12. Konrad-Cup TC Weibern/Rieden 2024
Mega-Senioren-Tennisturnier mit leistungsstarken Lokalmatadoren erneut ein Volltreffer
Weibern/Rieden. Nach eingehender Beratung mit den Organisatoren, Partnern und Sponsoren hatte sich die Wettkampfleitung entschieden, den Konrad-Cup in seiner zwölften Auflage um eine Konkurrenz zu erweitern. „Ich hatte nicht damit gerechnet, dass die neue Konkurrenz Herren 70 bei den Teilnehmern mit Beginn der Anmeldung auf ein solch großes Interesse stößt. Viel besser hätte es nicht laufen können!“, so der 1. Vorsitzende und Leiter des Turniers, Franz Nett. Wohin man auch schaute – zufriedene Gesichter allerorten. Es lief während diesen fünf Spieltagen auf den Tennisanlagen in Weibern und Rieden alles reibungslos nach Plan. Erneut hatte sich dieses Turnier als ein sportlicher Höhepunkt in der Region erwiesen! „Wir sind mega zufrieden. Ein besonderer Dank an dieser Stelle an die langjährigen Sponsoren, ohne deren großzügige Unterstützung eine Durchführung unseres Turniers in dieser Größenordnung nicht möglich wäre. „, so das Fazit der Vereinsführung.
Der Kampf um die Titel des 12 . Konrad-Cup in Weibern und Rieden ist nach ereignisreichen Wettkampftagen entschieden. 54 Teilnehmer:innen gingen in 5 Konkurrenzen an den Start um die Titelträger des Konrad-Cup 2024 zu ermitteln - unter ihnen mehrere Titelträger:innen der vergangenen Jahre.
Lokalmatador und Topfavorit Günther Rausch siegt vor heimischer Kulisse
Erster Wettkampftag: Mittwochnachmittag - die Herren 70 (He70) gingen an den Start. Bis zum Finale gab es keine nennenswerte Überraschungen. So trafen sich zum Endspiel zwei alte Bekannte, Vereins- und Mannschaftskameraden vom TV Kleeblatt im TuS Mayen. Lokalmatador Günther Rausch und mehrfacher Rheinland-Pfalzmeister He65 ging wie bereits bei den diesjährigen Rheinland-Pfalz-Meisterschaften He70 als klarer Favorit in die Begegnung, Bei diesem Championat hatte er am Fronleichnam-Wochenende klar in zwei Sätzen mit 6:2 und 6:0 gewonnen. Doch diesmal hielt sein Vereinskamerad Manfred Arenz die Partie lange offen. Letztlich musste er sich aber in einem ausgeglichenen Spiel nach ca. zwei Stunden geschlagen geben – ein glücklicher, jedoch verdienter Sieg in einer Konkurrenz, in der beide Finalisten erstmals gestartet waren.
Titelverteidiger Horst-Werner Sackenheim erneut Sieger Herren 60
Keine Favoritenstürze bei He60 in den Vorrundenspielen! Nur der topgesetzte Wolfgang Schmitz (TC Prüm) musste in seinem Auftaktmatch gegen Jan Reuland (TC Weibern) all sein Können aufbieten, um sich im Match-Tiebreak mit 10:5 durchzusetzen.
Am Finaltag der erwartete Showdown: Titelverteidiger Horst-Werner Sackenheim aus Vallendar spielte über weite Strecken groß auf. Mit souveränen Aufschlagspielen ging der erste Satz mit 6:2 an ihn. Danach kam Wolfgang Schmitz immer besser ins Spiel und nach einem 5:7 war die Begegnung völlig offen. Auch im entscheidenden Match-Tiebreak konnte sich keiner der Kontrahenten entscheidenden absetzen. So freute sich der Mann vom Rhein, zu guter Letzt mit 10:8 nach großartigem Kampf seinen Titel erfolgreich verteidigt zu haben.
Thomas Wolff gelingt Heimerfolg bei Herren 65
Bei den He65 gab Thomas Wolff (TC Weibern) auf der heimischen Anlage der Konkurrenz das Nachsehen und wurde seiner Favoritenrolle gerecht. Bereits im Viertelfinale musste er im Spiel gegen seinen Vereinskameraden Michael Tinschert seine enorme Kämpferqualitäten unter Beweis stellen. So auch im Halbfinale gegen Rüdiger Stiehl (HTC Bad Neuenahr) - nach 6:7 im Ersten drehte er das Spiel; in der Folge ein 6:1 im zweiten Satz und hinterher ein 10:1 im Match-Tiebreak - Finale erreicht!. Hier bezwang er in einem abwechslungsreichen und lang andauernden Spiel Thomas Elberskirch (TC BW Bad Breisig) mit 7:5 2:6 10:6. Ein Erfolg über den er sich genau so freuen konnte wie bei seinem Turniererfolg in der Konkurrenz He60 sechs Jahre zuvor gegen Reinhold Neudeck (TC BW Bad Breisig).
Heiko Ehlscheid gewinnt souverän Konrad-Cup 2024
Die Konkurrenz He50 wurde erstmals im Gruppensystem ausgetragen. Im Finale standen sich nach überzeugenden Siegen in den Gruppenspielen die beiden Favoriten Heiko Ehlscheid (TC Rengsdorf) und Jörg Schneider (SG DJK Andernach) gegenüber. Wie in den Gruppenspielen setzte Ehlscheid seine Duftmarken. Mit seinen präzisen Grundlinienschlägen begeisterte er die Zuschauer. So war der erste Satz gegen den Konrad-Cup-Gewinner aus 2021, Jörg Schneider (SG DJK Andernach), mit 6:2 eine klare Angelegenheit. Zwar konnte sich Schneider im zweiten Satz etwas besser auf seinen Gegner einstellen. Im weiteren Verlauf des Matches leistete sich der Rengsdorfer aber nahezu keinen Fehler. Am Ende war auch der zweite Satz mit 6:0 eine eindeutige Angelegenheit. Zurecht durfte er sich am Ende über den Gewinn des Wanderpokals freuen.
Sandra Keller gibt der Konkurrenz bei Da40 erneut das Nachsehen
Nach der kurzfristigen Absage von Titelverteidigerin Marion Gabriel (VfR Koblenz-Karthause) war der Ausgang in der Konkurrenz der Da40 völlig offen. In einem leistungsmäßig ausgeglichenen und großen Teilnehmerfeld von 13 Spielern sah es lange nach einer Überraschung aus. Beide topgesetzten Spielerinnen mussten bereits frühzeitig ihre Titelambitionen aufgeben. Spätestens nach dem Ausschalten der auf Platz 1 gesetzten Heike Ternes (TC RW Ulmen) schien für die Siegerin aus 2022, Sandra Keller (TC BW Bad Ems), ein weiterer Titelgewinn möglich. Im Finale ging es dann gegen Iris Preis (TC RW Eltville), die sich mit guten Leistungen im Viertel- und Halbfinale gegen LK-höher-eingestufte Kontrahentinnen durchsetzen konnte. In einem Match auf Augenhöhe schenkten sich beide Spielerinnen während des gesamten ersten Satzes bei ihren langen Ballwechseln keinen Millimeter. Doch im entscheidenden Augenblick hatte Sandra Keller das bessere Ende für sich und gewann den ersten Satz mit 6:3. Danach ging es Schlag auf Schlag. Nach einem 6:0 im Zweiten durfte sich die Favoritin erneut über den Gewinn bei den Da40 freuen.
Bei den Nebenrunden bleibt die ein oder andere Überraschung nicht aus
Grund zur Freude hatte Hans-Peter Doll (SV BG Dernau). Zur Überraschung vieler einheimischer Zuschauer drehte er im Finale He70 Nebenrunde gegen den Lokalmatador Erich Klapperich (TC Weibern) nach Satzrückstand das Spiel und gewann im Match-Tiebreak 10:6.
Bei den Da40 sorgte Esther Ochtendung (VfR Koblenz-Karthause) in der Nebenrunde für Furore. Nach ihrem unglücklichen Ausscheiden im Auftaktmatch der Hauptrunde gab es für sie beim Start in der Nebenrunde offensichtlich kein Halten mehr. Mit deutlichen im Viertel- und Halbfinale ließ sie an ihrem Siegeswillen keine Zweifel mehr aufkommen und verließ schließlich als Gewinnerin der Nebenrunde Da40 den Platz.
In allen anderen Finals der Nebenrunde blieben die Überraschungen aus. Reinhold Decker li. (TC Vallendar 83) hatte mit 6:4 und 6:2 gegen Guido Loga, re. (TC Bad Bodendorf) bei He60 das Nachsehen.
Ebenso unterlag bei He65 Jürgen Koch (TuS Kettig) in zwei Sätzen gegen Helmut Prca (TC Nickenich) mit 1:6 und 1:6.
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