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VLN Langstreckenmeisterschaft

Manthey-Porsche gewinnt den ersten Lauf

29.03.2017 - 11:20

Nürburg. Nach fast fünf Monaten Winterpause startete am vergangenen Samstag mit der 63. ADAC Westfalenfahrt die neue Rennsaison auf dem Nürburgring. Bei Kaiserwetter und frühlingshaften Temperaturen hatten sich zum Auftakt 188 Fahrzeuge zum ersten Rennen des Jahres eingefunden. Mit von der Partie war fast die ganze Elite aus der internationalen Sportwagenszene. Neben ehemaligen Le Mans-Siegern durften sich die Fans auch über das halbe DTM-Fahrerfeld freuen. So mancher Organisator einer reinen GT-Serie dürfte neidisch in die Starterliste des Rennens geschaut haben. Nicht weniger als 36 hochkarätige Rennboliden, aus der GT3 und der SP-X-Klasse, kämpften um den Tagessieg. Entsprechend groß auch das Zuschauerinteresse. Selten zuvor hatten in den vergangenen Jahren, zum Saisonauftakt, so viele Fans entlang der legendären Nordschleife die Zuschauerplätze bevölkert. Und Sie sollten ihr Kommen nicht bereuen. Denn, die Piloten dankten es ihnen mit packendem Motorsport, allen voran die Porsche Besatzungen.


Patrick Pilet auf der Pole


Mit einer Zeit von 8:01,661 Minuten im Training positionierte Patrick Pilet den Porsche 991 von Manthey Racing auf die Poleposition. Auch die weiteren 2 Startpositionen belegten die Fahrzeuge aus Zuffenhausen. Mit einem Zeitabstand von unter zehn Sekunden nahmen nicht weniger als 25 Fahrzeuge, mit dem Startsignal, die Verfolgung des Porsche-Trios auf. Auch während des Rennens bestimmten die GT3-Porsche das Geschehen auf dem Asphalt. Und so sah es bis wenige Minuten vor Rennende nach einem Porsche-Doppelsieg aus. Mit einem Abstand von nur zwei Sekunden gingen die Boliden von Falken und Manthey in die drittletzte Runde, aber nur der Manthey-Porsche beendete diese. Dem führenden Laurens Vanthoor im Cockpit des Falken Porsches war in dieser Runde ein folgenschwerer Fehler unterlaufen. Der Belgier geriet beim Überrunden eines langsameren Fahrzeugs aufs Gras, verlor daraufhin beim Anbremsen der Hohenrain-Schikane die Kontrolle über sein Auto und schlug in die Streckenbegrenzung ein. Nach diesem dramatischen Moment war der Weg zum Sieg frei für Patrick Pilet (Frankreich), Robert Dumas (Schweiz) und Fred Makowiecki (Frankreich) im Manthey-Porsche 911 GT3 R, die sich nach Ablauf der 4 Rennstunden über den ersten Saisonsieg in der VLN 2017 freuen durften.


Team Abt auf Platz zwei


Auf der zweiten Position fuhr der Bentley vom Team Abt über die Ziele. Christer Jöns (Ingelheim) und seine Teamkollegen Chris Brück (Köln) und Jordan Pepper (Südafrika) holten damit den ersten Podiumsplatz für die britische Marke in der VLN. Hinter dem Bentley positionierten sich gleich vier Audis. Auf Rang drei sahen Christoper Mies (Heiligenhaus), Connor de Phillippi (USA) und Markus Winkelhock (Schorndorf) im Audi von Land Motorsport die Zielflagge. Gefolgt von den beiden R8 LMS des Audi Sport Team WRT auf den Plätzen vier und fünf. Das Schwesterfahrzeug von Phoenix Racing belegte Rang sechs vor dem schnellsten Mercedes-AMG GT3 von Black Falcon. Wer einen BMW M6 GT3 aus der Flotte der acht teilnehmenden Werks unterstützten Fahrzeugen unter den Top 10 suchte, der wurde enttäuscht. Der beste BMW überquerte erst auf dem 15. Rang die Linie.

Wie hochkarätig das GT3 Starterfeld besetzt war, zeigt auch die Platzierung der oft erfolgreichen Mannschaft von Frikadelli Racing, die den ersten Lauf mit dem Porsche 911 GT3 R auf dem 21. Platz beendeten. Pilotiert wurde der Frikadelli Porsche von Klaus Abbelen (Barweiler), Andreas Ziegler (Remagen) und Norbert Siedler (Österreich). Stammpilotin Sabine Schmitz hatte auf einen Start verzichtet. Ab dem zweiten VLN-Lauf soll aber wieder das Podium anvisiert werden, denn das Team wird eine zweite „schnelle Frikadelle“ mit einer reinrassigen Profi-Besetzung an den Start bringen.

Ohne Rennglück blieben dagegen das Team von Teichmann Racing, wo kein Pilot der vier eingesetzten Autos die Zielflagge erblickte. Nachdem im Freitagstraining und im Qualifying alles bestens gelaufen war, schien das Team im Rennen vom Pech verfolgt zu sein. Nach dem bereits in der 7. Runde das Auto von 2016 VLN Vizemeister Marc Hennerici (Mayen) nach Aussetzen in der 7. Runde im Streckenabschnitt „Brünnchen“ ausgerollt war, verunfallten gleich zwei der Porsche Cayman GT4. Besonders bitter für das Team dann das Aus des dritten Caymen. Nur wenige Kilometer vor dem Ziel war der Motor des zu diesem Zeitpunkt auf Position Zwei platzierten Fahrzeuges plötzlich ausgegangen.

Grund zum Feiern gab es dagegen beim Team Scheid-Honert Motorsport. Einen Erfolg, der dem Team sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben wird, denn mit einem Vorsprung von gerade einmal sieben Tausendstelsekunden vor dem Zweiten überquerten Rudi Adams (Nohn) und Thomas Jäger (Österreich) mit dem Eifelblitz die Ziellinie. Ähnlich hart umkämpft war auch der Sieg in der Klasse V4 (VLN-Produktionswagen bis 2.500 ccm Hubraum). Hier setzten sich die Lokalmatadore vom MSC Adenau, Marcel Mannheller (Döttingen) und Hajo Müller (Odenthal) in ihrem BMW 325i, mit 0,818 Sekunden Vorsprung durch. Beim Debüt der neun TCR-Klasse triumphierte Lokalmatador Andy Gülden (Reifferscheid), der gemeinsam mit Benjamin Leuchter (Duisburg) die neue Klasse mit einem Golf GTI TCR gewann. Darüber hinaus konnte das Duo auch die Pole-Position sowie die schnellste Rennrunde für sich verbuchen.

Der nächste Lauf zur VLN Langstreckenmeisterschaft findet mit dem 42. DMV 4-Stunden Rennen am 8. April statt. BURG

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Kommentare
juergen mueller:
Es geht hier nicht um Verteufelung, sondern einzig und alleine darum, dieser Veranstaltung etwas positives abzugewinnen, was ich nicht tue. Anstatt auf die Strasse zu gehen und Transparente hochzuhalten oder Sprüche (wie die von Anne) vom Stapel zu lassen, gibt es in vielfältiger Weise Dinge, etwas für EURE Zukunft zu tun, ohne laut zu werden. Laut ist unsere heutige Jugend eh schon bis zur Unerträglichkeit und zwar ohne positive Ergebnisse. Dass meine Generation eure Zukunft klaut ist ganz einfach nur das Ergebnis von Faulheit beim Denken. Ihr macht es euch zu einfach, wenn ihr denkt, wenn ihr auf die Strasse geht, dass sich dadurch etwas ändert. Steht ihr irgendwann einmal im Berufsleben (oder auch nicht), dann ist für viele von euch nur noch eines wichtig - dass es euch persönlich gut geht ... hierbei an andere zu denken, das ist dann nebensächlich u.egal ... das nennt man fortschreitende negative Entwicklung unserer Gesellschaft im ICH-Denken.
Anne:
Also an alle die schreiben das wir schwänzen. Nein das tun wir nicht! Wir haben unsere Lehrer und Direktoren gefragt und die haben dies ausdrücklich unterstützt und beführwortet. Uns liegt etwas an unserer Zukunft. Wir waren da, Wir waren laut, Weil Ihr unsere Zukunft klaut!
Lara :
Schade, dass die Aktion anscheinend so verteufelt wird. Es geht nicht um Lernverweigerung, sondern darum ein Zeichen zu setzten! Ich finde, dass vier Stunden Unterricht nicht mit dem Einsatz für unsere (!) Zukunft in Relation zu setzten ist. Waren zum allergrößten Teil engagierte Jugendliche, die ein ernstes Interesse haben :-)
Eks feeling:
Eks feeling hahaha das war so schlecht evakuiert mein ganzer Körper juckt danke für garnix
Kai Birkner:
Ehrlich gesagt, halte ich das für Unsinn. Es passiert kontinuierlich etwas. (https://www.umweltbundesamt.de/themen/luft/daten-karten/entwicklung-der-luftqualitaet#textpart-1) Wenn nun der Grenzwert für Stickoxyde der ohne wissenschaftliche Substanz festgelegt wurde und nun (nur in Deutschland) auch noch dilettantisch gemessen wird, zu Fahrverboten führt, führt das nicht zu mehr Verständnis für die berechtigte Forderung nach Umweltschutz, sondern bringt leider immer mehr Menschen dazu auch berechtigte Forderungen in Zweifel zu ziehen. Man sollte diese alberne und unsinnige Debatte um Diesel-Fahrverbote endlich beenden. Das hilft keinem.
Uwe Klasen:
„Der BUND fordert“ .... dabei ist noch nicht einmal in Ansätzen dazu demokratisch Legitimiert, geschweige denn durch den Souverän (Wähler) dazu berufen!
juergen mueller:
BUND fordert - Langner VERSPRICHT (was Zeit braucht) - aber NIX passiert. POLITIK auf - wie immer auf Ab (Irr-Wegen). Auch wenn für Visionen Geld benötigt wird - nicht immer alles Versprechen für sein eigenes Fortkommen, sondern auch einmal daran denken, dass Versprechen, was das immer in der Politik an Wahrheitsgehalt daran von Wert ist, zumindest versuchen, dies einzuhalten ... LANGNER. Sie haben Zeit genug gehabt, Positives auf den Tisch zu legen.
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