Lokalsport | 11.11.2019

Der Mittelfeldspieler des Fußball-Rheinlandligisten zeigte eine starke Vorstellung

Niklas Heinemann als Matchwinner

SG Eintracht Mendig/Bell musste im Spiel gegen den SV Mehring einen weiteren Rückschlag verkraften

Nach zehn Minuten musste Florian Wirths mit einer klaffenden Platzwunde ausgetauscht werden.Fotos: SK

Mendig. Ein Unglück kommt selten allein: Nachdem die SG Eintracht Mendig/Bell in der Partie gegen den SV Mehring bereits im Vorfeld auf John Rausch (latente Rückenprobleme), Mustafa Madanoglu (Fingerbruch), Takahiro Hidaka (Verletzung am Sprunggelenk) und Anh Tuan Pham sowie kurzfristig auf den beruflich verhinderten Lars Bohm verzichten musste, traf es schon in der Anfangsphase den nächsten Akteur. Nach einem Zusammenprall mit Ediomo Donald Mbosowo musste Innenverteidiger Florian Wirths mit einer klaffenden Platzwunde am Kopf exakt nach zehn Minuten ausgewechselt werden.

Da passte es ganz gut, dass Mittelfeldregisseur Niklas Heinemann seine langwierigen Adduktorenprobleme mittlerweile überwunden hat. Im Derby gegen die SG 99 Andernach ging beim begnadeten Linksfuß gar nichts, beim FSV Trier-Tarforst schleppte er sich über die Runden, um seiner Mannschaft in der personellen Not zu helfen.

Seit der Partie gegen die SG Hochwald Zerf ist Niklas Heinemann schmerzfrei, gegen den SV Mehring hatte er entscheidenden Anteil am Sieg. Nach der Führung der Gäste nach genau einer Stunde besorgte er zunächst mit einem Gewaltschuss den Ausgleich (71.), zum 2:1 leistete er auf überragende Art und Weise die Vorarbeit. „Er war sicherlich der Matchwinner heute“, räumte auch Gästetrainer Frank Meeth ein. „Die beiden ersten Mendiger Tore gehen im positiven Sinn auf Niklas Heinemanns Kappe.“

Niklas Heinemann ließ das Lob an sich abprallen und hatte sofort nach dem Schlusspfiff die nähere Zukunft im Blick. „Wir hatten uns vorgenommen, nach der heutigen Partie 24 Punkte zu haben. Das ist uns gelungen. Bis zur Winterpause sollen es 30 Zähler sein. Es bleibt also noch viel für uns alle zu tun.“

Der Treffer zum 1:1-Ausgleich: Sekundenbruchteile später zappelt der Ball im Netz.

Der Treffer zum 1:1-Ausgleich: Sekundenbruchteile später zappelt der Ball im Netz.

Alles, was Niklas Heinemann anpackte, hatte Hand und Fuß.

Alles, was Niklas Heinemann anpackte, hatte Hand und Fuß.

Nach zehn Minuten musste Florian Wirths mit einer klaffenden Platzwunde ausgetauscht werden.Fotos: SK

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