SV Eintracht Mendig
Liga-Spiele im Tischtennis
Erfolg in der 2. Rheinlandliga Misserfolg in der 2. Bezirksliga
Mendig. Zwei Niederlagen in Folge lagen in der 2. Rheinlandliga hinter Mendigs 1. Herrenmannschaft. Gegen die SG Lahnbrück Fachbach sollte beim Heimspiel am vergangenen Samstag endlich wieder gepunktet werden. Die Vorzeichen für ein Gelingen standen gut, denn die Gäste hatten als Tabellenletzter noch keinen Punkt errungen und außerdem stand beim Heimteam Mac Munk vom Stammsechser wieder zur Verfügung.
Befreiungsschlag gelungen
Die Eröffnungsdoppel brachten die Mendiger mit 2:1 in Führung, denn sowohl Daniel Dechert/Mac Munk als auch Mirko Heuft/Niklas Kohlhaas setzten sich jeweils mit 3:1 durch. Die folgenden Einzel offenbarten dann die spielerische Überlegenheit der Vulkanstädter. Im Oberen Paarkreuz gewannen Daniel Dechert und Mac Munk alle möglichen vier Punkte. In der Mitte blieben auch Sascha Müller und Claus Court ungeschlagen, wobei sie bei ihren 5-Satz-Siegen großen Kampfgeist an den Tag legen mussten. Im Unteren Paarkreuz ließ sich auch Mannschaftsführer Mirko Heuft bei seinem 3:1-Erfolg nicht überraschen. Der klare Auswärtserfolg mit 9:2 sichert der Mendiger Eintracht vorerst einen guten Tabellenplatz im Mittelfeld und sollte für Selbstvertrauen bei den bevorstehenden Herausforderungen sorgen.
Doppelte Enttäuschung
In der 2. Bezirksliga hatte Mendigs Reserve erst ein Spiel hinter sich gebracht, sodass sich zwangsläufig die Ansetzungen terminlich zusammendrängen mussten. Am vergangenen Wochenende war es dann soweit und das Team hatte gleich zwei Begegnungen zu absolvieren. Zuerst stand das Heimspiel gegen die TTG Kalenborn/Altenahr II auf dem Plan. Zum Leidwesen der Mendiger mussten erhebliche Besetzungsprobleme gelöst werden. Sie kämpften aber hartnäckig und hielten die Partie lange offen. Beim Zwischenstand von 6:5 für die Gastgeber schien sogar ein Punktgewinn möglich. Besonders hervorzuheben ist die Leistung von Niklas Kohlhaas und Philipp Büchel im Spitzenpaarkreuz, aber auch Volker Schneider und Ersatzspieler Albert Munk punkteten je einmal. Dass die Vulkanstädter letztlich leer ausgingen, ist fehlendem Glück und mangelndem Durchsetzungsvermögen geschuldet. In dieser Begegnung ist der äußerst seltene Fall aufgetreten, dass von allen sieben Spielen, in denen die Entscheidung im fünften Satz fallen musste, nicht eines zugunsten der Mendiger ausging. So endete die Partie mit einer bitteren und unnötigen 6:9-Niederlage. Tags darauf reiste das Team, wiederum ersatzgeschwächt, zur SG Sinzig/Ehlingen II. Die Partie nahm einen wechselhaften Verlauf und erneut schien für die Mendiger ein Punktgewinn im Bereich des Machbaren. Dazu trugen bei den Überkreuzvergleichen mit ihren Siegen Niklas Kohlhaas und Philipp Büchel sowie überraschenderweise die Ersatzspieler Albert Munk und Hans Roth bei. Beim direkten Aufeinandertreffen konnte diese Leistung trotz einer zwischenzeitlichen 7:5-Führung nicht wiederholt werden. Für die Gleichwertigkeit der Teams spricht, dass die Bilanz der Einzel mit 6:6 ausgeglichen ausfiel. Dass es wiederum nicht zu einem Punktgewinn reichte, lag am Abschneiden bei den Doppeln. Da diese die Sinziger mit 3:1 für sich entschieden, siegten die Gastgeber mit 9:7. Die Mendiger fuhren mit leeren Händen nach Hause und müssen nun große Anstrengungen unternehmen, um die Rote Laterne am Tabellenende wieder los zu werden.
Pressemitteilung des
SV Eintracht Mendig
