Lokalsport | 02.05.2022

HV Vallendar

Knappe Niederlage gegen Illtal

Am Sonntag geht’s für den HVV nach Nieder-Olm

Die Vallendarer Löwen mussten sich Illtal knapp geschlagen geben.  Foto: privat

Vallendar. Eine bittere Niederlage musste der HV Vallendar am vergangenen Samstagabend gegen das Spitzenteam HF Illtal hinnehmen. Nachdem die Löwen lange die bessere Mannschaft waren, gelang es dem Team von Veit Waldgenbach nicht, den Sack zuzumachen. Nach abgelaufener Spielzeit scheitert Philipp Woods vom Siebenmeterpunkt, die Löwen hätten zumindest einen Punkt mehr als verdient gehabt.

Nach dem wichtigen 31:25-Heimsieg gegen den direkten Konkurrenten im Abstiegskampf, die HSG Worms, stand nun die Kür an. Zu Gast auf dem Mallendarer Berg war die HF Illtal, welche seit Jahren zu den Top-Teams der RPS-Oberliga gehört. Dennoch rechneten sich die Löwen Chancen aus. Trainer Veit Waldgenbach: „Wir haben Illtal schon im Hinspiel vor Probleme gestellt. Wir wollten lange dranbleiben, die Gäste vor Probleme stellen und dann vielleicht den ein oder anderen Punkt klauen.“

Seine Mannschaft hatte wohl genau zugehört, denn der HVV war von Beginn an hellwach und fand gut in die Partie. Vallendars offensive Deckung stellte die Illtaler Zebras vor merkliche Schwierigkeiten und erzwang dadurch technische Fehler und somit Ballverluste. Leider verpassten es die Gastgeber daraus mehr Kapital zu schlagen. Waldgenbach: „Nach Ballgewinnen waren wir in der zweiten Welle etwas zu hektisch, haben erkämpfte Bälle zu schnell hergegeben und uns nicht selbst belohnt.“

Dennoch hielten die Löwen Anschluss und konnten nach 19 Minuten erstmals mit zwei Treffern in Front gehen. Vor allem Kalani Schmidt überzeugt im Angriff mit Übersicht und Treffsicherheit. Bis zur Pause konnte der HVV den knappen Vorsprung halten, beim Stand von 13:12 wurden die Seiten gewechselt. Kapitän Oliver Lohner: „Wir hatten den starken Rückraum und auch die Anspiele an den Kreis gut im Griff. Daran wollten wir anknüpfen und gleichzeitig unsere eigenen Fehler reduzieren. Wir waren im Geschäft und witterten unsere Chance.“

Nach Wiederanpfiff gelang es Vallendar zunächst den Vorsprung zu halten und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Illtal warf alles in die Waagschale und ging beim 17:18 erstmalig wieder in Front. Veit Waldgenbach zog die grüne Karte, um sein Team neu einzustellen. Waldgenbach: „Illtal hatte die Deckung etwas umgestellt, daher mussten wir zu neuen taktischen Mitteln greifen.“

Der erfahrene Trainer zog seinerseits alle Register, brachte phasenweise einen siebten Feldspieler, um so die Gäste aus dem Konzept zu bringen.

Der Plan ging auf, denn der HVV ging durch den jungen Marco Brügel beim 21:20 (48. Minute) wieder in Front. Es sah so aus, als wäre der Knoten endlich geplatzt. Doch erneut brachten leichte Fehler den Favoriten wieder ins Spiel. In einem Wechselbad der Gefühle setzten sich die Saarländer auf 22:24 ab, da waren noch vier Minuten zu absolvieren. Mit letzter Kraft glichen die Hausherren aus, doch die Zebras legten in der Schussminute nochmals vor. Im Schlussakkord brachte man den Ball zum Kapitän Oliver Lohner, der im Wurf gefoult wurde. Die Folge war ein Siebenmeter bei abgelaufener Spielzeit. Woods trat an und scheiterte an Illtals Schlussmann. Vallendar verpasste damit eine faustdicke Überraschung und konnte sich nicht für eine tolle Leistung belohnen.

Am kommenden Wochenende steht den Vallendarer Löwen ein schweres Auswärtsspiel bevor. Am Sonntag, 8. Mai wartet um 11 Uhr der TV Nieder-Olm auf den HV Vallendar. Die Rheinhessen stehen aktuell einen Platz und zwei Punkt vor dem HVV.

Ein Sieg unter widrigen Bedingungen ist ein Muss im Kampf um den Klassenverbleib.

Es spielten für den HVV: Lorenz, Schenk, T. Corcilius (alle im Tor), Schröder (9/2), Woods (5/2), K. Schmidt (4), Lohner (3), Brügel (3), Stein, C. Busse, F. Corcilius, Buch, Schleier, Schüller.

Die Vallendarer Löwen mussten sich Illtal knapp geschlagen geben. Foto: privat

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