Lokalsport | 22.09.2022

Erster Platz im Kleinen Finale für den Jungen-Vierer des „KuBa- Gymnasiums Münstermaifeld bei Herbstfinale „Jugend trainiert für Olympia“ in Berlin

„KuBa“-Ruderer gewinnen kleines Finale beim Bundesentscheid

An der traditionellen Olympia-Regattastrecke in Berlin- Grünau konnten (v.l.n.r) Luis Dehen, Leon Bartsch, Steuermann Jannis Junglas, Henry Kathan, Jan Schwab und der Sportlehrer des „KuBa“- Münstermaifeld Timo Sesterhenn jubeln.  Foto: privat

Berlin. Endlich fand das Bundesfinale von Jugend trainiert für Olympia wieder in Berlin statt, nachdem die Veranstaltung coronabedingt seit 2019 ausgefallen war. Als rheinland-pfälzischer Landessieger hatte sich die Schulmannschaft im Gig-Vierer mit Henry Kathan, Jan Schwab, Luis Dehen und Leon Bartsch mit Steuermann Jannis Junglas qualifiziert und vertrat in Berlin das Kurfürst-Balduin-Gymnasium Münstermaifeld, Kooperationspartner der Rudergesellschaft Treis- Karden, sowie das Bundesland Rheinland-Pfalz.

Bereits im Vorlauf bestand die Möglichkeit, sich für das A-Finale zu qualifizieren. Fast über den kompletten Rennverlauf der 1000 Meter- Strecke lag das Team hinter dem späteren Bundessieger aus Hanau an zweiter Stelle. In einem spannenden Schlussspurt mussten die Ruderer vom Maifeld jedoch die Konkurrenz aus Minden hauchdünn passieren lassen und waren mit lediglich 0,26 Sekunden Rückstand drittplatziert, was für den Einzug ins A-Finale nicht genügte.

Taktisch klug ging die Mannschaft dann den Hoffnungslauf an, verzichtete auf den Schlussspurt und konnte so die Kräfte für das bevorstehende kleine Finale schonen. So gelang es den „KuBa“-Ruderern, das B-Finale schon nach dem Start zu dominieren und die frühe Führung über den gesamten Rennverlauf noch auszubauen. Im Endspurt hatte die Konkurrenz nichts mehr entgegenzusetzen, sodass das Team vom Mosel und Maifeld souverän, mit beachtlichen drei Bootslängen (!) Vorsprung, das kleine Finale für sich entscheiden konnte. Deutschlandweit belegt die Mannschaft damit den siebten Platz. Dies ist umso bemerkenswerter, da die „KuBa“-Ruderer die jüngsten ihrer Altersklasse waren und gegen Teams antreten mussten, die im Schnitt zwei Jahre älter waren.

Auch wenn die Mannschaft in Berlin erfolgreich von dem Sportlehrer Timo Sesterhenn betreut wurde, ist die Mannschaft in Kooperation mit der Rudergesellschaft Treis-Karden trainiert worden und neben Dagmar und Michael Hippert haben auch die Jungtrainer Felix Diederichs, Maren Maur, Inja Gerhartz und Felix Bischof essenziellen Anteil am Erfolg.

An der traditionellen Olympia-Regattastrecke in Berlin- Grünau konnten (v.l.n.r) Luis Dehen, Leon Bartsch, Steuermann Jannis Junglas, Henry Kathan, Jan Schwab und der Sportlehrer des „KuBa“- Münstermaifeld Timo Sesterhenn jubeln. Foto: privat

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