Trainingslager in Bad Bertrich besucht
Mosel-SG schnuppert Profiluft
Lehmen. Etwas mehr als zehn Jahre ist es her, als die Schweizer Nationalmannschaft zur WM 2006 in Deutschland ihr Quartier im Fünf-Sterne Kurhotel Fürstenhof der Familie Häcker im Voreifelort Bad Bertrich bezog. Der namenhafte Besuch wurde damit gewürdigt, dass sich die Gemeinde Bad Bertrich liebevoll den Namen „27. Schweizer Kanton“ gab. Nun bezog die Mosel-SG im Rahmen ihrer Vorbereitung nicht nur denselben Ort, sondern auch die gleiche Herberge wie die Eidgenossen. Von Freitagnachmittag bis sonntags hieß es drei Tage volle Konzentration auf die kommende Spielzeit. Trainer Udo Seifert und Timo Uhrmacher konnten ganze 25 Spieler zum Trainingslagerbeginn begrüßen. Nach dem Zimmerbezug verblieb noch etwas Zeit, sich mit der Hotelanlage vertraut zu machen, bevor es zum gemeinsamen ersten Abendessen ging. Da unmittelbar danach die erste Spiel- und Trainingseinheit anstand, stellte das Team vom Fürstenhof extra eine individuelle, sportlergerechte Mahlzeit zusammen. Anschließend hieß es Abfahrt nach Ulmen, wo sich ein Teil der Mannschaft in einem Härtetest mit dem B-Klassenaufsteiger SV Ulmen und der andere Teil einer Trainingseinheit unterzog. Der zweite Tag hatte es dann in sich. Nach einem fürstlichen Frühstück standen zwei Trainingseinheiten auf dem Programm – eine vormittags, eine nachmittags, dazwischen eine Teamsitzung. Den etwas abseits des Hotels liegenden Naturrasenplatz von Bad Bertrich erreichte man mit einer Laufeinheit, wo das Trainerteam bereits die ersten Vorkehrungen für den Tag getroffen hatte. Bei bestem Fußballwetter wurde dann zwei Stunden intensiv trainiert und gearbeitet. Anschließend ging es wiederum (aus)laufend zurück in den Fürstenhof. Nach etwas Freizeit traf man sich zur gemeinsamen Teamsitzung im hoteleigenen Besprechungsraum. Das Trainerteam erörterte insbesondere die Erwartungen und Ziele für die kommende Spielzeit und ließ dabei taktische Dinge auch nicht außen vor. Wieder im Laufschritt zurück auf dem Trainingsgelände stand dann die zweite Tageseinheit an. Trotz schon merklich etwas schwerer Beine zog das gesamte Team an einem Strang und ackerte das Programm durch. Der restliche Abend stand dann ganz unter dem Zeichen von Regeneration und Spaß. Denn der Fürstenhof lud ein, den Wellnessbereich mit Schwimmbad und Saunalandschaft für weitere zwei Stunden nach eigentlicher Schließzeit ganz alleine zu nutzen. So stand dann am Sonntagmorgen schon die letzte Trainingseinheit auf dem Bad Bertricher Sportplatz an. Das Wochenende war jedoch noch nicht abgeschlossen. Nach einem gemeinsamen Gruppenfoto vor dem Hotel und anschließender Heimreise gegen 13 Uhr, stand am Abend noch ein letztes Testspiel gegen die SG Müden an. Die Mannschaft konnte den Bezirksliga-Fünften der Vorsaison durch eine in allen Belangen überzeugende Leistung mit 2:0 schlagen und mit diesem Ergebnis diesem durchweg gelungenen Wochenende das i-Tüpfelchen aufsetzen. Ein großes Lob an die Mannschaft für diese geschlossene Teamleistung über drei Tage.
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