Versammlung der Judoabteilung des SV Urmitz 1913/1970 e.V.
Mitgestalten, nicht Formalitäten stehen im Vordergrund
Urmitzer Judokas bestätigen Abteilungsleitung
Urmitz. Die Urmitzer Judokas bestätigen ihre Abteilungsleitung einstimmig im Amt. Uwe Schlaus als Abteilungsleiter wie auch seine beiden Stellvertreter Udo Volk und Mike Daniel stehen wieder für zwei Jahre an der Spitze der Judoabteilung des SV Urmitz 1913/1970 e.V.. Konstruktive Diskussionen über Ideen für Aktionen, Kritik und das Ausloten von Verbesserungspotentialen nahmen den größten Teil der Versammlung ein.
Knapp zwanzig Mitglieder bzw. deren gesetzliche Vertreter begrüßte Abteilungsleiter Uwe Schlaus im Foyer der Urmitzer Sporthalle zur ordentlichen Abteilungsversammlung. Die Formalitäten waren zu erledigen, aber viel wichtiger war der Austausch mit den Judokas bzw. deren Eltern. In seinem Fazit der letzten beiden Jahre stellte Schlaus vor allem die Leistungen im Jubiläumsjahr „50 Jahre Judo“ heraus. Auch das Einbeziehen der Eltern der überwiegend jungen Judokas ist ein wichtiges Element. Viele beteiligten sich an gemeinsamen Aktionen wie beispielsweise einer „Judo-Gruppe“ im Urmitzer Rosenmontagszug. Es ist ein großes und gut funktionierendes Team an Trainern und Funktionären entstanden. Auch hier stimmt der Nachwuchs. Alleine im letzten Jahr wurden sechs neue Trainer-C-Lizenzen an Urmitzer Judokas ausgegeben. „Bei dem guten Nachwuchs darf dann auch mal jemand ans Aufhören denken“, sagte Uwe Schlaus, der damit auf seinen eigenen Rückzug anspielt. Er stellte sich zwar nochmal zur Wahl, möchte aber in zwei Jahren sein Amt als Abteilungsleiter abgeben. Ein Nachfolger steht bereit und die zwei Jahre können gut zur Einarbeitung genutzt werden.
Entlastung und Neuwahlen verliefen unspektakulär. Der gewählte Versammlungsleiter Thorsten Bach beantragte die Entlastung für die Abteilungsleitung. Seinem Antrag folgten die Anwesenden einstimmig. Ebenso einstimmig erfolgten die Wahlen von Uwe Schlaus (Abteilungsleiter), Udo Volk und Mike Daniel (Stellvertreter) sowie Thomas Höfer (Prüfungsreferent). Für das neue Amt des Pressereferenten ist eine Interessentin vorhanden. Hier werden in Kürze Gespräche stattfinden.
In der anschließenden Diskussion kamen einige Ideen zur Sprache, die für die jungen Judokas die Abteilung attraktiver machen sollen. Die Eltern kristallisierten sich immer wieder als wichtige Schlüsselrolle heraus. Hier gilt es Wege zu finden, ihnen den oft unbekannten Sport näher zu bringen und sie in das Geschehen mit einzubinden. Es entwickelte sich eine offene Aussprache, wo auch Kritik und wünschenswerte Verbesserungen auf dem Tisch kamen. Die intensive Diskussion zeigte, wie engagiert alle Beteiligten für das Projekt „Judoabteilung“ kämpfen. Die Stichworte sind notiert – Taten werden folgen.
Nach knapp zwei Stunden schloss Uwe Schlaus die Versammlung, verbunden mit dem Dank an alle Anwesenden. Tatsächlich stand das Mitgestalten im Vordergrund und nicht die Formalitäten. Schade, dass nur Wenige die Chance genutzt haben, Ideen und Meinung kund zu tun.
