Westerwald Volleys – Herren 3
Licht und Schatten
Junges Team trat bei Bezirksliga-Turnier an und konnte einen Sieg verbuchen
Sinzig. Beim vierten Wettkampfturnier spielten die Westerwald Volleys 3 erstmals mit dem erst kürzlich eingeübten Läufersystem. Das von Oldies unterstützte Jugendteam mit drei Zwölf-, einem Vierzehn- und einem Fünfzehnjährigen machte damit den nächsten Schritt, um die Jugendlichen an das bei den höheren Mannschaften übliche Spielsystem heranzuführen. Erstmals dabei und zum Einsatz in der Herren-Bezirksliga Rheinland kam der gerade erst zwölf Jahre alt gewordene Simon Trefflich.
„Auch wenn wir momentan nur die Läufer-1-Position praktizieren, wird die ungewohnte Zuspielsituation für Durcheinander und Fehler sorgen“, prognostizierte Spielertrainer Erwin Hausen die Folgen der Umstellung auf das kompliziertere, wenn man es beherrscht aber auch effektivere Spielsystem. Das wurde prompt im ersten Spiel gegen den Tabellenführer bestätigt. Der TV Bad Salzig II siegte 2:0 und spielte routiniert sein Programm herunter, während bei den Kombinierten von Beach Club Dernbach/Montabaur und SC Ransbach-Baumbach konfuse Situationen reihenweise Punkte kosteten. „Zum Üben kam mir das Match aber gerade recht“, so der Trainer, „zudem konnte Nachwuchstalent Simon zwei halbe Sätze Bezirksliga-Luft schnuppern.“
Positive Überraschung
Die große positive Überraschung folgte gegen die Regionalligareserve LAF Sinzig II. Nach dem Verlust des ersten Satzes boten die Westerwälder im zweiten Durchgang eine starke Leistung und lagen zwischenzeitlich sogar knapp in Führung. „Bei 23:23 war die Versuchung groß, am Netz einen oder sogar zwei Youngster rauszuholen und Erwachsene für einen starken Block in Match zu schicken“, sagte Hausen nach dem Match. „Aber die Kids müssen auch in der heißen Phase eines Spieles Erfahrungen sammeln, ein Wechsel um den Satz nach Hause zu holen war für mich daher keine Option.“ So spielten vier Youngster und zwei Routiniers den Satz zu Ende – und das mit 26:24 erfolgreich. Auch im Entscheidungssatz setzte Hausen voll auf die Jugendkarte und wurde belohnt. „Colin hat viel Druck mit den Aufschlägen gemacht, alle waren engagiert und haben tollen Volleyball geboten. Wenn Pablo die Knie geschlottert haben, als er beim Matchball zum Aufschlag schritt, hat er sich das jedenfalls nicht anmerken lassen“, war der Trainer zufrieden. Cool zog der zwölfjährige Pablo seinen Aufschlag von oben durch, machte Druck, aber Sinzig konnte mit Glück den Matchball abwehren. Mit dem zweiten Matchball machten die WWV-ler dann aber den Überraschungssieg perfekt.
Erwartungen nicht erfüllt
Auch das dritte Match sorgte für einen gewaltigen Lerneffekt. Gegen den bisher sieglosen SV Rheinbreitbach 1 gingen die Westerwald Volleys als klarer Favorit in das Spiel, am Ende jubelten die Rheinbreitbacher über einen hochverdienten 2:1-Sieg.
In Annahme und Feldabwehr unterliefen den Westerwäldern zahlreiche Fehler, sie wirkten weder physisch noch psychisch auf dem Spielfeld präsent. „Für mich war es weder eine Option, das Team mit weiteren Erwachsenen zu verstärken, noch Simon auszuwechseln, denn gerade der hat mehr geleistet, als ich von ihm erwarten durfte. Ich habe ihn komplett durchspielen lassen, denn er war in dem Match der einzige Spieler, mit dem ich zufrieden war“, resümierte Hausen. Die Erfahrung, dass man auch gegen einen vermeintlich schwächeren Gegner mit voller Konzentration und Einsatz spielen muss, wird das Team wohl als Lehre aus der Begegnung mitnehmen.
Im vierten Spiel das Tages gegen die Drittligareserve TV Feldkirchen II brachte das Team nicht mehr die notwendigen PS in Annahme und Abwehr aufs Feld und zog mit 0:2 den Kürzeren.
Simon Trefflich kam zu seinen ersten Einsätzen im Herrenteam und überzeugte den Trainer.
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