SC 13 Bad Neuenahr, U17-Juniorinnen
Matchwinnerin Anga Bartzen erzielte gleich vier Treffer
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Nach einer torlosen ersten Halbzeit konnten die U17-Spielerinnen des SC 13 Bad Neuenahr im zweiten Abschnitt den Hebel umlegen und souverän das nachholen, was sie in den ersten 40 Minuten verpassten: Tore zu schießen. Dabei tat sich ganz besonders Anga Bartzen hervor. Die U15-Spielerin traf viermal bei ihrer Premiere in den Reihen des älteren Jahrgangs.
„Der Gegner hat gut zugestellt, wir kamen einfach nicht ins Tempo rein“, führte SC-13-Trainerin Denise Blumenroth hauptsächlich für den enttäuschenden 0:0-Pausenstand an.
Die Maßnahme mit Beginn der zweiten Halbzeit, Leah Blindert auf die Außenposition zu beordern und Anga Bartzen einzuwechseln, die ebenso wie ihre Teamkameradinnen Jule Rohleder, Jamie Lee Masberg und Emma Gumbel ihren U17-Einstand feierte, erwies sich als genialer Schachzug des Trainerduos Denise Blumenroth und Tamara Schmidtmaier.
Fortan waren die Gäste dem schnellen Passspiel und der Tempoverschärfung der Kurstädterinnen nicht mehr gewachsen. Mit wenigen und genauen Ballkontakten kamen die Gastgeberinnen nun ein ums andere Mal in die Box und zeigten sich vor dem Tor brandgefährlich.
Anga Bartzen schaffte innerhalb von acht Minuten einen Hattrick und profitierte dabei von den genauen Zuspielen von Berna Topuzoglu und Leonie Seidemann. Natalie Poppe (55., 59.) ließ nach guter Vorbereitung von Chiara Bücher und Jamie Lee Masberg zwei weitere Treffer folgen. Poppe zeigte erneut, dass sie mit ihrer Dynamik, ihrem Torabschluss und ihrer Ballkontrolle demnächst auch in der Juniorinnen-Bundesliga zu den Top-Angreiferinnen gehören kann.
Der Schlusspunkt gehörte dann aber wieder der Matchwinnerin Bartzen, die in der 64. Minute den 6:0-Endstand herstellte.
Neben Bartzen sind aber auch die Debütantinnen Rohleder, Masberg und Gumbel sehr positiv aufgefallen. Die Früchte der Arbeit des U15/U13-Trainer-Duos André Oebel und Saskia Oebel-Noack sollten in Blickrichtung nächster Saison die Verantwortlichen des SC 13 hoffnungsvoll stimmen.
Zwar wäre es verfrüht, schon jetzt die Meistershirts bedrucken zu lassen, jedoch sind vier Punkte Vorsprung bei zwei Partien im Rückstand ein ordentlicher Vorsprung. Den gilt es am Sonnabend beim Tabellenneunten SV Bardenbach zu verteidigen oder sogar auszubauen.
