Lokalsport | 02.09.2024

Fußball-Rheinlandliga

Nach der Pause ging es mit der Schuster-Elf bergab

TuS Mosella Schweich – VfB Linz 7:1 (3:1)

VfB-Spielführer Niklas Klein bremst einen Schweicher Stürmer. Foto: Max Jäger

Linz. Am vierten Spieltag der Fußball-Rheinland erwischte es den VfB Linz hart. Die Schuster-Truppe kassierte beim Mitaufsteiger TuS Mosella Schweich eine deftige 1:7 (1:3)-Niederlage. „Die Linzer sind keine Laufkundschaft“, hatte der TuS-Trainer Thomas Schleimer im Vorfeld der Partie gewarnt und auch seine Linzer Kollege Thomas Schuster zeigte Respekt: „Wir werden eine hohe Widerstandsfähigkeit brauchen, um in Schweich zu bestehen.“ In einer unterhaltsamen ersten Halbzeit dominierten die Gäste das Geschehen und gingen durch Manuel Rott (9.) früh in Führung. Bis zur ersten Trinkpause wehrten sich die Platzherren vehement gegen ein weiteres Gegentor. TuS-Coach Schleimer stellte um, verlangte mehr Mann-gegen-Mann-Duelle und Zweikampfhärte. Eine Maßnahme, die die Spielfreude der Linzer stoppte. Kurz vor der Pause ging es Schlag auf Schlag. Nach einem vermeintlichen elfmeterreifen Foul von VfB-Keeper Johannes Möhring an Alexander Schwarz entschied der insgesamt souveräne Schiedsrichter Stan Jahnmäker aus Luxemburg auf Strafstoß, den Stefan Schleimer zum 1:1-Ausgleich verwandelte. Und es kam für die VfB-Truppe noch schlimmer. Ein Doppelschlag von Jens Schneider (40., 45.) ließ die Moselaner mit einer beruhigenden 3:1-Führung in die Kabine gehen. „Wir müssen uns ankreiden lassen, dass wir zu naiv waren, um das 1:1 in die Halbzeit zu bringen“, ärgerte sich Schuster, der in der zweiten Halbzeit mitansehen musste, wie es mit seiner Mannschaft bergab ging. Fehlerhaft hinten, in den Linien davor zudem überfordert. Als die Gastgeber nach einer Stunde Spielzeit die Zügel erneut anzogen und durch Julius Kalweit (61.) sowie Schleimer (64.) auf 5:1 erhöhten, war die Partie entschieden. In der Folgezeit blieb die Elf vom Winzerkeller weiter torhungrig und markierte durch Kalweit (75.) und Schleimer (77.) den 7:1-Endstand. Fazit: In der zweiten Halbzeit hatten die Platzherren alles im Griff. Das Ergebnis lieferte den passenden Beleg.

TuS Mosella Schweich: Gerhard, Schwarz, Hansjosten (64. Stadtfeld), Steffen, Schneider, Kreber, S. Schleimer (77. Palms), , Pitsch (70. Ossen), Frick, Kalweit (77. Schäfer), Cilien (60. Dick).

VfB Linz: Möhring, Klein, Becker (46. Rechmann), A. Siljkovic, M. Siljkovic, Manuel Rott, Sahlan (60. Ritz), Moritz Rott, Tücke, Lorenz (46. Schlebach), Schopp.

Schiedsrichter: Stan Jahrmäker (Wasserbillig / Luxemburg).

Zuschauer: 220.

Torfolge: 0:1 Manuel Rott (9.), 1:1 Stefan Schleimer (38., Foulelfmeter), 2:1, 3:1 Jens Schneider (40., 45.), 4:1 Julius Kalweit (61.), 5:1 Schleimer (64.), 6:1 Kalweit (75.), 7:1 Schleimer (77.).

Vorschau: Mit der SG Westerburg/Gemünden/Willmenrod empfängt der VfB Linz am Winzerfest-Freitag um 20 Uhr den Mitaufsteiger aus der Westerwald-Nachbarschaft.

Die Truppe von Trainer Oliver Meuer hat bisher respektabel abgeschnitten. Mit zwei Siegen und zwei Niederlagen belegen sie den zehnten Tabellenplatz. Am vorigen Wochenende zeigten die Westerburger beim 4:3-Sieg über den Ex-Oberligsten TuS Kirchberg eine starke Vorstellung und sie werden sich auch auf dem Kaiserberg nicht verstecken. Für die Schuster-Elf ist es eine richtungweisende Begegnung. Sind die Niederlagen gegen Wirges und Schweich zwei Ausrutscher oder ein kommender Trend? Die mit Sicherheit zahlreichen Zuschauer werden auf die Antwort gespannt sein. LS

VfB-Spielführer Niklas Klein bremst einen Schweicher Stürmer. Foto: Max Jäger

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