Lokalsport | 30.04.2019

Das Wetter sorgte erneut für eine Herausforderung für Rennleitung und Teams

Manthey-Porsche schwammen beim 3. VLN-Lauf der Konkurrenz davon

Im Feld der 184 gestarteten Fahrzeuge der siegreiche KTM von Teichmann Racing. Fotos: Peter Burggraf

Nürburg. Nachdem bei den ersten zwei VLN-Läufen die Wetterkapriolen am Nürburgring einen planmäßigen Ablauf vereitelt hatten und das zweite Rennen sogar wegen Schneefalls abgebrochen werden musste, konnten die Piloten bei der dritten Saisonauflage endlich die gesamte Renndistanz zurücklegen. Dennoch sorgte auch diesmal das Wetter für eine Herausforderung für Rennleitung und Teams.

Nach einer Startverschiebung von 20 Minuten nahmen insgesamt 184 Fahrzeuge die Hatz durch die „Grüne Hölle“ bei zunächst leichtem Regen auf. Was im Rennverlauf folgte, war ein Wettermix aus Regen- und stellenweise auch Hagelschauern, sowie trockenen Phasen. Diese Mischverhältnisse stellte für viele der Fahrer eine unlösbare Herausforderung, insbesondere , als ein Starkregen Teile der Strecke unter Wasser setzte. Zahlreiche Fahrzeuge kreiselten daraufhin vom Asphalt. Selbst auf der Geraden verloren einige Piloten die Kontrolle über ihre Boliden. Da sich die Rennleitung in dieser Situation aber gegen eine Rennunterbrechung entschied, produzierten auch die Top-Piloten der GT3 Teams reichlich Edelschrott. Neben einem Getspeed-Mercedes GT3 und gleich zwei BMWs M6 GT3 von Walkenhorst Motorsport erwischte es auch den Konrad-Lamborghini sowie den Frikadelli-Porsche mit der Start-Nr. 31. Zudem fielen zahlreiche Fahrzeuge durch leichtere Unfälle aussichtslos im Kampf um Spitzenpositionen zurück, wozu auch der Phoenix Audi R8 GT3 von Marcel Fässler und Jamie Green zählte. Am besten auf die Wettersituation hatte sich das Team von Manthey-Racing eingestellt und so schwammen die drei eingesetzten Porsche 911 GT3 des Teams allen davon und überquerten auf den Positionen eins bis drei die Ziellinie. Entsprechend bevölkerten die Fahrer der Porsche-Truppe aus Meuspath auch alleine das Siegerpodium. Über den Sieg und damit die oberste Podiumsstufe durften sich Nick Tandy und Richard Lietz freuen, die ihr Fahrzeug mit der Start-Nr. 112 vor dem Schwesterauto mit der Nr. 111 von Michael Christensen und Kevin Estre ins Ziel pilotierten. Den dritten Platz belegten Otto Klohs und Dennis Olson. Hinter dem Führungstrio überquerte der Mercedes-AMG GT3 von Black Falcon mit Dirk Müller, Adam Christodoulou, Maro Engel und Manuel Metzger auf Rang vier die Linie. Schnitzer Motorsport und Rowe Racing folgten jeweils mit einem BMW M6 auf den Plätzen fünf und sechs. Der zweite Black-Falcon-Mercedes wurde Siebter. Rang acht belegte mit dem Falken-Porsche ein weiteres Fahrzeug aus der Zuffenhausener-Sportwagenschmiede. Die Top 10 komplettierten der zweite Frikadelli-Porsche und ein weiter Black-Falcon-Mercedes. Womit neben Manthey Racing, auch das ebenfalls im Industriegebiet in Meuspath beheimatete Team von Black Falcon drei Fahrzeuge unter den Top 10 platzieren konnte. Zudem durfte sich Black Falcon noch nachträglich über den dritten Gesamtrang freuen. Denn die zunächst große Freude bei Manthey Racing über das Podium-Triple wurde durch die Sportkommissare nach der Auswertung der Tankkontrolle im Laufe des Abends noch getrübt. Beim letzten Stopp hatte das Team dem zweitplatzierten Porsche 109,3 Liter statt der erlaubten 107 Liter verabreicht und erhielt dafür eine Zeitstrafe von 15 Sekunden, wodurch das Fahrzeug auf Rang vier zurückfiel.

Aber nicht genug damit, dass die Teams aus der Verbandsgemeinde Adenau insgesamt sieben Fahrzeuge unter den ersten 10 der Gesamtwertung platzierten, auch in den Klassenwertungen wurden kräftig Trophäen gesammelt.

Ein perfektes Rennen, unter diesen Witterungsbedingungen, zeigten die Piloten von Manheller Racing in der Wertungsklasse VT2, in der Carsten Knechtges und Marcel Manheller den BMW 328i, mit über einer Runde Vorsprung, ins Ziel brachten. Neben dem Sieg des Wiesemscheider Teams von PROsport Performance in der Klasse SP3 konnte auch das Team von Teichmann Racing aus Adenau einen Sieg in der KTM Wertung für sich verbuchen. Zudem belegten die Piloten von Teichmann Racing auch noch die zweite Position in dieser Klasse. Das erfolgreichste Team dürfte an diesem Samstag aber das Team von Black Falcon gewesen sein, welches neben dem 3. Gesamtrang noch vier weitere Podiumsplatzierungen einfuhr. Zu einem Erfolg in der SP10 gesellten sich noch die zweiten Plätze in den Klassen SP8T und V6. Abgerundet wurde die Erfolgsbilanz des Meuspather Teams durch eine 3. Position in der SP7. Auch wenn man im Ziel nur als Zweite des BMW M240 Racing Cup die Zielflagge sah, muss man die Leistung von Nico Otto und Lars Peucker hervorheben. Die beiden Piloten des Eifelblitz vom Team Scheid – Honert Motorsport verwiesen noch 19 Kontrahenten auf die nachfolgenden Plätze.

Der nächste Lauf der VLN-Langstreckenmeisterschaft Nürburgring findet erst am 13. Juli statt. Bei diesem Lauf feiert der MSC Adenau mit der 50. Adenauer ADAC Rundstrecken Trophy ein goldenes Jubiläum. Zuvor starten eine Reihe von VLN-Teams aber noch beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring vom 20. bis 23. Juni.

BURG

Am Ende strahlte beim Zieleinlauf des siegreichen Porsche 911 GT3 R sogar noch einmal die Sonne.

Am Ende strahlte beim Zieleinlauf des siegreichen Porsche 911 GT3 R sogar noch einmal die Sonne.

Rang 2 im BMW M240 Racing Cup für den Eifelblitz von Team Scheid – Honert Motorsport.

Rang 2 im BMW M240 Racing Cup für den Eifelblitz von Team Scheid – Honert Motorsport.

Im Feld der 184 gestarteten Fahrzeuge der siegreiche KTM von Teichmann Racing. Fotos: Peter Burggraf

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