Lokalsport | 16.11.2016

Fußball-Regionalliga Südwest – Saison 2016/17

Koblenzer Punktgewinn zum Rückrundenauftakt

Michael Stahl trifft in Halbzeit eins zur zwischenzeitlichen Führung der Schängel

Koblenzer Punktgewinn zum Rückrundenauftakt

Koblenz. Punktgewinn zum Rückrundenstart: Mit einem 1:1 trennte sich die TuS Koblenz gegen Astoria Walldorf. Zu wenig, wenn man die Zielsetzung von Petrik Sander nach Spielende zu Grunde nimmt. „Wir wollten heute hier schon gewinnen und das hat man auch gesehen. Mit der Führung, die uns gelungen ist, sind wir dann zu fahrlässig umgegangen. Mit dem Punkt müssen wir leben und werden im Mai sehen, was er letztendlich wert ist.“ Vor 1.288 Zuschauern im Stadion Oberwerth taten sich die Mannschaften zunächst schwer auf dem tiefen, teilweise seifigen Platz ein sauberes Spiel aufzuziehen. Doch nach dem ersten Abtasten entwickelte sich eine recht

ansehnliche Partie. Beide Teams bemühten sich, teilweise sogar spielerisch, zu Möglichkeiten zu kommen. Doch bis zur ersten richtigen Gelegenheit dauerte es rund zwanzig Minuten.

Der Ex-Walldorfer Dejan Bozic hatte die erste Torgelegenheit, die Walldorfs Keeper Jürgen Rennar per Fußabwehr entschärfte. Eine Viertelstunde später fiel dann die Führung für die Schängel, fast schon nach dem gewohnten Schema. Eckball Andreas Glockner, in der der Mitte wartet dann ein TuS Akteur, der versucht den Ball über die Linie zu wuchten. Dieses Mal war es Michael Stahl, der per Kopf zur Stelle war und für die verdiente Führung sorgte. Doch die Freude hielt nicht lange, denn in der Schlussminute der ersten Halbzeit sorgte Marcel Schütz mit einem Elfmeterpfiff für viel Diskussionsstoff. „Klar ich habe Nico Hillenbrand berührt.

Aber das war ein aus der Spielbewegung geschuldeter Rempler“, so Glockner nach Spielende. Auch Sander konnte die Entscheidung nicht ganz nachvollziehen. „Also wenn ich auswärts auch einmal so einen Elfmeter bekomme, lobe ich den Schiedsrichter auch. Also das war schon eine sehr bittere Entscheidung für uns“. Marcel Carl war es am Ende egal. Er nutzte den Strafstoß zum Ausgleichstreffer und hatte dabei noch Glück, denn Sebastian Patzler wäre fast noch am Ball dran gewesen.

Im zweiten Abschnitt änderte sich wenig am Bild. Die Koblenzer hatten mehr Ballbesitz und versuchter weiterhin den Gegner unter Druck zu setzen, kamen aber nur noch zu ein paar Halbchancen, die nichts mehr einbrachten. So war auch Mattias Born mit dem Punktgewinn für seine Mannschaft zufrieden. „Ich denke das 1:1 geht in Ordnung. Den Punkt hier nehmen wir uns gerne mit und freuen uns nun auf das kommende Heimspiel gegen Offenbach“.

TuS Koblenz: Patzler, Hadzic, von der Bracke, Stark, Antonaci, Stahl, Glockner, Lahn, Grupp, Schmidt (80. Charrier), Bozic.

FC-Astoria Walldorf: Rennar, Kiermeier, Kizilyar, Mohr, Hofmann, Haas, Polat (85. Stenzel), Carl, Hillenbrand, Schön (89. Becker), Hellmann (80. Straub).

Termine

Gleich zwei Traditionsduelle stehen für die TuS-Fans in den kommenden Tagen auf dem Spielplan. Am Samstag geht es nach Völklingen, wo aber nicht etwa das dort beheimatete Team von Röchling Völklingen wartet, sondern der 1.FC Saarbrücken. Der Sportpark Ludwigspark wird bis 2018 umgebaut, sodass die Kicker nun nach Völklingen ausgewichen sind. In dieser Saison mit Erfolg denn die Saarländer sind bisher, neben Elversberg und Steinbach, als letztes Team bei Heimspielen ungeschlagen.

Doch die TuS gehört zu den Teams, die auswärts immer für eine Überraschung gut sind. Platz sieben der Auswärtstabelle ist als Aufsteiger durchaus vorzeigbar. Der letzte Sieg beim 1.FC Saarbrücken ist dagegen schon einige Zeit her. In der Saison 1995/96 gab es mit einem 2:0 im kleinen Ludwigspark den letzten Dreier für die Schängel. Erfolgreicher ist die Bilanz dagegen gegen die Sportfreunde Eisbachtal, auf die die TuS vier Tage nach dem Spiel im Saarland trifft. Am 23. November wollen die Schängel den nächsten Schritt in Richtung Pokalsieg gehen und mit einem Sieg in Nentershausen das Halbfinale erreichen. Bisher gab es im Rheinlandpokal sieben Duelle zwischen den beiden Clubs. Fünfmal siegte die TuS. Zuletzt in der Saison 2010/11 wo es im Viertelfinale, damals ebenfalls mit Petrik Sander an der Linie, einen souveränen 4:1-Erfolg der TuS gab.

TH

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