VfR Niederfell 1949 e.V.
Niederlage für die Alten Herren
FSV Dieblich - VfR Ü 40 3:1 (0:0)
Niederfell. Trotz der Niederlage in Dieblich zeigte der VfR eine durchaus gute Leistung. Von Beginn an war man auf Augenhöhe mit den starken Gastgebern, doch Chancen blieben auf beiden Seiten Mangelware. Der VfR versuchte es vor allem mit Schüssen aus 16 bis 25 Metern, doch Gefahr entstand dabei nur für die über dem Fußballplatz kreisenden Sportflugzeuge, weniger für den Dieblicher Torwart. Leider verlor der VfR nach gut 25 Spielminuten mit Lothar Künster und Marius Schröder gleich zwei wichtige Akteure. Dass Dieblich fast zeitgleich stärker wurde, war aber nicht nur dieser Tatsache geschuldet. Auch die Schüsse aus der Ferne hatten ein anderes Kaliber als die des VfR. So krachte einer nach 34 Spielminuten an die Torlatte, und wenig später musste sich Torhüter Bernd Schmitt ganz schön strecken, um das alles in allem gerechte Unentschieden mit in die Pause zu retten. Die große Frage zu Beginn der zweiten Halbzeit war, ob der VfR konditionell mithalten kann, zumal man zwei Minuten nach dem Wiederanpfiff unnötig mit 0:1 in Rückstand geriet. Doch in der 39. Spielminute gab es dafür die Antwort.
Schwächere zweite Halbzeit
Nach einer tollen Kombination, initiiert von Martin Schwank, kam der Ball über Stefan Mohr und Dennis Müller zu Lars Gandert, der bewies, dass er nicht nur aus elf Metern, sondern sogar aus sechs Metern treffen kann. Nach diesem Ausgleich spielte der VfR wieder gut mit, geriet aber nach 53 Spielminuten erneut in Rückstand. Diesmal konnte man ein Solo eines Dieblicher Stürmers nicht verhindern, der sich mit dem 2:1 bedankte. Danach hatte der VfR nicht mehr viel zuzusetzen. Man machte zu viele Fehler, und dies nützen die Gastgeber aus. Nachdem Torhüter Bernd Schmitt den einen oder anderen Ball noch abwehren konnte, fiel zwei Minuten vor dem Abpfiff mit dem 3:1 die endgültige Entscheidung.
Fazit
In einem guten AH-Spiel war Dieblich sicherlich der verdiente Sieger. Trotzdem bot der VfR eine gute Leistung, worauf man durchaus aufbauen kann. Allerdings sollte man wie beim Ausgleichstreffer mehr zusammenspielen als sich in Soloauftritten zu verausgaben. Man kann es doch. Und: 17 Mann nach dem Spiel im Niederfeller Mannschaftsheim – das hat schon was.
Es spielten: Bernd Schmitt, Frank Barth, Marius Schröder (Rolo Schäfer), Klaus Bolkenius (Joachim Meidt), Gerd Höfer (Heribert Becker), Martin Schwank, Lothar Künster (Norbert Escher), Stefan Mohr, Dennis Müller, Frank Kastor, Lars Gandert.
Vorschau
Das nächste Spiel der AH des VfR ist am Donnerstag, 23. Juni, um 19.30 Uhr: VfR in TuS St. Sebastian.
Pressemitteilung
VfR Niederfell
