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SG Hocheifel verliert beim Heimspiel

Niederlage gegen den Tabellenführer

SG Hocheifel - SV Rheinland Mayen 1:3 (0:2)

13.09.2017 - 14:18

Adenau. Die SG Hocheifel hat ihr Heimspiel gegen den SV Rheinland Mayen mit 1:3 (0:2) verloren und hat damit nach drei Ligaspielen weiterhin drei Punkte auf dem Konto. Gegen den mit zwei Kantersiegen in die Saison gestarteten Gegner aus Mayen musste Spielertrainer Tobias Weiler gehörig improvisieren, da insgesamt gleich acht Akteure der SGH aus verschiedenen Gründen fehlten. Dementsprechend vorsichtig und defensiv agierte die völlig neu formierte Heimelf in der Anfangsphase der Partie und man überließ den spielstarken Gästen das Aufbauspiel. Trotz einer durchaus engagierten und leidenschaftlichen Abwehrleistung der Hausherren gelang dem SV Rheinland Mayen in der 21. und 25. Minute ein Doppelschlag, wobei beiden Treffern jeweils Ballverluste in der Vorwärtsbewegung der SGH vorausgegangen waren.

Die daraus resultierenden Gegenangriffe spielten die Gäste in hohem Tempo mustergültig aus und verwerteten ihre Chancen vor dem Tor eiskalt, sodass es nach einer knappen halben Stunde 0:2 stand. Trotz des ernüchternden Spielstandes steckten die Kombinierten vom Nürburgring nicht auf und zeigten weiterhin eine kämpferisch ansprechende Leistung. Gleichwohl fiel es der Offensive, die im Vergleich zu Vorwoche auf drei von vier Positionen neu besetzt war, sehr schwer, sich gegen die gut organisierte Mayener Abwehr durchzusetzen.

So waren es vor allem die scharf getretenen Standards von Cedric Kötting, die zumindest annähernd für Torgefahr sorgten. Einmal konnte Daniel Utsch von Weiler stark freigespielt werden, doch seine artistische Direktabnahme wurde vom Gästekeeper entschärft. Somit ging es mit dem Zwischenstand von 0:2 in die Halbzeitpause.


Zweite Halbzeit


Auch nach dem Wiederanpfiff blieben die Gäste das Team mit mehr Ballbesitz und den besseren Tormöglichkeiten, allerdings konnten die Weiler-Schützlinge dank einer besseren Zweikampfquote nun durchaus auf Augenhöhe agieren. Gleichzeitig fehlte es im Spiel nach vorne aber weiterhin an Durchschlagskraft, sodass Tormöglichkeiten Mangelware blieben. Mit zunehmender Spieldauer musste die SGH zwangsläufig etwas mehr riskieren, wodurch es zu einigen brenzligen Kontersituationen kam. In dieser Phase konnte sich SGH-Schlussmann Thomas Schmitz mit einigen guten Rettungstaten auszeichnen. Etwa eine Viertelstunde vor Schluss wurde dann eine klare Abseitsstellung eines Mayener Akteurs übersehen, der daraufhin völlig frei auf das Tor zulief und von Innenverteidiger Christian Baur nur noch regelwidrig am Torabschluss gehindert werden konnte. Der Unparteiische entschied auf Foulelfmeter und zeigte darüber hinaus noch Tobias Weiler die gelb-rote Karte, weil dieser sich zu vehement über die nicht erkannte Abseitsstellung beschwert hatte. Den Strafstoß verwandelte ein Mayener Akteur souverän zum 0:3, sodass das Spiel eine Viertelstunde vor Schluss praktisch entschieden war. Trotz des nahezu aussichtslosen Spielstandes und der eigenen Unterzahl zeigte die Heimmannschaft einmal mehr eine tolle Moral. In der 81. Minute belohnte sich Daniel Utsch für seine extrem couragierte Leistung im Sturmzentrum, als er den Ball aus der Drehung heraus unhaltbar im rechten unteren Eck unterbrachte und somit zumindest den Ehrentreffer für die SGH erzielte. Kurz vor Schluss hätte Christoph Schumacher sogar fast noch den zweiten Treffer erzielt, sein Distanzschuss flog allerdings links am Tor vorbei.

Dadurch blieb es beim 1:3. Für die SGH spielten: T.Schmitz- Prämaßing, Baur, Gördes, S. Schmitz- Weiler, Hertel- Wiese (N.Jüngling/46,), Schumacher, Kötting (Schieler/70.)- Utsch. Ausblick: Die SGH bestreitet ihr nächstes Spiel am kommenden Sonntag 17. September um 14:30 auswärts beim SV Dernau.

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Kommentare
HUGO HAASE:
Herr Klasen, vielleicht waren es auch die Initiatoren des 'Celler Lochs', die Colonia Dignidad, Die Weisen von Zion, EIKE e.V., der CIA oder Mehmet Ali Agca oder Monica Lewinsky oder Charles Manson oder Mayer Lansky. Wer weiß, wer weiß?
Uwe Klasen:
Das entgegen treten gegenüber undemokratischen Kräften ist grundsätzlich Richtig! Aber, vielleicht, war dies eine sogenannte "False Flag" Aktion der Antifa oder ähnlicher Gruppierungen, welche in vielen Fällen sich für solche Schmierereien Verantwortlich zeigen. Der Antifa und dem damit einhergehenden Sozialismus muss mit aller Entschiedenheit entgegengetreten werden! Wohin der Sozialismus führt - haben die 1920ziger bis heute - in Europa, China, Kambodscha, Kuba und Venezuela gezeigt: In die Rechtlosigkeit, ins Chaos, in den Untergang. Mord, Tod, Folter, Menschenrechtsverletzungen jeglicher Art waren und sind an der Tagesordnung. Dieser Ungeist muss für alle Zeit geächtet werden.Widerstand gegen diesen Ungeist ist unbedingte Demokratenpflicht!
K. Schmitz, Neuwied:
In der Kernaussage gut, in der Machart aber doch leider etwas fragwürdig: Wollten sich die anderen Fraktionen bzw. Stadtratsmitglieder nicht daran beteiligen, oder hat man sie womöglich erst gar nicht danach gefragt? Wenn man sich als ">demokratische< Fraktionen im Stadtrat" bezeichnet, suggertiert man damit ja letztenendes, dass das die anderen Fraktionen eben nicht sind - das wäre gegenüber der einen Fraktion, die man eh gerne politisch so brandmarkt, schon eine Frechheit, im Neuwieder Stadtrat gibt es aber ja noch mehrere Mitglieder, die von dieser "gemeinsamen Erklärung" nicht eingeschlossen sind. Also: Wollten die nicht, oder durften sie nicht?

Maikundgebung mit viel Herz

RAMON:
Die Kunstgalerie Raber, mittlerweile der würdige 'Salon' des DGB Bendorf, war proppenvoll. Manfred Pohlmann trug wunderbare Folk-Songs und Arbeiterlieder vor. Bürgermeister Kessler sprach im Grußwort anerkennend zum Klassen-kompromiss und Festredner/Referent Detlef Placzek, Präsident des Landesamtes für Soziales RLP, hielt ein sehr bemerkenswertes sozialpolitisches Referat. Entfernt davon ein Revolutionär zu sein, zeigte er gleichwohl sachlich, ruhig - aber unmissverständlich auf, dass die geltende "Hartz IV"-Gesetzgebung eine tatsächlich menschenwürdige Existenz nicht erlaube! Dies gelte auch und insbesondere für die Bildungs-teilhabe von Kindern und Jugendlichen. "Hartz IV" muss also menschenwürdig ausgestaltet werden. U.a. lobte Placzek zurecht das Rheinland-Pfälzische, grundsätzlich beitragsfreie, Kindertagesstätten-System seit 2010, welches eine Vorreiter-rolle für frühkindliche Bildung inne hat. Referent: sehr gut! Am Schluss: 'Brüder zur Sonne zur Freiheit' - Sehr Schön!
juergen mueller:
Unser Tierschutzgesetz,u.das weiß Frau Klöckner ganz genau,ist nur sehr allgemein gehalten u.bietet kaum Freiraum,Nutztierhalter bei schlechter,nicht artgerechter Haltung zu belangen.Es ist zudem eingeengt durch Bürokratismus in Form von "für wieviele Tierarten,Haltungsformen,Leitlinien,Vorgaben,Verordnungen,Gesetze,Gutachten etc.Veterinärämter als Beschützergaranten - auch diese sind an Bürokratismus gebunden u.reagieren oft zu schwerfällig,von unserer Politik abgesehen,die oft bereits an der Frage der Haltungsform im Sinne einer artgemäßen Tierhaltung scheitert u.ob diese tierschutzkonform ist.Es wird vieles zer- bzw.totgeredet,Gesetze erlassen,die rechtliche MINDESTanforderungen legitimieren,d.h.,um sich selbst abzusichern.Das Problem z.B. der Massentierhaltung (bei uns) aufgrund der steigenden Nachfrage nach Fleisch beantwortet unsere Politik mit TIERSCHUTZLABEL,feiert sich auch noch selbst,anstatt auch hier ihre wirtschaftliche Abhängigkeit u.Angst davor einzugestehen.
juergen mueller:
Auch ein Problem,das Frau Julia KLÖCKNER nicht erkennt,es aber zur alleinigen Aufgabe (auch IHRER) des Staates macht,nämlich die Einhaltung einer Kontrolle des (eines unzulänglichen,im GG nicht festgelegten) TIERSCHUTZES,wozu dieser allerdings überhaupt nicht in der Lage ist.Frau Klöckner irrt gewaltig,wenn sie PETA als STALLPOLIZEI abstempelt,eine Tierrechtsorganisation,die mehr für den Tierschutz bewirkt,als das,wozu unser Staat jemals in der Lage sein wird.Die Aufdeckung von Verstößen gegen das TierSchG im Hinblick auf die Nutztierhaltung macht es bei Bedarf erforderlich,sich Zugang ohne Einwilligung der Nutztierhalter zu den Haltungen zu machen,da dieser zumeist,aus verständlichen Gründen,von diesen verweigert wird.WER NICHTS zu VERBERGEN hat,muss einen Zutritt erlauben.Die Kritik von Frau Klöckner ist an die falsche u. sollte an die eigene Adresse gerichtet sein,die in Sachen TIERSCHUTZ nur durch wenig Entscheidungsfreudigkeit auffällt,da die Drecksarbeit ja andere für sie machen.
juergen mueller:
Steuern sprudeln - 2017 = ca. 734 Milliarden - bis 2022 werden 889 Milliarden "erwartet".Und da wird in z.b.Niedersachsen gejammert,wenn Wolfsrisse entschädigt,Herdenschutzmaßnahmen gefördert werden als Peanuts gegenüber der Verschwendungssucht unserer Politik,die sich meist schon im voraus damit beschäftigt,wo u.wofür man das ihnen anvertraute Steuergeld ausgeben kann wie z.b.für aus dem Ruder laufende Baumaßnahmen (BER,Stuttgart 21,Elphi,Unsummen in`s Ausland verschenkt,die wie Wasser im Sand versickern u.nicht vergessend ihre eigene, pünktlich fällig werdende Diätenerhöhung).Dagegen darf eine Problemlösung wie (noch) der Wolf am Besten nichts kosten,der sowieso unerwünscht ist u.dem man am Liebsten seine Daseinsberechtigung ganz nehmen würde,was noch niemand offen ausgeplaudert hat.Deutschland jammert mal wieder auf höchstem Niveau u.das Schlimme daran ist,dass das bereits schon zur Normalität gehört - nur will es keiner wissen.Der Wolf stört da nur - die Politik aber auch!
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