenschein Platz sieben sichern und um die Leistungsdichte in der Supermoto IDM S2 mal aufzuzeigen, die Plätze zwei und sieben trennten nicht mal eine halbe Sekunde.
Am Rennsonntag hatte Petrus allerdings keine Gnade und öffnete die Schleusen mit dem Ergebnis, dass der erste Lauf in der zweiten Runde abgebrochen werden musste, da Teile des anspruchsvollen Offroads nach dem anhaltenden Wolkenbruch unfahrbar waren, für den Re-Start wurde der Offroadanteil dann verkürzt. Solche Unterbrechungen erfordern eine mentale Stärke der Fahrer und um es kurz zu machen, Röttger konnte Platz sieben mit einem komfortablen Abstand von acht Sekunden auf den Nachfolgenden ins Ziel fahren – Welten, wenn man sich die Zeiten des Zeittrainings anschaut. Zwei Gaststarter die sich vor dem 24jährigen platzieren konnten, fallen nicht in die Wertung, so dass er wertvolle Punkte für Platz fünf auf seinem Meisterschaftskonto verbuchen kann. Beim zweiten Lauf hatte der Wettergott dann Erbarmen, allerdings musste es bei dem verkürzten Offroad bleiben, um die Sicherheit zu gewährleisten. Röttger hatte einen guten Start und setzte sich auf Platz fünf. Und dann folgte das, was die Zuschauer an der Supermoto IDM so lieben, ein Kampf zwischen dem Vorderen und den Hinteren, Kevin überholte und wurde überholt und überholte zurück, Platz vier bis Platz sieben im Rennen. Einem kleinen Fahrfehler folgte der Sturz, aber mit dem Messer zwischen den Zähnen hielt er am Lenker fest und zog die Kupplung, so dass er in Wild West-Manier im wahrsten Sinne des Wortes wieder aufsprang und das Rennen ohne Platzverlust fortführte. Belohnt wurde das Löwenherz mit Platz fünf und Meisterschaftspunkten für Platz vier.
„Ich kann nur immer wieder betonen, dass ich dieses Jahr als Lehrjahr sehe und dass es in der Nationalen Deutschen Meisterschaft S2 nur Spitzenfahrer gibt. Mein Ziel war es nach meinem Aufstieg in diese Klasse unter die ersten zehn zu kommen und vielleicht mal einen Podestplatz zu erwischen und selbst den hatte ich schon“ freut sich Kevin. „Und in der Meisterschaftswertung bin ich derzeit auf Platz acht mit nur zwei Punkten Abstand auf den sechsten und das, obwohl ich unverschuldete Ausfälle zu verzeichnen habe“.
Vorschau
In der Supermoto IDM stehen noch drei Rennveranstaltungen mit insgesamt sechs Rennen im Kalender, bei denen sich Röttger weiter nach vorne kämpfen kann. Nächste Woche geht es mit dem Rennzirkus schon nach Oschersleben.
