4. Lauf zur VLN-Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring
Moritz Kranz fuhr wieder ein sensationelles Rennen
50. Langstreckenrennen des MSC Adenau - 158 Rennwagen folgten der Einladung des Veranstalters
Adenau. Nach einer längeren Pause von elf Wochen heulten am Nürburgring endlich wieder die Motoren in der größten Breitensportrennserie der Welt. Die Adenauer Rundstrecken Trophy war der vierte Lauf zur VLN-Langstreckenmeisterschaft auf der über 20 km langen Nürburgring Nordschleife und der Kurzanbindung Grand Prix Strecke. Zum 50. Mal fand ein Langstreckenrennen des MSC Adenau statt und 158 Rennwagen folgten der Einladung des Veranstalters.
Der Linzer Rennfahrer und Raceinstruktor Moritz Kranz startete für das Team Mühlner Motorsport aus Belgien auf dem Porsche 911 GT3 in der CUP3 Klasse mit seinen Teamkollegen Peter Terting aus Mechernich und Marcel Hoppe aus Lennestadt. Terting war u. a. in der DTM auf einem Audi TT lange unterwegs. Außerdem war Moritz Kranz noch auf dem Porsche Cayman 718 GT4 CS am Start, seine Mitstreiter hier waren der Kelberger Nico Menzel und Michael Rebhan aus Sulzbach.
Schwerer Unfall beim Qualifying
Um es vorwegzunehmen. Als zwölfter von 158 Auto im Qualifying verlief der Start schon mal super. Das Qualifying wurde durch einen schweren Unfall auf einer Ölspur mit mehreren Fahrzeugen für eine Stunde unterbrochen, zum Glück wurde kein Fahrer ernsthaft verletzt. Nun, Kranz, Rebhan und Terting fuhren ein fantastisches Rennen und siegten am Ende souverän in der Klasse CUP 2 mit ihrem . Sie ließen viele der wesentlich stärkeren GT3-Rennwagen hinter sich und wurden am Ende sensationell siebter im Gesamtergebnis.
Keine Wertung in der Klasse CUP3
Im Cayman der Klasse CUP3 lief es diesmal nicht ganz so gut, den der Wagen kam am Ende nicht in die Wertung.
Doch in der aktuellen Gesamtwertung der VLN Meisterschaft führen sie in dieser Klasse und auch in der CUP 2 Kategorie. Moritz Kranz: „Ich fuhr den Start im Porsche 911 in der erweiterten Spitzengruppe, denn wir hatten ja auch ein gutes Qualifying gefahren. Unser Auto hat zwar viel an Leistung und doch fuhren beim Start einige Konkurrenten an mir vorbei. Aber ok, im Cayman-Auto bin ich „abgeschossen“ worden, somit war der Einsatz vorbei. Aber wir sind Gesamtsiebter des vierten Rennens der VLN Meisterschaft und das macht doch richtig stolz. Der 911er lief wie ein Uhrwerk, Erster in der CUP 2 Klasse und unter den Top Ten des Rennens, was will man mehr. Das nächste Rennen geht ja über sechs Stunden Renndistanz und das wollen wir natürlich auch als Sieger beenden, denn es ist das Highlight der VLN-Langstreckenmeisterschaft.“
Gesamtsieger des vierten Laufes wurde das Team Black Falcon Auto Arena mit dem AMG Mercedes GT3 und den Fahrern Patrick Assenheimer und Manuel Metzger.
Der 911er Porsche.
