Fußball-Rheinlandliga, 30. Spieltag
Klassenverbleib rückt immer näher
TuS Oberwinter - FSV Trier-Tarforst 3:0 (0:0)
Oberwinter. Es müsste schon mit dem Teufel zugehen, wenn Aufsteiger TuS Oberwinter nicht auch in der Saison 2018/2019 der höchsten Klasse des Fußball-Verbands Rheinland angehören sollte. Am 30. Spieltag der Rheinlandliga holte die Mannschaft von Trainer Tomas Lopez durch das 3:0 (0:0) über den FSV Trier-Tarforst die Punkte 36, 37 und 38 und überholte die Gäste in der Tabelle. Wenn aus der Oberliga Südwest mit dem FSV Salmrohr nur ein Verein in die Rheinlandliga absteigen sollte (wonach es dort vier Spieltage vor Schluss aussieht), müssen aus der Rheinlandliga nur drei beziehungsweise zwei Teams (wenn der Tabellenzweite die Aufstiegsrunde überstehen sollte) runter in die jeweilige A-Klasse.
Vor 150 Zuschauern auf dem Kunstrasenplatz auf der Bandorfer Höhe begann der TuS Oberwinter sehr nervös, die Gäste konnten daraus jedoch kein Kapital schlagen. Die Lopez-Elf übernahm nach einer Viertelstunde aber mehr und mehr das Kommando. Jonas Jaber (16.), Mario Brötz (20.) oder Paul Gemein (24.) zeigten sich vor dem Tor aber nicht kaltschnäuzig genug oder scheiterten am überragenden FSV-Schlussmann Yunus Akgül. Auf der Gegenseite war auf Torhüter Benjamin Kauert ebenfalls Verlass: Der Kapitän rettete zweimal großartig gegen Jason Thayaparan (26., 28.) und verhinderte einen durchaus möglichen Rückstand.
Mit dem 1:0 nur 120 Sekunden nach Wiederanpfiff durch Paul Gemein nach Vorarbeit von Jaber war der Bann beim TuS Oberwinter endgültig gebrochen. Die Gäste enttäuschten nach dem Rückstand auf der ganzen Linie, von der teilweise guten Leistung in der ersten Halbzeit war nichts mehr zu sehen. Mit dem 2:0 durch Thomas Enke nach genau einer Stunde, erneut von Faber eingeleitet, war der Käse gegessen. Trier-Tarforst konnte von Glück sprechen, dass es Oberwinter bei einem weiteren Treffer von Enke eine Viertelstunde vor Schluss beließ.
„Unser elfter Saisonsieg war zweifellos ein großer Schritt in die richtige Richtung, es war in der zweiten Halbzeit eine ganz starke Leistung von uns“, freute sich TuS-Trainer Lopez. „Wir haben nichts mehr zugelassen, hätten aber durchaus noch das ein oder andere Tor mehr erzielen können oder sogar müssen.“ Sein Kollege Holger Lemke war mächtig sauer auf seine Spieler, die in Oberwinter die fünfte Niederlage in Folge kassierten: „Wir haben uns in unser Schicksal ergeben. Es ist nicht zu verstehen, warum wir nach einem Gegentor regelrecht einknicken und alles über uns ergehen lassen.“
TuS Oberwinter: Benjamin Kauert, Mirco Koll, Jonas Jaber (85. Björn Thünker), Paul Gemein (88. Dane Irmgartz), Mario Brötz (63. Fabian Groß), Fabian Münch, Yannick Schweigert, Thomas Enke, Tobias Nuhn, Sebastian Sonntag, Furkan Kalin.
FSV Trier-Tarforst: Yunus Akgül, Thorsten Oberhausen, Jason Thayaparan, Lars Stüber, André Thielen (72. Nico Schmitt), Jan Bauchmüller (60. Fabrice Schirra), Bernhard Heitkötter, Sebastian Stüber, Lukas Herkenroth, Frank Chalve, Nicola Rigoni (67. Yannick Lauer).
Schiedsrichter: Christina Hehn (Niederwerth).
Zuschauer: 150.
Tore: 1:0 Paul Gemein (47.), 2:0, 3:0 Thomas Enke (60., 75.).
Nächste Aufgabe für den TuS Oberwinter: am Sonntag, 6. Mai, um 14.30 Uhr gegen die SG Neitersen/Altenkirchen.
Nächste Aufgabe für den FSV Trier-Tarforst: am Samstag, 5. Mai, um 17.30 Uhr gegen die SG Badem/Kyllburg/Gindorf.
