Rudergesellschaft Lahnstein 1922 e.V. - Wanderruder-Abteilung

„Miteinander rudern - Füreinander beten“

„Miteinander rudern - Füreinander beten“

Die zwei Boote machen sich auf den Weg nach Remagen. Foto: privat

03.08.2020 - 12:28

Lahnstein. Angesichts der Pandemiesituation verabredeten sich unter diesem Leitgedanken Rudersportler aus sechs Rudervereinen entlang des Mittelrheins auf dem neuen Steg der Rudergesellschaft Lahnstein (RGL) zu einer Pilgerfahrt.

Krankenhaus-Seelsorger Martin Saurbier, ein neues Gesicht bei der RGL, hatte die geistliche Leitung übernommen, kaum dass die Idee einer Wallfahrt auf dem Wasser entstanden war.

Begleitet vom Pilgersegen und dem Lied „laudate omnes gentes“ erreichten die Rudernden zunächst den Anleger der Rudervereine in Neuwied zu einer ersten Pause und einer Statio: „Schweige und Höre. Neige Deines Herzens Ohr. Suche den Frieden.“

Unterwegs gab es dann Gelegenheit für Stoßgebete, die auch Steh-Paddlern in der Fahrrinne galten -und erhört wurden-.

Das Apollinaris Kloster kam gegen Mittag in Sichtweite sowie die Brückentürme der Remagener Brücke. Kurz unterhalb landeten die Besatzungen der zwei Boote am Strand und die eingespielten Teams verluden gemeinsam die Boote.

Der Garten der Remagener Rudergesellschaft bot eine ruhige Atmosphäre für eine weitere Andacht, bevor man gemeinsam mit weiteren Gläubigen zu Fuß zum Kloster pilgerte. Im neugotischen Kirchenraum des Klosters versammelten sich die Ruderpilger zu einer letzten Andacht und erbaten die Fürsprache des Heiligen, der in Remagen, seit langer Zeit verehrt wird.

Die Einschränkungen wegen der Pandemie hatten auch hier den sonstigen Zustrom der Pilger überwiegend auf digitale Wege verlagert. Wachsamkeit, Mundschutz (für diese Wallfahrt mit dem Bild des hl. Apollinaris) und Abstand sind weiterhin wie überall unabdingbare Voraussetzungen, um wenigstens in kleinen Gruppen Glaubenstraditionen leben zu können. Deshalb stand auch der Klostergarten leider nicht für ein abschließendes Kaffeetrinken zur Verfügung. Kurzerhand besann man sich auf die sprichwörtliche Gastfreundschaft der Remagener Ruderer und beschloss dort den Tag zusammen mit Blick auf den Rhein.

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juergen mueller:
Warum immer so kompliziert - 30 Grad Differenz - wen interessiert`s. Steingärten sind optisch monoton und ökologisch = 0. Die NACHTEILE - Teuer in Anschaffung und Pflege, Insekten,Vögel u.andere Gartentiere finden weder Nahrung noch Lebensraum, Schnell unansehnlich durch Algen und Pflanzenaufwuchs, Regelmäßiges Reinigen nötig - Einsatz von Laubbläsern, Hochdruckreiniger kostet Energie und schädigt Kleinlebewesen, Einsatz von Pestiziden tötet Lebewesen, Schotter heizt sich im Sommer auf, Feinstaub wird nicht gefiltert, Staubbelastung steigt, Lärm wird verstärkt, Boden wird verdichtet u.zerstört, später aufwendige Renaturierung nötig, Wasser kann gar nicht oder nur schwer versickern. Das muss reichen, um dagegen zu sein, oder?
juergen mueller:
Was für Träumereien - ein Neubau, etwas was der ein oder andere in diesem Leben eh nicht mehr erleben wird, Hauptsache,darüber geredet - wie lange schon?. Und die Frage ist - WOFÜR? Vor Jahrzehnten ABENDSPORTFEST ... ade FUSSBALL ... ade Also - WOFÜR eine neue Tribüne, Herr NAUMANN?
juergen mueller:
Seit wann setzen vor allem CDU und SPD auf Transparenz?Dieses Wort gibt es nicht in deren Wortschatz.Die leben ihre undurchsichtige Politik nach wie vor nach dem Motto aus:"Bürger*innen dürfen zwar alles essen, aber nicht alles wissen".Politik lässt sich nicht in die Karten schauen.Da wird vertuscht,getäuscht,gelogen und verarscht und das auf einem sprachlichen und gestikreichen absolut unterem Niveau - man schaue sich auf FACEBOOK den Senf der SPD-Fraktion einmal näher an.Ein Herr Biebricher/CDU zerreißt sich das Maul immer nur dann,wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist - inhaltlos,verständnislos,absolut desorientiert,uninformiert,selbstgefällig,von seiner eigenen unwichtigen Wichtigkeit überzeugt,das Bild eines Möchtegern-Politikers,der seine Abwahl als Landtagsabgeordneter immer noch nicht verkraftet hat,weil ihm vom Wähler aufgezeigt wurde,dass es dafür dann doch nicht reicht - die SPD mit eingeschlossen. BÜRGERBETEILIGUNG - BÜRGERNÄHE = eine verlogene POLITIK.
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