Lokalsport | 29.02.2016

TuS Grün-Weiß Mendig e.V. – Abteilung Handball

Mendig schlägt den Aufsteiger

Rund 400 Zuschauer kamen zum Derbysieg gegen HSV Rhein/Nette

Alex Dick war nicht nur am Siebenmeterpunkt ein Torgarant. Anke Bous

Mendig. Am vergangenen Samstagabend besiegten die Grün-Weißen Handballer im Verbandsligaderby und zugleich Spitzenspiel den Aufsteiger HSV Rhein/Nette. Das Spiel endete 29:25 (16:13) In einer harten aber fairen Partie legten die Mendiger den Grundstein dieses Mal in der Abwehr. So souverän stand die Abwehrformation um Peter Schlaus schon lange nicht mehr. Viele Würfe der Gäste blieben in der Abwehr hängen oder wurden vom Torwartduo Bininda/Späth mehrmals pariert. Im Angriff waren es dieses Mal die Hausherren, welche die Tempogegenstöße liefen, und nicht die Gäste aus Andernach. Beide Mannschaften liefen ersatzgeschwächt auf. Auf Seiten der Gäste fehlten einige Akteure, und Torwart Jan Stitz verletzte sich sogar noch im Spiel am Oberschenkel. Mendig hingegen musste nur auf zwei Akteure verzichten, konnte das krankheitsbedingte Fehlen von Jan Berresheim und Tobias Ternes aber besser kompensieren.

Gleich im ersten Angriff gingen die Vulkanstädter in Führung. Diese wurde schnell auf 9:4 ausgebaut. Schon bei dem Spielstand war klar, dass für die Gäste in einer voll besetzten Halle nicht viel zu holen sein würde. Nach und nach kamen diese aber besser ins Spiel und konnten wieder zwischenzeitig auf 10:8 aufschließen. Trainer Häring reagierte mit einem Team-Timeout und brachte sein Team wieder auf Kurs. Zur Halbzeit stand es 16:13. Im zweiten Durchgang waren die Gäste der HSV Rhein/Nette ganz im Würgegriff der Hausherren. Vom 18:13 bis hin zum 26:20 konnten die Gäste nichts mehr entgegensetzen. Kurz vor Spielende wechselte sich Spielertrainer Jörn Kobusch selber ein und stiftete im Angriff große Unruhe, was war ganz im Sinne der Grün-Weißen war. Am Ende sahen die knapp 402 Zuschauer ein schönes Spitzenspiel in der Kreissporthalle Mendig und kamen voll und ganz auf ihre Kosten. Alexander Dick zeigte sich in der Partie von Rechtsaußen als besonders gefährlich und steuerte neben seinen sechs Siebenmetertoren gleich noch fünf Feldtore von der Außenposition bei. Mit einer Trefferquote von 92% leistete er sich nur einen Fehlwurf. Björn Oligschläger und Heiko Richter gingen ähnlich routiniert zur Sache und brillierten mit schönen Treffern.

Es spielten Bininda, Späth (beide im Tor), Dick(11/6), Schlich, Häring(1), Oligschläger(6), Schlaus, Weiler, Weiß, Müller, Geisen, Richter(8), Bous(3)

Vorschau

Die Grün-Weißen gönnen sich wieder eine einwöchige Regenerationspause, bevor es am 13. März zum viertletzten Saisonspiel zur Oberligareserve der HSG Kastellaun/Simmern geht. Anpfiff ist um 15 Uhr in Kastellaun.

Alex Dick war nicht nur am Siebenmeterpunkt ein Torgarant. Foto: Anke Bous

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