Trainer Torsten Gollnow verlängert beim FV Engers II
„Können hier in Ruhe etwas aufbauen“
Neuwied-Engers. 13 Siege, ein Unentschieden, keine Niederlage: Die Hinrunde hätte für die zweite Mannschaft des FV Engers kaum besser laufen. Mit einem fast sagenhaften Torverhältnis von 90:11 ist die Truppe von Trainer Torsten Gollnow als Tabellenführer in die Winterpause gegangen und strebt dem Aufstieg in die B-Klasse entgegen. Jetzt gibt es weitere gute Nachrichten: Der Coach hat seinen Vertrag verlängert und bleibt den „Jungs vom Wasserturm“ auch in der kommenden Saison erhalten - unabhängig davon, in welcher Klasse die Zweite dann spielt.
„Der Aufstieg war und ist kein fest vorgegebenes Ziel. Wir haben nur gesagt, dass wir ,oben anklopfen‘ wollen, wenn alle Jungs an Bord sind. Das ist uns bislang natürlich sehr gut gelungen. Aber es geht vor allem darum, dass wir uns Step by Step entwickeln“, macht Gollnow seine Ambitionen deutlich und unterstreicht, dass dazu vor allem gehört, auch Spieler, die aus der Jugend kommen, einzubauen. „Wir wollen die Mannschaft weiter formen und dann schauen, wo der Hase hinläuft“, fasst er zusammen. „Wir haben keinen Druck. Wir müssen nicht in x-Jahren da oder da spielen. Wir können hier in Ruhe etwas aufbauen.“
Und warum bleibt er selbst an Bord? „Weil es mir bei FV Engers - einem Traditionsverein - unheimlich gut gefällt“, antwortet Torsten Gollnow und lobt, dass der Club in dem halben Jahr, seit er die Mannschaft von Patrick Lotz übernommen hat, „enorm viel für die zweite Mannschaft gemacht hat“.
In erster Linie aber gefällt ihm aber natürlich die Arbeit mit seinem Team. „Die Jungs sind alle willig, unsere Ziele zu erreichen. Und außerdem macht es mir unheimlichen Spaß, im Team mit meinem Co-Trainer Thomas Kirstges zu arbeiten“, hält er fest. Zusätzliche Motivation gibt ihm, dass auch das Verhältnis zu Oberliga-Trainer Sascha Watzlawik hervorragend ist. „Wir kennen uns von früher und verstehen uns sehr gut. Die Absprachen funktionieren, der Austausch ist wirklich sehr gut“, sagt er und unterstreicht, dass er dankbar ist, „dass der Verein zu 100 Prozent hinter uns steht“.
