Fußball-Kreisliga B Mayen, achter Spieltag
Mittelstürmer Dominik Groß hatte einen Sahnetag erwischt
SG Niederzissen/Wehr – SG Düngenheim/Urmersbach/Monreal 6:0 (6:0)
Niederzissen. Im Heimspiel auf dem Wehrer Kunstrasenplatz zeigte die SG Niederzissen/Wehr von Beginn an eine konzentrierte Leistung. Gegen den Aufsteiger aus Düngenheim, Urmersbach und Monreal ließ die Elf von Trainer Raduan Fatine nichts anbrennen. Besonders Mittelstürmer Dominik Groß hatte einen Sahnetag erwischt. In der fünften Minute schloss er einen Alleingang aus dem Mittelfeld mit einem satten Flachschuss aus 20 Metern zum 1:0 ab. Wenig später war er per Flugkopfball zur Stelle, als Ertan Akdemir eine punktgenaue Flanke von der linken Angriffsseite geschlagen hatte. Eingeleitet wurde dieser Angriff aus dem Mittelfeld von Nils Schöning.
Den klassischen Hattrick machte Dominik Groß nach 21 Minuten perfekt. Auf Vorlage von Yannik Durben schob er eiskalt zum 3:0 ein. Kurz vorher hatte bereits ein Schuss des SG-Stürmers knapp den Winkel des Düngenheimer Tors verfehlt. In der 30. Minute bediente Dominik Groß seinen Bruder Michael Groß, der aus etwa elf Metern unhaltbar zum 4:0 einnetzte. Das Tor zum 5:0 erzielte der sehr präsente und stets anspielbereite Ertan Akdemir per Vollspann in der 36. Minute. Den Schlusspunkt des Torreigens setzte nochmals Dominik Groß. Nach einem Einwurf von Michael Groß reagierte er am schnellsten und erzielte den 6:0-Pausenstand. Die Geschichte der zweiten Halbzeit ist schnell erzählt. Trainer Fatine schonte nun einige angeschlagene Spieler. Für Dominik Groß, Michael Groß und Niklas Genn rückten Philipp Felden, Christian Beu und Simon Schäfer in die Mannschaft. Trotz weiter drückender Überlegenheit wollten jedoch in den zweiten 45 Minuten keine weiteren Treffer mehr fallen.
Die SG Niederzissen/Wehr hat damit eine kleine Serie gegen fünf Mannschaften aus der unteren Hälfte mit 15 Punkten und 27:2 Toren abgeschlossen. Bei der SG Herresbach/Baar gilt es nun, die guten Leistungen zu bestätigen. Positiv für den Trainer könnte sein, dass einige zuletzt vermisste Leistungsträger wie etwa Max König oder Christian Beu den dünnen Kader durchaus wieder beleben können.
Kader: Max Loth, Niklas Volk, Niklas Genn, Simon Leiß, Steffen Hammelmann, Raduan Fatine, Michael Groß, Dominik Groß, Nils Schöning, Ertan Akdemir, Yannik Durben, Simon Schäfer, Christian Beu, Smail Orascanin, Philipp Felden, Christian Forster, Max König, Lars Dahm.
