Lokalsport | 03.04.2018, 11:20 Uhr

SC Rhein-Ahr Sinzig

Nach dem Sieg in Remagen steht man Kreispokal-Halbfinale

Die Sinziger Mannschaft feierte sich. privat
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Sinzig. Der SC Sinzig steht nach einem 2:1-Sieg über den SV Remagen II im Kreispokal-Halbfinale. Die Tore für die Barbarossastädter erzielten Paul Buta und Adrian Schefczyk während Remagen in der zweiten Halbzeit nur noch verkürzen konnte.

Da die Plätze im Rhein-Ahr Stadion am Grüner Weg in Sinzig noch immer witterungsbedingt gesperrt sind, ging es zum „Heimspiel“ ins benachbarte Bad Bodendorf. An dieser Stelle ein herzliches Danke an den SC Bad Bodendorf, der nicht nur Räumlichkeiten und Platz stellte, sondern auch mit einigen Vereinsverantwortlichen als Ansprechpartner vor Ort war.

In der ersten Halbzeit übernahm die personell arg gebeutelte Sinziger Mannschaft über weite Teile das Kommando. Früh und aggressiv lief man den spielerisch starken Gegner an. So konnten schon in der Anfangsphase viele Ballgewinne in der Remagener Zone verbucht werden, die aber zunächst für keine klaren Torchancen sorgten. Auf der Gegenseite musste Torhüter Mario Groß im Duell mit Remagens Stürmer schon alles zeigen, um einen frühen Rückstand zu verhindern. Doch Sinzig agierte durchaus gefällig und wurde für eine starke Anfangsphase belohnt. Nach Querpass von Eric Tukven hatte Paul Buta in der neunten Minuten wenig Mühe für den Führungstreffer des SC.

Sinzig ruhte sich hierauf jedoch nicht aus und hatte nur Augenblicke später durch den agilen Niels Kerl die nächste Möglichkeit. Immer wieder sorgte der SC durch schnelle Ballstafetten für Gefahr, während man defensiv im ersten Durchgang so gut wie nichts zuließ. Und so sollte kurz vor der Pause auch der zweite Treffer folgen. Nach Ballgewinn im vorderen Dritten und einigen kurzen Pässen war Adrian Schefczyk auf und davon und blieb vor dem gegnerischen Torhüter cool – 2:0.

Nach der Pause spielte Remagen stärker auf

Nach der Pause wendete sich das Blatt, wenngleich der SC bissig in den Zweikämpfen blieb und es verstand, den nun stärker werdenden Gast aus der gefährlichen Zone zu halten. Doch Remagen erhöhte den Druck und hatte Pech, gleich zweimal mit Distanzschüssen am Torpfosten zu scheitern. Auch SC Torhüter Mario Groß konnte sich einige Male auszeichnen – weshalb die 2-Tore-Führung erst einmal hielt. Dann ging es plötzlich aber doch ganz schnell: Eine scharfe Hereingabe von links wollte Fabian Fabritius noch vor dem einschussbereiten Stürmer der Gäste klären, doch er traf hierbei äußerst unglücklich ins eigene Tor. Remagen war nun wieder im Spiel und verstand es, die Sinziger defensiv ordentlich zu beschäftigen. Die Barbarossa-städter zollten nun Tribut für die intensive erste Halbzeit und kamen nur noch gelegentlich zu Konterchancen. Doch defensiv stand die Elf von Trainer Murat Üydül gut – weshalb bis tief in die Schlussphase nichts mehr anbrennen sollte. Das nächste Highlight sollte dem berufsbedingt nur eingewechselten Nima Hossieny gehören, der mit einem sehenswerten Lupfer am Pfosten scheiterte. Während man zunächst zwei starke Konter leider ungenutzt ließ, bot sich Remagen in der Nachspielzeit durch einen Freistoß aus aussichtsreicher Position nochmals die Ausgleichschance. Der nicht schlecht getretene Versuch wurde allerdings von Fisnik Sinani vor der Linie geklärt – und Sinzig hielt den Vorsprung bis zum Abpfiff.

Damit steht der SC insgesamt verdient im Halbfinale, in dem man entweder auf den Ligarivalen SG Ahrtal II oder die C-Klasse-Mayen Kontrahenten SV Kürrenberg und SV Alzheim treffen wird.

Es spielten: Mario Groß, Benedikt Feldhaus, Murat Üydül, Christian Engelmann, Fisnik Sinani, Fabian Fabritius, Niklas Saess, Niels Kerl, Adrian Schefczyk, Paul Buta, Eric Tukven, Nima Hossieny, Haydar Okcu und Dominik Jozic.

Die Sinziger Mannschaft feierte sich. Foto: privat

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