LG Rhein-Wied in Berlin
Lennart Roos erlebt DM-Märchen
Neuwied. Die deutsche Meisterschaft ging für Lennart Roos von der LG Rhein-Wied am Sonntagabend in die Verlängerung. Nach seinem denkwürdigen Bronze-Lauf über 400 Meter Hürden auf der blauen Bahn des Berliner Olympiastadions bestand das Abendprogramm im „Nachrichtenverwalten“. Und davon hatte Roos dem kaum für möglich gehaltenen Triumph entsprechend unzählige erhalten. „Maschine“, „Biest“, „Wahnsinn“ – die Gratulanten sparten nicht an Superlativen. Was war geschehen in der Bundeshauptstadt? Lennart Roos war als Zehnter der Meldeliste mit einer persönlichen Bestleistung von 53,02 Sekunden zur DM gereist, als Bronzemedaillengewinner und mit einem Hausrekord von 51,87 Sekunden fuhr er zurück in Richtung Heimat. Schon der Einzug in den Endlauf war ein großer Erfolg (52,30), und im Finale setzte er seinem Fabelwochenende die Krone auf. „Vor der DM habe ich mich erstmal einfach gefreut, dabei zu sein und hatte noch gar keine großen Erwartungen. Als ich dann gesehen habe, dass ein paar von den schnellsten Jungs leider verletzungsbedingt ausfallen, habe ich schon gemerkt, dass vielleicht etwas gehen kann. Als erstes dachte ich aber nur an das Finale und eine 52er-Zeit. Nach dem Vorlauf mit persönlicher Bestleistung und dem dritten Platz wusste ich, dass im Endlauf alles drin sein wird. Ich wusste, ich kann das Ding rocken. Im Lauf wurde ich von der Atmosphäre, meinen Freunden und meiner Familie getragen. Es lief einfach. Das Gefühl danach kann ich gar nicht richtig beschreiben. Es ist geil“, schildert Roos die Tage von Berlin im Zeitraffer. Und den nächsten Angriff aufs Podium plant er bereits bei der U23-DM Ende Juli: „Dann will ich da weitermachen, wo ich aufgehört habe.“
Roos bescherte der LG Rhein-Wied die Sternstunde von Berlin, aber auch Leon Schwöbel zeigte sich zum Jahreshöhepunkt in hervorragender Verfassung. Am Freitag erreichte er mit persönlicher Bestweite von 19,16 Metern vor der Kulisse des Brandenburger Tores in der Kugelstoß-Entscheidung den fünften Platz. „Es ist nach wie vor für mich unfassbar. Ich bin sprachlos“, beschrieb Schwöbel am Tag nach dem Wettkampf seine Gefühlswelt. „Das waren Meisterschaften wie man sie sich wünscht.“ Schwöbel konnte seine Vorleistungen aus Training und Wettkampf nach Berlin transportieren. „Die persönliche Bestleistung habe ich gar nicht als solche empfunden. Ich habe es nur visuell realisiert, dass die Kugel über die 19-Meter-Linie flog“, beschrieb er seine stärkste Weite in einem Wettkampf. Schwöbel genoss die Atmosphäre und Stimmung vor Ort in vollen Zügen. „All dies habe ich meinem Team bestehend aus meiner Trainerin, meinem Therapeuten, meiner Familie und meinen Freunden zu verdanken“, richtete Schwöbel seinen Dank an alle Unterstützer. Nach seinem DM-Einsatz schlüpfte der Kugelstoßer selbst in die Unterstützer-Rolle, als er seiner Freundin Lena Brunnhübner bei ihrem 100-Meter-Start die Daumen drückte. Sie erreichte im Vorlauf mit einer Zeit von 11,97 Sekunden Rang 24, Jessica Roos belegte Platz 23 (11,84).
Auch die anderen Rhein-Wied-Sprinter durften nur einmal auf die Bahn: Roger Gurski lief im 100-Meter-Vorlauf 10,86 Sekunden (29.), Viktoria Müller schlitterte über 100 Meter Hürden um 0,05 Sekunden am Finale vorbei. Sie wurde mit 13,78 Sekunden Zehnte. Müller hatte etwas Pech: Während sie in ihrem Halbfinale mit leichtem Gegenwind zu kämpfen hatte, genoss der andere Durchgang ein wenig Unterstützung von hinten. Die 4x100-Meter-Staffel der Männer mit Lennert Kolberg, Hendrik Reinhard, Pascal Kirstges und Roger Gurski wurde disqualifiziert. Kai Kazmirek hätte um ein Haar den Endlauf der 110 Meter Hürden erreicht. Bei seiner Zeit von 14,38 Sekunden fehlten zwei Hundertstelsekunden. Der zweite Einzelstart des Zehnkämpfers im Weitsprung endete mit 7,18 Metern auf Rang acht.
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