Weibliche RLP-Auswahl beim Länderpokal
Körperliche Nachteile durch Kampfgeist kompensiert
Acht Talente des HV Rheinland im Aufgebot
Koblenz. Beim Länderpokal des Deutschen Handball-Bundes im Großraum Göppingen hat die weibliche Rheinland-Pfalz-Auswahl den 14. Platz erreicht. Den Gesamtsieg sicherte sich der HV Württemberg, der sich im Finale mit 24:22 gegen den HV Westfalen durchsetzte. Mit Paula Olbrich, Amelie Gilanyi, Frederike Engel, Julie Jakobs, Lara Bierenfeld, Marie Lohner (alle TV Arzheim), Lena Hoffmann (DJK/MJC Trier) sowie der ehemaligen Idarerin Annika Puhl, die inzwischen für den Mainzer Zweitliga-Nachwuchs spielt, standen insgesamt acht Talente aus dem Handballverband Rheinland im Aufgebot.
Die Vorrundenphase schlossen die rheinland-pfälzischen Mädchen mit einem Sieg (28:19 gegen den Badischen HV) sowie drei Niederlagen (19:30 gegen den Thüringer HV, 23:33 gegen den HV Niederrhein, 25:28 gegen den HV Niedersachsen) auf Rang drei ab, sodass es in der Zwischenrunde um die Ränge Plätze 13 bis 16 weiterging. Den HV Mittelrhein, erster Gegner in der Zwischenrunde, kannten die Schützlinge des Trainerduos Nikoletta Nagy/David Clemens aus den Vorbereitungsturnieren bestens. Sie hatten von Anfang an die Kontrolle über die Partie und entschieden sie mit ihrer positiven Einstellung und einer geschlossenen Mannschaftsleistung für sich (20:14). Das abschließende Platzierungsspiel um Rang 13 gegen den Bremer HV verlief bis Mitte der zweiten Halbzeit auf Augenhöhe. Dann setzte sich Bremen ab und behielt mit 22:20 die Oberhand.
„Insgesamt entspricht das Ergebnis unserem Leistungsvermögen. Wir waren gegenüber anderen Landesverbänden im körperlichen Bereich oftmals unterlegen, was wir aber mit unserem Kampfgeist zu kompensieren versuchten. Die Mädels haben nie aufgegeben und immer weitergekämpft“, sagten die beiden Trainer.
Rheinland-Pfalz: Marie Lohner, Lena Dettling - Paula Olbrich, Amelie Gilanyi, Annika Puhl, Frederike Engel, Lara Schwarz, Lara Jentzsch, Julie Jakobs, Sophie von Römer, Mona Reichling, Chiara Thon, Jasmin Jung, Ariane Hilbig, Lena Hoffmann, Lara Bierenfeld.
Pressemitteilung
Handballverband Rheinland
