FC Andernach
Nachwuchs sorgt für Furore
Neue Trikots als Belohnung
Andernach. Die Provinzial Rheinland unterstützt die E-Junioren des FC Andernach in der aktuellen Saison und im Rahmen des eigenen Turniers Anfang Februar überreichte Mirco Behr einen neuen Trikotsatz für die 16 Nachwuchskicker der sogenannten „Bären“. Dank dieser tollen Spende sind die Jungs nun auch mit langärmeligen Trikots ausgestattet und freuen sich umso mehr auf den Rückrundenstart am 10. März. Bereits seit über fünf Jahren besteht diese Mannschaft praktisch unverändert und tritt in der aktuellen Saison als E-Jugend an, und das durchaus erfolgreich. In der Feldrunde im Herbst qualifizierte man sich für die Leistungsstaffel im Frühjahr, was für eine Mannschaft des jüngeren Jahrgangs schon ein großartiger Erfolg ist. Diese Leistung wurde aber in der abgelaufenen Hallensaison sogar noch getoppt. Die Spieler um Kapitän Leon Schopf und Torjäger Niklas Behr steigerten sich unter den Hallendächern von Spiel zu Spiel und erreichten bei der Kreismeisterschafts-Endrunde im Januar geradezu sensationell das Endspiel, welches denkbar knapp im Siebenmeterschießen gegen den FC Plaidt verloren wurde. „Schade, aber überhaupt kein Grund um traurig zu sein. Als jüngerer Jahrgang sind wir über uns hinausgewachsen.
Ungeschlagen Zweiter von über 50 Teams zu werden, ist fantastisch. Diese Hallenrunde war Gänsehaut pur“, blickt Trainer Leo Bicvic gerne noch mal auf seine Gefühlslage direkt nach dem Finale zurück. Bicvic war im Sommer nach zweijähriger Pause auf die Trainerbank zurückgekehrt, als Co-Trainer steht ihm sein ehemaliger Spieler Sascha Müller zur Seite.
„Unser bisheriger Trainer und langjährige Kapitän der „alten Bären“ Christian Schopf musste wegen seinem Studium kürzertreten, da habe ich das Ruder übernommen. Wir brauchten keine lange Eingewöhnungszeit, weil ich immer nah dran war am Team. Und da Chris in den vergangenen Jahren eine hervorragende Basis geschaffen hat, ist es ein Genuss mit diesen Jungs zu arbeiten“, bedankt sich der aktuelle Coach gerne bei seinem Vorgänger. Und Team-Managerin Anna Schopf ergänzt: „Wir sind so eine wundervolle Gemeinschaft, von den Kindern über die Trainer bis zu den Eltern.“ Davon konnte man sich auch wieder beim eigenen Turnierwochenende überzeugen. An zwei Tagen waren alle Eltern doppelt im Einsatz, der Verkauf an der Theke und die Turnierleitung funktionierten reibungslos.„Dieses Drumherum ist oft wichtiger als der sportliche Erfolg, aber das eine schließt das andere ja nicht aus“, schließt Leo Bicvic schmunzelnd ab.
