Handball-Rheinlandliga der Frauen
Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte
TuS Weibern – TuS Daun 24:11 (7:5)
Weibern. Nach einem letztlich deutlichen 24:11 (7:5)-Heimsieg gegen den TuS Daun, ein direkter Konkurrent um einen Mittelfeldplatz, konnten die Rheinlandliga-Handballerinnen des TuS Weibern am Gegner vorbeiziehen und belegen aktuell den vierten Platz. „Insgesamt war es eine gute Leistung der Mannschaft, die wieder stark als Team agiert hat. In der ersten Halbzeit haben wir deutliche Schwächen im Angriffsspiel gezeigt, aber aufgrund der sehr soliden Abwehrleistung konnten wir dann in der zweiten Halbzeit auch im Angriff entsprechende Lösungen finden. Hier ist besonders Bina Jöhnk zu erwähnen, die klug Regie führte“, fasste Trainerin Mela Mannebach nach Ende der Partie das Spiel zusammen.
Die erste Halbzeit wurde dominiert von zwei starken Abwehrreihen. Trotz des längerfristigen Ausfalls des eigentlichen Mittelblocks um Alex Schmitz und Steffi Nett konnten die Gäste aus Daun bei fünf Treffern gehalten werden. Doch im Angriff taten sich die Gastgeberinnen gegen die gut stehende 5:1-Deckung der Daunerinnen wieder einmal schwer, sodass es zur Pause lediglich 7:5 hieß. In der zweiten Halbzeit kamen die Weiberner Damen immer besser ins Spiel, wobei die Gäste zunächst in der 33. Minute den Ausgleich zum 8:8 warfen. Spielentscheidend war die Phase ab der 43. Minute. Aus einer starken Abwehr heraus und mit einer wieder gut aufgelegten Hannah Caspers im Tor konnte Weibern mit sechs Treffern in Folge von 13:10 (43.) auf 19:10 (52.) davonziehen. Diesen Vorsprung ließ sich der TuS Weibern bis zum Ende der Partie nicht mehr nehmen. Im Gegenteil: Den Daunerinnen gelang in der restlichen Zeit lediglich noch ein Treffer, sodass das Team um Mannebach und Philipp Nürenberg am Ende überraschend souverän mit 24:11 gewann. Am Wochenende spielen die Damen im Pokal zu Hause gegen starke Triererinnen. Das Hinspiel in der Saison verlor der TuS Weibern deutlich mit 16:27. Die Favoritenrolle liegt klar bei den Gästen, dennoch möchten sich die TuS-Damen nicht kampflos geschlagen geben.
Es spielten: Caspers, Lau (beide Tor), Jöhnk (8), Bininda (5/1), Berresheim (4), Bröhl (3), Buhr (2), Klapperich (2), Schäfer, Bell und Schild.
