Wachtbergerinnen erfolgreich bei den deutschen HipHop-Meisterschaften
Mit Power, Lebensfreude und Ausdrucksstärke überzeugt
Villip/Ließem. Joana Bungert (15) aus Ließem und Emma Quantius (11) aus Villip konnten bei den deutschen HipHop-Meisterschaften in Limburg überzeugen und kamen in ihren Kategorien jeweils aufs Siegerpodest.
Emma Quantius wusste durch ihre Power und ihre Ausdrucksstärke zu überzeugen und ertanzte sich direkt bei ihrer ersten Teilnahme an einer deutschen Meisterschaft einen tollen dritten Platz.
Joana Bungert, alters- und leistungsklassentechnisch höher eingestuft, machte es noch einen Ticken besser und wurde von der internationalen Jury um Nikeata Thompson (Got to Dance) zur deutschen Vizemeisterin im Solo gekürt.
Dem ohnehin schon tollen und erfolgreichen Tag mit mehreren Hundert Tänzern aus der ganzen Republik setzten die beiden dann im abschließenden Duo die Krone auf.
In einem wahnsinnig starken Teilnehmerfeld mit Tänzern, die alle im Gegensatz zu den beiden, von Deutschen- Europa- und Weltmeistern trainierten Duos ertanzten sich die beiden einen nie für möglich geglaubten dritten Platz.
Sicherlich war dieser Auftritt, was die Synchronität betriff, nicht die beste Show des Teilnehmerfeldes, aber die Lebensfreude und der Spaß am Tanz, den die beiden jungen Wachtbergerinnen auch in ihren Gesichtern zum Ausdruck brachten, schwappte auf das Publikum und die Jury über und so versteht und definiert sich ebenfalls die HipHop-Szene Deutschlands.
HipHop ist seit vielen Jahren für die beiden kein Sport, sondern eine Kunstform - ein Lebensgefühl - und das brachte sie letztlich aufs Treppchen.
Obwohl Joana Bungert nach dem Gewinn der westdeutschen Meisterschaft, dem siebten Platz bei der Europameisterschaft und den Erfolgen auf der deutschen Meisterschaft, ihre gemeinsame Tanzformation verließ, werden die beiden aber auch in Zukunft miteinander tanzen und sich ständig neu erfinden und definieren.
Joana wird die „formationslose Zeit“ nutzen, ihren Horizont mit dem Besuch von nationalen und internationalen Workshops zu erweitern und sich weiter zu entwickeln, Emma hingegen bleibt Teil der Formation, die noch im vergangenen Jahr mit beiden zusammen den achten Platz auf der Weltmeisterschaft belegen konnte.
