Lokalsport | 07.10.2021

U17 der SG 99 verkauft sich in Kaiserslautern unter Wert

Niederlage gegen die „Roten Teufel“

Andernach. Die B1-Jugend der SG 99 Andernach war am vergangenen Sonntag beim 1. FC Kaiserslautern zu Gast. Man war zu tiefst beeindruckt vom Jugendleistungszentrum der Roten Teufel, die hier absolute Profibedingungen vorfinden.

Ungeachtet dessen, spielten die Bäckerjungen von Beginn an, kess auf und hielten dem Ballbesitzfussball der Lauterer einen respektablen Kampfgeist entgegen. Eine schöne Gelegenheit hatte Jeff Ampadu, als er sich aus einem gegnerischen Angriff den Ball erkämpfte und auf der rechten Seite auf und davon war. Nur noch den Lauterer Keeper vor sich, zog er das Leder wenige Zentimeter am linken Pfosten der Pfälzer vorbei. Das hätte die Führung sein können. Wenige Minuten später war es wiederum Jeff, der nach einer schönen Kombi, Jasin Ibrahimi mit einer weiten Flanke bediente. Der konnte jedoch die Aktion nicht abschließen, weil der aufmerksame Torwart der Einheimischen den Erfolg vereitelte. Diese Aktion der Andernacher erschien für den Lauterer Nachwuchs wie ein Weckruf. Denn jetzt rollte die Angriffsmaschine der Roten Teufel.

Fünf Ecken, fast in unmittelbarer Folge, waren ein Indiz für die eingetretene, deutliche Überlegenheit des Profinachwuchses. So kam es, wie es kommen musste. Die SG-Viererkette wurde auf der linken Seite von dem pfeilschnellen Lauterer Linksaußen überlaufen. Der dann aus kurzer Distanz ins linke, untere Eck einlochte. In der Zeit bis zur Halbzeit hatten die Jungs vom Rhein noch das eine oder andere Mal das Glück gepachtet, konnten aber den geringen Rückstand bis zur Pause halten. Die Ansage von Markus Hilbig in der Andernacher Kabine hatte wohl einiges bewirkt. In der 2. Hälfte stürmten die Bäckerjungen, drängten auf den Ausgleich und hatten auch Torgelegenheiten. Ein Distanzschuss von Jasin Ibrahimi aus 22 Metern ging nur knapp am Kasten der Lauterer vorbei. Eine weitere Gelegenheit machte der Pfälzer Torwart zu Nichte. Doch dann, wie aus dem Nichts, eine Granate des Lauterer Mittelstürmers. Aus 25 Metern zog er, wie an einer Linie gezogen ab.

Das Leder landete, unhaltbar für unseren tapferen Yannik Rabenhofer im oberen, linken Eck des SG Kastens. 2:0 zum jetzigen Zeitpunkt für die Roten Teufel, etwas schmeichelhaft. Dieser Paukenschlag blieb nicht ohne Wirkung auf die Gästemannschaft. Aus ihrer „Schockstarre“ noch nicht ganz erwacht, erwischte es die tapfere Hilbig-Elf in der 70. Minute erneut, zum 3:0-Spielstand. Mit der Kontinuität einer verlässlichen Regelmäßigkeit ließen, wie bereits in den vorangegangenen Punktspielen, auch diesmal ab der 60. Minute die Kräfte der Bäckerjungen nach und dies wirkte sich, wie in den anderen Begegnungen auch, vor allem auf die Konzentration aus. Fehler häuften sich und der Gegner hatte vermeintlich leichtes Spiel. Diese Schwäche wurde von den geschickt agierten Einheimischen äußerst effektiv genutzt und das Ergebnis zum 5:0-Endstand ausgebaut.

Der Kommentar des Lauterer Trainers, dass das Ergebnis für die Roten Teufel in der Höhe wohl etwas schmeichelhaft sei, konnte die Jungs von Markus Hilbig nicht darüber hinwegtrösten, dass es wiederum die letzten 20 Minuten waren, die ein besseres Ergebnis verhinderten. Auch in Kaiserslautern hatte man lange die Fahne hochhalten können.

Aber in der entscheidenden Phase war der Andernacher Strafraum zu oft überbucht. Also gilt es, weiter an der eigenen Leistungsfähigkeit zu arbeiten und die Spielstärke auf die gesamte Spieldauer zu optimieren. Die nächste Begegnung findet nach den Herbstferien, am 24.10.21, zu Hause, gegen den TUS Koblenz statt.

Kader: Yannik Rabenhofer, Ludo von Braun, Max Schmidt, Philipp Kesselheim, Luis Durwen, Dejan Mijackovic Jasin Ibrahimi, Erjon Pacolli, Leon Springer, Alessio Albino, Jeff Ampadu.

Auswechselspieler: Nico Fogolin, Tom Fensterseifer, Tareq Omar, Tyler Öztürk, Jan Trinkenschuh, Hadi Ibo.

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