Lokalsport | 13.03.2020

Fußballverband Rheinland

Kompletter Spielbetrieb vorerst eingestellt

Zunächst bis 31. März

Foto: Phillip Kofler/Pixabay

Koblenz. Der Fußballverband Rheinland hat in Abstimmung mit dem Deutschen Fußball-Bund und dem Fußball-Regional-Verband Südwest aufgrund der aktuellen Infektionsgefahr mit dem Coronavirus entschieden, den kompletten Spielbetrieb vorerst einzustellen. Dies betrifft sämtliche Spielklassen und Pokalwettbewerbe der Herren, Frauen und Jugend auf Sportplätzen im Freien sowie sämtliche Wettbewerbe in der Halle und gilt zunächst bis einschließlich Dienstag, 31. März. Neben den angesetzten Partien des regulären Spielbetriebs sind auch Freundschaftsspiele von der Generalabsage betroffen. Schiedsrichter können in diesem Zeitraum nicht angefordert und eingesetzt werden. Damit ruht der Spielbetrieb in den nächsten Wochen komplett. Der FVR weist darauf hin, dass die Durchführung des Trainingsbetriebs in der Verantwortung der Vereine liegt. Oberste Priorität hat derzeit die Senkung der Infektionsrate. Daher spricht der Fußballverband Rheinland die ausdrückliche Empfehlung aus, in dieser Zeit auch den Trainingsbetrieb auszusetzen.

Auch der Lehrgangsbetrieb sowie alle weiteren Maßnahmen wie Vereinsdialoge und der Einsatz des DFB-Mobils werden bis zum 31. März ruhen.

„Diese Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen, angesichts der aktuellen Lage ist sie aber ohne Alternative. Die nicht abzusehende Entwicklung der Infektionsgefahr durch den Coronavirus macht es im Sinne unserer gesellschaftlichen Verantwortung zwingend erforderlich, dass auch der Amateurfußball dazu beiträgt, die Weiterverbreitung des Virus zu hemmen“, sagt Walter Desch, Präsident des Fußballverbandes Rheinland. „Die Führungsebene des Fußballverbandes Rheinland ist im ständigen Kontakt mit staatlichen Institutionen und dem DFB, um die Wiederaufnahme des Spielbetriebs zu gegebener Zeit wieder zu ermöglichen.“

Pressemitteilung

Fußballverband Rheinland

Foto: Phillip Kofler/Pixabay

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Monatliche Anzeige
Dauerauftrag 2026
Recht und Steuern
Innovatives aus der VG Weißenthurm
Zukunft trifft Tradition KW 26
Anzeige Show Surprise
Verkaufsstart KuK
Empfohlene Artikel
162

Swisttal. Es war zu befürchten: In dieser Woche wurden die Corona-Auflagen erstmals etwas gelockert – aber Gaststätten sind weiterhin geschlossen, und auch für „Versammlungen“ hat die Bundesregierung noch keine Perspektive gegeben.

Weiterlesen

444

Remagen. Die Corona-Krise beeinflusst unser Leben in einem bislang für nicht vorstellbar gehaltenem Maße. Persönliche Freiräume und Aktivitäten, die uns zuvor so selbstverständlich erschienen, sind eingeschränkt. Das öffentliche Leben ist weitgehend zum Erliegen gekommen.

Weiterlesen

183

Ahrtal. Aufgrund der Corona-Pandemie findet der ursprünglich für den 21. Juni geplante Radaktionstag „Tour de Ahrtal“ in diesem Jahr nicht statt. „Eine solche Großveranstaltung mit vielen tausend Menschen ist in der aktuellen Lage nicht zu verantworten“, betont der Euskirchener Landrat Günter Rosenke. Die Entscheidung zur Absage wurde einvernehmlich mit den beteiligten Bürgermeistern aus den Verbandsgemeinden Adenau, Altenahr und Gerolstein, sowie aus der Gemeinde Blankenheim getroffen.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Symbolbild. Foto: pixabay.ocm
487

Ein richtiger Schritt oder völliger Unsinn - oder kommt es am Ende doch ganz anders? Macht mit bei unserer großen Umfrage?

Umfrage: Vorschlag zur Minijob-Abschaffung: Was haltet ihr davon?

Die Zukunft der Minijobs wird derzeit kontrovers diskutiert. Im Raum steht eine Reform, nach der geringfügige Beschäftigungen künftig weitgehend in reguläre sozialversicherungspflichtige Jobs überführt werden könnten. Befürworter sehen darin einen Gewinn für die Altersvorsorge und die Sozialkassen, Kritiker befürchten Nachteile für Beschäftigte und Arbeitgeber.

Weiterlesen