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Erste deutsche Elektro-Kart-Meisterschaft in Wackersdorf

Moritz Wiskirchen steht im Geschichtsbuch

Moritz Wiskirchen steht im Geschichtsbuch

Die Premiere der deutschen Elektro-Kart-Meisterschaft fand auf der modernen Anlage im Prokart Raceland statt.Foto: Michael Schulz

22.05.2018 - 11:42

Koblenz. Wurde da eine neue Ära des Kartsports eingeleitet? Zumindest fand die Premiere der deutschen Elektro-Kart-Meisterschaft in Deutschlands modernster Kartsport-Anlage im Prokart Raceland statt. Insgesamt konnte der Promoter 18 Teilnehmer für die erste DM gewinnen. 18 Teilnehmer, die sich damit in die Geschichtsbücher des deutschen Kartsports eingetragen haben. Für Moritz Wiskirchen vom Team RMW Motorsport stand bereits bei der Präsentation der E-Karts auf der Essen Motorsport fest, dass elektroangetriebenen Karts die Zukunft gehört: „Mein Vater und ich waren sofort begeistert von der Idee. Mit Blick auf die Formel E, die sich seit einigen Jahren bereits etabliert hat, konnte ich mir nicht vorstellen, dass das nicht auch im Kart möglich ist“, sagte der 14-jährige Schüler. Am Samstagmorgen war es dann soweit. Doch ein „Gentlemen, please start your engine“ war nicht zu vernehmen. Statt dessen surrten die 18 Teilnehmer aus dem Vorstart.

Die Geräuschkulisse erinnerte eher an einen Schwarm Bienen als an Motorsport. Da es sich bei den Karts um fast identische Modelle zu den Senioren-Klassen handelt, konnten die Zuschauer zumindest das gewohnte Quietschen der Reifen in den Kurven wahrnehmen. „Wir hatten nur einen Testtag, so dass das Ganze neu für mich war. Die Karts sind durch die Batterien mit 140 Kilogramm deutlich schwerer als unsere mit Verbrennungsmotor. Diese Trägheit verhält sich komplett anders“, erklärte der Euskirchener und berichtet weiter: „Der 14. Platz im Zeittraining war überhaupt nicht nach meinem Geschmack. Das erste Rennen dann wiederum schon.“ Platz drei war das Ergebnis eines sehr chaotischen Rennens.

Pünktlich zum Rennstart regnete es aus den berühmten Eimern. „So ein Rennen habe ich noch nicht erlebt. Einige Mitbewerber kamen gar nicht erst los, andere wiederum hatten große Probleme bei diesen Bedingungen, so dass ich mich beim Überqueren der Zielfahne auf dem dritten Platz wiederfand“, sagte der Youngster mit einem Lächeln im Gesicht. Dennoch bleibt der Einstieg schwieriger als gedacht. So musste der Promoter am Samstagabend den Abbruch der deutschen Elektro-Kart-Meisterschaft verkünden, da bei einem technischen Bauteil, das bei allen E-Karts Verwendung findet, ein einwandfreier Betrieb für alle Teilnehmer nicht sichergestellt werden konnte. Daher soll zunächst in Zusammenarbeit mit den technischen Partnern und dem DMSB die genaue Fehlerquelle identifiziert und eine Lösung für die kommenden Veranstaltungen erarbeitet werden. Das abgebrochene Rennwochenende der DEKM wird im Rahmen einer noch zu definierenden Ersatzveranstaltung nachgeholt.

Für Moritz Wiskirchen und sein Koblenzer RMW Motorsport-Team um Teamchef Michael Wangard heißt es nun abzuwarten. „Wir hoffen natürlich, dass der Promoter das technische Problem bis zum nächsten Start in Ampfing lösen wird“, sagte der RMW-Pilot. Doch bis dahin bleibt den Verantwortlichen nur wenig Zeit, findet das nächste Rennen im Rahmen der deutschen Kart-Meisterschaft doch bereits vom 1. bis 3. Juni im bayerischen Ampfing statt.

Für den Rest des Teams RMW Motorsport geht es bereits in wenigen Tagen zum westdeutschen ADAC-Kart-Cup nach Liedolsheim. Für den Veranstalter, den AC Rübenach, wird es das 46. Kart-Rennen der Vereinsgeschichte sein. Tatkräftig unterstützt wird es von der gesamten Familie Wangard.

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Kommentare
Uwe Klasen :
Wer, wie z.B. die Sozialverbände, zu den wirtschaftlichen Gewinnern dieser "Asylpolitik" gehört, kann schon nur aus Eigeninteresse diese Unterstützen. Da bedarf es keiner langen Begründung wie hier Kund getan!
juergen mueller:
Was heutzutage so alles eine Pressemitteilung wert ist. Da wird jemand, alkoholisiert, gleich zu etwas abgestempelt, was noch garnicht bewiesen ist und womöglich nur aus einer Alkohollaune heraus geschah. Sicherlich ein öffentliches Ärgernis und zugleich für die ausführende Hand auch lebensbedrohlich. Aber ein Aufreger? Finde ich nicht. Da regen sich wieder Zweibeiner über etwas auf, was sie mit Sicherheit, zwar nicht öffentlich (oder doch?), aber zumindest zuhause im stillen Kämmerlein oder einem sonstigen stillen Örtchen selbst schon einmal "gehändelt" haben. Da ging jemandem ganz einfach nur der TRIEB durch, was der TRIEBfahrzeugführer ja auch sofort erkannt hat, der ja sehr genau hingeschaut haben muss.
ROTMILAN:
Für alle, die nicht das geistige Niveau von EIKE e.V. und Herrn Uwe Klasen erreicht haben - soll heißen: Das Zusammenfallen von zwei/mehreren Ereignissen bedeutet noch keine Wechselbeziehung der Ereignisse und erst recht noch keine Ursache/Ursächlichkeit für ein bestimmtes Ereignis - eine bestimmte Erscheinung in der Natur. Herr Klasen leugnet den Klimawandel durch jedenfalls überwiegend menschliche Einflüsse auf dem geistigen Niveau von Scheinwissenschaftlichkeit. Was sich klug anhören soll, ist nicht zwangsläufig klug aus sich heraus. Die Analyse von Frau Dr. Etscheidt ist zutreffend. Wer dies in Zweifel zieht mit "Argumenten" der dargestellten "Güte" von Herrn Klasen, wird auch nicht in Zweifel ziehen, dass die Erde eine Scheibe sei.
Uwe Klasen :
Klimawandel, Starkregen: Eine Koinzidenz ist noch keine Korrelation und bedeutet erst recht noch keine Kausalität
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